Akutgeriatrie

Behandlung von Patienten mit akuten Verwirrt­heits­zu­ständen (Delir) und von Patienten mit Demenz und körper­lichen Erkrankungen

Demenz ist eine langsam fort­schrei­tende Er­kran­kung, die mit zu­neh­men­dem Alter häu­figer vor­kommt. Neben der häu­figsten Ur­sache, der Alz­heimer-Demenz, gibt es noch andere Ur­sachen.

Gemäß den medizi­nischen Leit­linien-Empfeh­lungen soll eine Abklä­rung durch­ge­führt und ggf. eine The­ra­pie ein­ge­leitet werden, die den Ver­lauf ver­zögern kann.

Ein akuter Verwirrt­heits­zustand (Delir) kann im Rahmen einer Demenz entstehen, jedoch auch ohne Vor­liegen einer Demenz. Ein solches Delir ist ein medi­zi­ni­scher Not­fall, der auf jeden Fall behan­delt werden muss. Die Behand­lung ist aller­dings nicht einfach und erfordert Geduld.

Im Rahmen einer Demenz oder eines Delirs ist das Erkennen von gleich­zeitigen körper­lichen Pro­ble­men, z. B. Schmerzen erschwert.

In der Behandlung von akut oder chro­nisch verwirr­ten Patien­ten liegt bei uns der Schwer­punkt im Auf­bau eines nicht-medi­ka­men­tösen Behand­lungs­kon­zeptes mit Schaffung einer förder­lichen Atmo­sphäre, Ein­bin­dung in ange­messene Thera­pie­ein­heiten, Nutzung der indi­vi­duellen Ressour­cen, Nach­mit­tags­be­treu­ung, Ein­bin­dung von Ange­hörigen (in aus­ge­wähl­ten Fällen bis hin zum sog. „Rooming-in“) und Erhalt der Tages­struk­tur im Kran­ken­haus.

Nur absolut not­wen­dige Unter­su­chungen werden durch­geführt. Eine medi­ka­men­töse Thera­pie von Ziel­symp­tomen kann eben­falls erfor­derlich werden.

Vom Nach­mittag bis zum Abend ist die Organi­sation eines an­re­gen­den Pro­gramms geplant („Nachmittags­betreuung“).

Darüber hinaus setzen wir uns dafür ein, dass auch in unserem neuen Zentral­klini­kum demenz­sen­sible Kon­zepte umge­setzt werden.

Kontakt

Chefarzt Albrecht Kühnle

Akutgeriatrie: Kreiskrankenhaus Rheinfelden

Alterstraumatologie, Geriatrischer Schwerpunkt: Kreiskrankenhaus Lörrach

Gesprächstermine

Während der Pandemie müssen Gespräche mit den Ärzten über­wie­gend telefonisch erfolgen.

Melden Sie Ihren Gesprächs­wunsch bitte über den Empfang an, Sie werden von uns zurückgerufen:
Rheinfelden: T 07623/94-0
Lörrach: T 07621/416-0

Besuche

Während der Pandemie sind Besuche bei Ihren im Kran­ken­haus liegenden Ange­hörigen nur in Einzel­fällen mög­lich. Im Falle einer pallia­tiven Behand­lung sind Besuche natür­lich nach Ab­sprache möglich. Besuchs­wünsche müssen zuvor mit den Ärzten be­spro­chen werden, Kon­takt siehe oben.

Kontakt für Ärzte zur Anmeldung von Patienten

Patientenmanagement

Mariecke Brugger
T 07621/416-8643

In vielen Fällen würde einer unserer Geriater zurück­rufen, um die Indi­kation nochmals genauer abzuklären.

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Besuchsregelung

Wir freuen uns sehr, dass unsere Patienten wieder Besuch bekommen dürfen! Um dies möglichst sicher zu gestalten, gelten hierfür die folgenden Regelungen:

  • Die Gesamtzahl der Besucher ist gemäß CoronaVO nicht mehr beschränkt. Jedoch dürfen max. 2 Besucher gleichzeitig bei einem Patienten anwesend sein. Bitte haben Sie Verständnis, dass das Besuchsverbot in Isolierbereichen bestehen bleibt.
  • Die Besuchszeiten sind von 13 - 19 Uhr.
  • Besucher müssen durchgehend einen Mund-Nasen-Schutz tragen. In einigen Bereichen mit besonders vulnerablen Patienten gilt FFP2-Maskenpflicht.
  • Es gilt die 3G-Regel.
    Gemäß CoronaVO sind wir als Kliniken für die Sicherstellung der durchgehenden Einhaltung der 3G-Regel verantwortlich. Daher führen wir das nachfolgende Vorgehen ein:
    • Geimpfte und Genesene erhalten gegen Vorlage ihres Nachweises am Empfang ein farbiges Armband.
    • Testpflichtige Besucher (nicht geimpft oder genesen) bringen bitte ein Testergebnis von zertifizierter Stelle mit und erhalten dann ebenfalls ein farbiges Armband. Andernfalls müssen sie sich auf direktem Wege zum Stützpunkt der Zielstation begeben, um sich dort testen und im Anschluss ebenfalls ein Armband geben zu lassen.

Gerne können Sie das Formular zur Besucherregistrierung bereits ausgefüllt mitbringen, Sie finden es hier.

Testregelung für Patienten

  • Alle Patienten, die zu einem geplanten ambulanten Eingriff oder zu einem geplanten stationären Aufenthalt ins Krankenhaus kommen ("Elektivpatienten"), müssen einen PCR-Test mitbringen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf.
  • Nicht geimpfte oder genesene Patienten mit einem geplanten ambulanten Sprechstunden- oder vorstationären Termin müssen einen negativen PCR-Test (max. 48 stunden alt) oder einen negativen Antigen-Schnelltest (max. 24 Stunden alt) mitbringen. Für Geimpfte und Genesene entfällt diese Testpflicht.
  • Alle Elektiv-und Notfall-Patienten erhalten bei ihrer Aufnahme einen PCR-Test sowie einen Antigen-Schnelltest, der regelmäßig wiederholt wird.
  • Bei jeglichem Anhaltspunkt für eine Covid-Infektion wird immer eine PCR-Testung durchgeführt.

Die Infektionsprävention zum Schutz unserer Patientinnen und Patienten und unserer Mitarbeitenden waren und bleiben unser oberstes Ziel.

Ihre
Kliniken des Landkreises Lörrach und das St. Elisabethen-Krankenhaus

 

 

Weitere Informationen

  • Telefonhotline des Landkreises Lörrach: T 07621/410-8971 oder per Mail an covid19@loerrach-landkreis.de.
  • Telefonhotline des Landesgesundheitsamtes: T 0711/904-39555.
  • Bei grippeähnlichen Symptomen melden Sie sich bitte zuerst telefonisch bei Ihrem Hausarzt, dem hausärztlichen Notdienst (T 116 117) oder Ihrem Gesundheitsamt T 07621/410-2101. So tragen Sie zum Funktionieren der Meldekette bei!
  • Achten Sie bei Symptomen, wie stets in der Grippezeit, besonders auf Händehygiene und Husten-Nies-Etikette. Weitere Tipps: www.infektionsschutz.de
  • Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie unter www.rki.de, www.loerrach-landkreis.de/infektionsschutz.

 

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