Ellenbogen

Das operative Spektrum der modernen Ellenbogentherapie umfasst die Behandlung von Ellenbogenbrüchen, über die Ellenbogenprothetik bis hin zu schonenden Gelenkspiegelungen zur Behandlung von Abnutzungserscheinungen im Ellenbogengelenk.

Gelenkspiegelung Ellenbogen

Die Arthroskopie des Ellenbogengelenkes wird zur Diagnostik und Therapie von Gelenkknorpelschäden eingesetzt. Zudem eignet sie sich zur Therapie von Beweglichkeitsstörungen. Z.B. Gelenkblockaden bei Osteochondrosis dissecans, freie Gelenkkörper sowie Knochenreaktionen bei Arthrose wie auch Gelenkeinsteifungen können behandelt werden. 

OP des Tennisellenbogen

Bei Überlastung der Streckmuskulatur des Handgelenkes kann es zu Reizzuständen im Ansatzsbereich der Muskulatur im Bereich des äusseren Ellenbogens (Epikondylitis humeri radialis) kommen. Wenn die konservative Therapie (Schonung, Ruhigstellung, Kortisoninfiltration) versagt, ist die Operation nach Hohmann (Teilablösung der Muskulatur) evtl. mit gleichzeitiger Durchtrennung der schmerzfaserführenden Nerven (OP nach Wilhelm) oft erfolgreich.

Ellenbogenprothese

Sind bei fortgeschrittener Arthrose des Ellenbogengelenkes (Cubitalarthrose) die konservativen Massnahmen ausgeschöpft, besteht bei persistierenden Schmerzen und deutlicher Bewegungseinschränkung auch an diesem Gelenk die Möglichkeit zum künstlichen Gelenkersatz (Ellenbogenprothese).

OP von Ellenbogenbrüchen

Das Ellenbogengelenk wird durch 3 Gelenkpartner gebildet. Der einfache Bruch des Olekranons (Hakenfortsatz, Rückseite des Ellenbogens) wird bei i.d.R. mit einer speziellen Drahtschlinge versorgt (Zuggurtungsosteosynthese), komplexe Frakturen mit einer Platte. Brüche des Speichenköpfchens (Radiusköpfchenfraktur) können je nach Typ bei geringer Dislokation konservativ behandelt werden. Bei OP-Indikation stehen Schrauben und Plättchen zur Verfügung. Manchmal ist auch die Implantation einer Radiusköpfchenprothese sinnvoll. Kondylenfrakturen des Oberarms (distale Humerusfrakturen) werden nur bei geringer Dislokation im Oberarmgips behandelt. Oft ist eine Plattenosteosynthese erforderlich.

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Ihre Kliniken informieren – Coronavirus

Die stark steigenden Zahlen der Neuinfektionen schlagen sich auch in unseren Kliniken nieder. Wir tun unser Bestes, um den größten gemeinsamen Nenner zwischen der Versorgung unserer "normalen" Patienten und  unserer Covid-Patienten zu finden, doch leider müssen auch wir wieder planbare Operationen verschieben. Selbstverständlich stehen die strikte Trennung der Bereiche und die Sicherheit unserer Patienten an oberster Stelle.

Auch wir sehen auf unseren Covid-Stationen eine überwiegende Zahl ungeimpfter, teils jüngerer Patientinnen und Patienten, aber auch älterer, deren Impfung länger zurückliegt und die einer Auffrischimpfung bedurft hätten. Wir möchten Ihnen ans Herz legen:

BITTE LASSEN SIE SICH IMPFEN!

BITTE SCHÜTZEN SIE SICH UND ANDERE MIT MASKEN UND HYGIENEREGELN!

 

Besuchsregelung (gültig ab 02.12.21)

Um die Besuche möglichst sicher zu gestalten, gelten die folgenden Regelungen:

  • 2G+
  • Ein negatives Antigen-Schnelltestergebnis von einer zertifizierten, externen Stelle (< 24 Stunden) muss mitgebracht werden
  • Besuchszeiten 13 – 19 Uhr
  • 1 Besucher pro Patient und Tag
  • Das Besuchsverbot auf den Isolier- und Intensivstationen bleibt bestehen
  • Für alle Besucher gilt FFP2-Masken-Pflicht (Sie können gerne eine eigene Maske mitbringen oder für einen geringen Betrag eine Maske am Empfang erwerben)
  • Patienten dürfen die Kliniken während des stationären oder ambulanten Aufenthalts nicht verlassen (Ausnahmen Psychiatrie und Psychosomatik)

In wenigen definierten Fällen, etwa für die Begleitung von Demenzpatienten oder Sterbenden, sind nach schriftlicher Genehmigung durch den zuständigen Chef- oder Oberarzt Ausnahmen möglich; bitte bringen Sie in einem solchen Fall ein Testergebnis von zertifizierter Stelle mit; ggf. kann der Test auch im Klinikum erfolgen (ohne schriftliches Zertifikat).

Gerne können Sie das Formular zur Besucherregistrierung bereits ausgefüllt mitbringen, Sie finden es hier.

Testregelung für Patienten

  • Alle Patienten, die zu einem geplanten ambulanten Eingriff oder zu einem geplanten stationären Aufenthalt ins Krankenhaus kommen ("Elektivpatienten"), müssen einen PCR-Test mitbringen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf.
  • Nicht geimpfte oder genesene Patienten mit einem geplanten ambulanten Sprechstunden- oder vorstationären Termin müssen einen negativen PCR-Test (max. 48 stunden alt) oder einen negativen Antigen-Schnelltest (max. 24 Stunden alt) mitbringen. Für Geimpfte und Genesene entfällt diese Testpflicht.
  • Alle Elektiv-und Notfall-Patienten erhalten bei ihrer Aufnahme einen PCR-Test sowie einen Antigen-Schnelltest, der im Rahmen eines stationären Aufenthaltes wiederholt wird.
  • Bei jeglichem Anhaltspunkt für eine Covid-Infektion wird immer eine PCR-Testung durchgeführt.

Die Infektionsprävention zum Schutz unserer Patientinnen und Patienten und unserer Mitarbeitenden waren und bleiben unser oberstes Ziel.

Ihre
Kliniken des Landkreises Lörrach und das St. Elisabethen-Krankenhaus

 

 

Weitere Informationen

  • Telefonhotline des Landkreises Lörrach: T 07621/410-8971 oder per Mail an covid19@loerrach-landkreis.de.
  • Telefonhotline des Landesgesundheitsamtes: T 0711/904-39555.
  • Bei grippeähnlichen Symptomen melden Sie sich bitte zuerst telefonisch bei Ihrem Hausarzt, dem hausärztlichen Notdienst (T 116 117) oder Ihrem Gesundheitsamt T 07621/410-2101. So tragen Sie zum Funktionieren der Meldekette bei!
  • Achten Sie bei Symptomen, wie stets in der Grippezeit, besonders auf Händehygiene und Husten-Nies-Etikette. Weitere Tipps: www.infektionsschutz.de
  • Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie unter www.rki.de, www.loerrach-landkreis.de/infektionsschutz.

 

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