Fuß

Die orthopädische Chirurgie des Fusses umfasst die Behandlung von Knochenbrüchen und die Therapie von Erkrankungen, die die Lebensqualität und Mobilität einschränken. Dazu gehört auch die Gelenkspiegelung im Sprunggelenk (OSG) oder die Behandlung von Zehendeformationen. Wir arbeiten bei diabetischen Fußerkrankungen eng mit der Fußchirurgie und dem Diabeteszentrum an unserem Standort in Schopfheim zusammen.

Hallux valgus

Bei Abweichung der Großzehe zum äußeren Fussrand mit zunehmender Gelenkinkongruenz muss die OP-Indikation überprüft werden. Zahlreiche OP-Methoden stehen zur Verfügung. Zu den gängigsten Verfahren zählen die sog. retrokapitalen Umstellungen (hinter dem Großzehenköpfchen). Die Chevron-Osteotomie erfolgt V-förmig, die Scarf-Osteotomie z-förmig, bei beiden wird zur Korrektur das Köpfchen zum äusseren Fussrand (nach lateral) geschwenkt je nach Ausmass der Deformität ist es zur Rezentrierung der Beuge und Strecksehnen notwendig zusätzlich eine kleine Umstellung (AKIN-Osteotomie) am Grundglied durchzuführen.

Zehendeformitäten

Zur Korrektur von Hammer-, Krallenzehen und Clavi werden Resektionsarthroplastiken bzw. Weichteileingriffe an Sehnen- und Gelenkkapsel nach differenzierter Diagnose und Indikationsstellung, ebenso wie Metatarsaleosteotomien D II – D V durchgeführt. Häufige Operationsverfahren sind die Hohmann-OP (Köpfchenresektion des Zehengrundglieds) oder Zehenmittelgelenksversteifung (PIP-Arthrodese) zur Behandlung der rigiden Hammerzehe. Bei der Weil-Osteotomie wird eine köpfchennahe Umstellung (Osteotomie) der Mittelfussknochen zur Behandlung der Metatarsalgie (Schmerzen unter dem Vorfußballen) durchgeführt.

Mittelfussbrüche

Frakturen des 2. bis 4. Mittelfussknochen werden nach ggf. notwendiger Reposition konservativ therapiert. Dislozierte Frakturen des 1.- Strahls müssen unter Erhalt der Länge operativ stabilisiert werden. Die Abrissfraktur der Basis des 5. Mittelfussknochens (JONES-Fraktur) stellt eine Sonderform (Ansatz des Fussaussenrandhebers) dar. Sie muss bei zunehmender Dislokation ebenfalls operativ fixiert werden.

Gelenkspiegelung des OSG

Bei schmerzhaften Bewegungseinschränkungen im OSG (Z.B. Fussballernase, Verwachsungen) oder zur Diagnostik und Therapie von Knorpelläsionen (z.B. Osteochondrosis dissecans der medialen Talusschulter) kann eine Gelenkspieglung des OSG durchgeführt werden. Bewegungshindernisse können so mit kleinen Werkzeugen beseitigt werden.

Knöchelbrüche

In Abhängigkeit der Lokalisation der Fraktur erfolgt die Therapie. Bei isolierten Außenknöchelbrüchen unterhalb und auf Höhe der Sprunggelenkslinie (Typ WEBER A und B) ist eine konservative Gipsbehandlung indiziert. Alle anderen Knöchelfrakturen werden i.d.R. operiert. Zerreissungen des Syndesmosenbandes zwischen Wadenbein und Schienbein werden üblicherweise durch eine sog. „Stellschraube“ für 6 Wochen fixiert.

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Ihre Kliniken informieren – Coronavirus

Die stark steigenden Zahlen der Neuinfektionen schlagen sich auch in unseren Kliniken nieder. Wir tun unser Bestes, um den größten gemeinsamen Nenner zwischen der Versorgung unserer "normalen" Patienten und  unserer Covid-Patienten zu finden, doch leider müssen auch wir wieder planbare Operationen verschieben. Selbstverständlich stehen die strikte Trennung der Bereiche und die Sicherheit unserer Patienten an oberster Stelle.

Auch wir sehen auf unseren Covid-Stationen eine überwiegende Zahl ungeimpfter, teils jüngerer Patientinnen und Patienten, aber auch älterer, deren Impfung länger zurückliegt und die einer Auffrischimpfung bedurft hätten. Wir möchten Ihnen ans Herz legen:

BITTE LASSEN SIE SICH IMPFEN!

BITTE SCHÜTZEN SIE SICH UND ANDERE MIT MASKEN UND HYGIENEREGELN!

 

Besuchsregelung (gültig ab 02.12.21)

Um die Besuche möglichst sicher zu gestalten, gelten die folgenden Regelungen:

  • 2G+
  • Ein negatives Antigen-Schnelltestergebnis von einer zertifizierten, externen Stelle (< 24 Stunden) muss mitgebracht werden
  • Besuchszeiten 13 – 19 Uhr
  • 1 Besucher pro Patient und Tag
  • Das Besuchsverbot auf den Isolier- und Intensivstationen bleibt bestehen
  • Für alle Besucher gilt FFP2-Masken-Pflicht (Sie können gerne eine eigene Maske mitbringen oder für einen geringen Betrag eine Maske am Empfang erwerben)
  • Patienten dürfen die Kliniken während des stationären oder ambulanten Aufenthalts nicht verlassen (Ausnahmen Psychiatrie und Psychosomatik)

In wenigen definierten Fällen, etwa für die Begleitung von Demenzpatienten oder Sterbenden, sind nach schriftlicher Genehmigung durch den zuständigen Chef- oder Oberarzt Ausnahmen möglich; bitte bringen Sie in einem solchen Fall ein Testergebnis von zertifizierter Stelle mit; ggf. kann der Test auch im Klinikum erfolgen (ohne schriftliches Zertifikat).

Gerne können Sie das Formular zur Besucherregistrierung bereits ausgefüllt mitbringen, Sie finden es hier.

Testregelung für Patienten

  • Alle Patienten, die zu einem geplanten ambulanten Eingriff oder zu einem geplanten stationären Aufenthalt ins Krankenhaus kommen ("Elektivpatienten"), müssen einen PCR-Test mitbringen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf.
  • Nicht geimpfte oder genesene Patienten mit einem geplanten ambulanten Sprechstunden- oder vorstationären Termin müssen einen negativen PCR-Test (max. 48 stunden alt) oder einen negativen Antigen-Schnelltest (max. 24 Stunden alt) mitbringen. Für Geimpfte und Genesene entfällt diese Testpflicht.
  • Alle Elektiv-und Notfall-Patienten erhalten bei ihrer Aufnahme einen PCR-Test sowie einen Antigen-Schnelltest, der im Rahmen eines stationären Aufenthaltes wiederholt wird.
  • Bei jeglichem Anhaltspunkt für eine Covid-Infektion wird immer eine PCR-Testung durchgeführt.

Die Infektionsprävention zum Schutz unserer Patientinnen und Patienten und unserer Mitarbeitenden waren und bleiben unser oberstes Ziel.

Ihre
Kliniken des Landkreises Lörrach und das St. Elisabethen-Krankenhaus

 

 

Weitere Informationen

  • Telefonhotline des Landkreises Lörrach: T 07621/410-8971 oder per Mail an covid19@loerrach-landkreis.de.
  • Telefonhotline des Landesgesundheitsamtes: T 0711/904-39555.
  • Bei grippeähnlichen Symptomen melden Sie sich bitte zuerst telefonisch bei Ihrem Hausarzt, dem hausärztlichen Notdienst (T 116 117) oder Ihrem Gesundheitsamt T 07621/410-2101. So tragen Sie zum Funktionieren der Meldekette bei!
  • Achten Sie bei Symptomen, wie stets in der Grippezeit, besonders auf Händehygiene und Husten-Nies-Etikette. Weitere Tipps: www.infektionsschutz.de
  • Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie unter www.rki.de, www.loerrach-landkreis.de/infektionsschutz.

 

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