Innere Medizin Lörrach

Pneumologie

Im Schwerpunkt Pneumologie werden Krankheiten der Bronchien und der Lunge diagnostiziert und behandelt. Das Spektrum reicht dabei von Funktionsstörungen der Lunge bis zu chronischen Erkrankungen und der Diagnostik von tumorverdächtigen Veränderungen.

Die dazu eingesetzten Methoden umfassen die differenzierte Lungenfunktionsmessung und die Bronchoskopie (Lungenspiegelungen mit Probenentnahme aus der Lunge). Abgeleitet davon erfolgt die Einstellung der Patienten oder die gemeinsame Betreuung bei fachübergreifenden Krankheitsbildern (z. B. im onkologischen Schwerpunkt).

Pneumologie
Das Team des Schlaflabors

Schlaflabor

Ein weiterer Schwerpunkt der Pneumologie im Kreiskrankenhaus Lörrach ist die Diagnostik von schlafbezogenen Atemstörungen. Seit über zehn Jahren versorgen wir im Kreiskrankenhaus Lörrach die Schlafapnoe, bei der nächtliche Atempausen zu unzureichender Schlaftiefe und in der Folge anhaltender Müdigkeit am Tag führen. Hierzu verfügen wir über vier eigene Messplätze.

Weitere Messplätze werden in Zusammenarbeit mit niedergelassenen Kollegen betrieben (Pneumologen, HNO-Ärzte). Die differenzierte Einstellung, die zur Schlafapnoetherapie notwendig ist, erfolgt in unserem von der Deutschen Gesellschaft für Schlafmedizin zertifizierten Schlaflabor.

Schlaflabor
Individuelle Anpassung der Schlafmaske

Eine feste Kooperation besteht mit der Thoraxchirurgie der Universität Freiburg, deren Spezialisten im Kreiskrankenhaus Beratungen und Eingriffe durchführen.

Leistungsspektrum

Zur Diagnostik von Lungenerkrankungen werden unterschiedliche Untersuchungsverfahren eingesetzt.

  • Die Lungenfunktionsmessungen können eine Enge der Bronchien, Volumenänderungen der Lunge oder Gasaustauschstörungen feststellen.
  • Mit der Bronchoskopie (Lungenspiegelung) können z. B. Entzündungen oder andere Veränderungen der Bronchien oder des Lungengewebes erkannt werden. Die Untersuchung wird ggf. mit Probenentnahmen für mikrobiologische oder feingewebliche Untersuchungen vorgenommen.
  • Im Zusammenhang mit dem Schlaflabor werden Sauerstofftherapien oder Heimbeatmungen eingestellt, z. B. bei schwerer Bronchitis mit Emphysem (Lungenüberblähung).
  • Thoraxchirurgische Eingriffe (Pleurodesen – Verklebung der Lungenblätter, videoassistierte Untersuchung der Lungenoberfläche, etc.) werden in enger Zusammenarbeit mit Thoraxchirurgie der Universität Freiburg in Lörrach vorgenommen. Dazu besteht eine wöchentliche Sprechstunde der Thoraxchirurgie in Lörrach.

Kontakt

Kreiskrankenhaus Lörrach

Klinik für Innere Medizin
Chefarzt Prof. Dr. Hans-H. Osterhues

Sekretariat
Gabriela Latz, Astrid Hohlfeldt

T 07621/416-8430 oder -8434
F 07621/416-8847
loe-innere@klinloe.de

Ansprechpartner

Dr. Wolfram Palmbach
Oberarzt

Facharzt für Innere Medizin, Pneumologie, Allergologie, Somnologie DGSM

T 07621/416-8434
F 07621/416-8847

Pneumologie/Schlaflabor

T 07621/416-8266
F 07621/416-8371

Ihre Kliniken informieren – Coronavirus

Gute Erfolge bei der Anzahl der Neuinfektionen sind erzielt - Sie haben uns hervorragend unterstützt, indem Sie Kontakte vermieden und verstärkt auf die Abstands- und Hygieneregeln geachtet haben. Dafür bedanken wir uns von Herzen bei jedem Einzelnen!

Nun gilt es, das Erreichte nicht zu verspielen und weiterhin sehr vorsichtig zu sein. Halten Sie's mit den Vorsichtsmaßnahmen doch wie mit dem Fahrradfahren: am Anfang ist es schwer, man braucht die volle Konzentration... und irgendwann ist es... so einfach wie Fahrradfahren! Zugegeben, an manches wird man sich nie wirklich gewöhnen. Dennoch: Nur, wenn nicht zu viele gleichzeitig erkranken, können wir Krankenhäuser die Versorgung unserer Patienten bewältigen.

Besuchsregelung

Wir freuen uns, seit Montag, 18.5., wieder Besucher zu unseren Patienten lassen zu dürfen (Ausnahme: Stationen, auf denen Covid-19-Patienten behandelt werden). Krankenhäuser bleiben hochsensible Einrichtungen und das Risiko der Keimeinschleppung muss so gering wie möglich gehalten werden. Bitte unterstützen Sie uns im Kampf gegen Covid-19, indem Sie folgende Regeln beachten:

  • Jeder Patient darf von einer Person pro Tag Besuch erhalten. Dieser Besuch wird am Empfang registriert (Downloadlink Formular Besucherregistrierung). Besucher werden gebeten, sich mit den Patienten oder Ihren Angehörigen abzusprechen, wer an welchem Tag den Besuch macht.
  • Menschen, die in den letzten vier Wochen an COVID-19 erkrankt waren oder bei denen ein Verdacht auf eine Erkrankung besteht, dürfen die Kliniken nicht als Besucher betreten.
  • Besucher melden sich bitte bei der Einlasskontrolle im Foyer an. Hier wird ihr Name und die Uhrzeit notiert; so können wir – sollte es einmal notwendig werden - beim Nachweis möglicher Infektionsketten unterstützen.
  • Besucher und Patient müssen durchgehend einen Mundnasenschutz tragen. Der Besucher bringt seine eigene Alltagsmaske mit und muss sich zu Beginn und zum Ende des Besuchs am Eingang die Hände desinfizieren.
  • Besucher müssen jederzeit einen Abstand von mind. 1,5 m zu anderen Personen einhalten – auch zum besuchten Patienten.
  • Damit dieser Abstand auch in Mehrbettzimmern umgesetzt werden kann, darf max. ein Besucher je Zimmer anwesend sein. Damit alle Patienten Besuch empfangen können, wird die Besuchszeit auf 30 Minuten pro Tag und Patient begrenzt.
  • Für Angehörigen-/Arztgespräche vereinbaren Sie bitte einen eigenen Termin.
  • Besuche sind zwischen 13 und 19 Uhr möglich.
  • Die Cafeterien bleiben weiterhin ausschließlich für MitarbeiterInnen geöffnet.

Leistungen unserer Kliniken

  • Unsere Häuser haben ihren Normalbetrieb weitgehend wieder aufgenommen. Einschränkungen entstehen lediglich durch die Berücksichtigung der Abstandsregeln in den Patientenzimmern, wodurch weniger Betten belegt werden können.
    Für eventuelle Covid-19-Patienten wurde eine völlig entkoppelte Struktur in baulich getrennten Bereichen und durch eigene Teams geplant, welche bei Bedarf sehr zeitnah wieder in Betrieb gehen könnte.

Coronahelden

  • Gerne gewähren wir Ihnen Einblicke in unseren Alltag unter den Vorzeichen des Coronavirus in dieser Bildergalerie.
  • Unsere MitarbeiterInnen leisten zurzeit ganz besonders Großartiges und erhalten auch viel Anerkennung dafür. Um unnötige Kontaktpunkte zu vermeiden und die Hygieneregeln einzuhalten, möchten wir die Anerkennung in Form von Spenden kanalisieren und unseren MitarbeiterInnen mit dem Geld etwas Gutes tun. Eine Botschaft der Schirmherrin Sr. Anemunda finden Sie hier. Details können Sie hier abrufen: coronahelden@klinloe.de

Weitere Informationen

  • Telefonhotline des Landkreises Lörrach: T 07621/410-8971 oder per Mail an covid19@loerrach-landkreis.de.
  • Telefonhotline des Landesgesundheitsamtes: T 0711/904-39555.
  • Bei grippeähnlichen Symptomen melden Sie sich bitte zuerst telefonisch bei Ihrem Hausarzt, dem hausärztlichen Notdienst (T 116 117) oder Ihrem Gesundheitsamt T 07621/410-2101. So tragen Sie zum Funktionieren der Meldekette bei!
  • Achten Sie bei Symptomen, wie stets in der Grippezeit, besonders auf Händehygiene und Husten-Nies-Etikette. Weitere Tipps: www.infektionsschutz.de
  • Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie unter www.rki.de, www.loerrach-landkreis.de/infektionsschutz.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten Großartiges – dafür ein herzliches Dankeschön! Bitte unterstützen Sie uns und das gesamte Gesundheitssystem, indem Sie sich an o. g. Punkte halten.

Und am besten: Bleiben Sie gesund!
Ihre Kliniken des Landkreises Lörrach und das St. Elisabethen-Krankenhaus

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