Hüfte

Die Behandlung von Erkrankungen am Hüftgelenk ist ein Schwerpunkt der orthopädischen Chirurgie. Am Kreiskrankenhaus Rheinfelden bieten wir in der orthopädischen Chirurgie endoskopische Verfahren an.

In den vergangenen Jahren hat sich die Passgenauigkeit der Implantate spürbar weiterentwickelt. Als zusätzliche Spezialisierung können wir in spezifischen Einzelfällen massgefertigte Implantate anbieten.

Hüftarthroskopie

Bei unklaren Schmerzen im Hüftgelenk oder vorliegender Einklemm-Symptomatik (Hüft-Impingement) ist evtl. eine diagnostische und therapeutische Spiegelung des Hüftgelenkes (Hüftarthroskopie) sinnvoll, hierbei können ggf. Knorpelschäden oder Einrisse der Gelenklippe (Labrum) diagnostiziert und gleichzeitig therapiert werden.

Hüftendoprothese

Bei fortschreitendem Hüftgelenkverschleiss (Coxarthrose), einem Absterben des Hüftkopfes (Hüftkopfnekrose) oder auch bei einem Teil der sog. „Schenkelhals“-Brüche muss ein künstliches Gelenk (Hüfttotalendoprothese, HTEP) eingesetzt werden. Nach der Operation ist das Bein i.d.R. wieder sofort belastbar. Es besteht die Möglichkeit der zementierten (mit PMMA: einem Kunstoffkleber) und zementfreien Fixation. Oft wird auch eine Mischform (sog. Hybrid-TEP) implantiert. I.d.R wird dann die Pfanne zementfrei und der Oberschenkelschaft zementiert verankert.

Osteosynthese

Bei einem Teil der sog. „Schenkelhals“-Brüche sowie bei Brüchen des Oberschenkels ist die Verplattung / Verschraubung möglich. Je nach Bruchform können nur Schrauben, eine dynamische Hüftschraube (DHS) oder ein im Knochen liegender Nagel (proximaler Femurnagel = PFN bzw. Y-Nagel) zum Einsatz kommen.

Hüftinjektionen/-punktionen

Zu diagnostischen Zwecken und auch zur Therapie führen wir Injektionen (Lokalanästhetikum, Hyaluronsäure, Kortison) in das Hüftgelenk bzw. Punktionen des Hüftgelenkes durch.

So 27.01., 13 - 17 Uhr

3 Kreiskliniken + St. Elisabethen-Krankenhaus:
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