Schulter

Schon seit Jahrzehnten behandeln wir an unserer Klinik erfolgreich sämtliche Erkrankungen der Schulter. Typische Ursachen hierfür sind entweder Abnutzungserscheinungen oder Verletzungen, zum Beispiel durch Unfälle. Wir können Ihnen eine jeweils an die spezielle Situation und an die verschiedenen Erkrankungen angepasste individuelle Therapie anbieten. Das Spektrum reicht hierbei von Gelenkspiegelungen über große offene Operationen bis hin zum kompletten Ersatz des Schultergelenks durch eine Prothese.

Gelenkspiegelung Schulter

Ein häufiger Eingriff bei Schmerzen im Bereich des Schultergelenks stellt die Gelenkspiegelung (Schulterarthroskopie) dar. Hierdurch können Krankheiten im Schultergelenk selbst (Verletzung der Rotatorenmanschette, der Gelenklippe oder der langen Bizepssehne) sowie unter dem Schulterdach (Impingementsyndrom, Schleimbeutelentzündung, Kalkablagerungen und Arthrose des Schultereckgelenkes) erkannt und behandelt werden.

Stabilisierungsoperation

Durch das Auskugeln des Schultergelenkes (Schulterluxation) kann es zu Verletzungen der Gelenklippe (Labrum-Läsion) und/oder der umgebenden Muskeln (Rotatorenmanschette) kommen. Hieraus resultiert häufig eine Instabilität, die zu einem wiederholten Auskugeln der Schulter führt. Bei jungen Patienten ist es deshalb meistens schon nach dem Erstereignis sinnvoll, die entstandenen Schäden durch eine Operation zu beheben. Generell ist bei wiederholter Luxation mit klinisch relevanter Instabilität die Indikation zur Operation gegeben. Diese Stabilisierungseingriffe werden meistens arthroskopisch ohne größeren Hautschnitt durchgeführt.

Rotatorenmanschettennaht

Eine typische Erkrankung ab dem 50. LJ ist eine starke Ausdünnung bzw. Einriss der Rotatorenmanschette. Ursächlich ist häufig eine vorbestehende Alterung der Sehne die im Verlauf zunächst unbemerkt weiter einreisst oder durch ein Trauma symptomatisch wird. Je nach Alter, Beschwerden und Ausmass der Verletzung ist eine Naht bzw. Rekonstruktion der Rotatorenmanschettensehne notwendig. Die Operation kann über einen kleinen ca. 4-5 cm langen Hautschnitt (Mini-Open-OP) oder über eine Gelenkspieglung der Schulter durchgeführt werden. 

Dekompression bei Impingement-Syndrom

Wird der Raum für die Muskelsehnenmanschette unterhalb des Schulterdaches zu klein kann es zum sog. „Einklemmungs“-Syndrom (Impingement) kommen. Um die Beschwerden ursächlich zu behandeln muss der Raum erweitert („dekomprimiert“) werden. Diese Operation (subacromiale Dekompression) kann arthroskopisch (ASD) oder kann über einen kleinen ca. 4-5 cm langen Hautschnitt (Mini-Open-OP) erfolgen.

Kalkentfernung

Ab dem 50.LJ kann es durcheinen Alterungsprozess der Rotatorenmanschettensehne zu Verkalkungen (Tendinitis calcarea) kommen. Bei therapieresistenten Schmerzen ist die operative Kalkentfernung in arthroskopischer oder offener Technik indiziert.

Schulterprothese

Bei fortgeschrittenem Verschleiss des Schultergelenkes (Omarthrose) besteht die Möglichkeit des künstlichen Gelenkersatzes. Dieser kann als isolierter Ersatz des Oberarmkopfes (Humeruskopfprothese) oder als kompletter Wechsel mit Austausch des Kopfes und der Pfanne (Schulter-Totalendoprothese) ausgeführt werden. In speziellen Fällen (z.B. grosser Rotatorenmanschettendefekt) ist eine sog. „inverse" Prothese (Syn.: Delta-Prothese) mit einer „umgekehrten“ Positionierung der Gelenkpartner (Kopfmontage an die ehemalige Pfanne, Pfannenmontage anstelle des ehemaligen Kopfes auf den Oberarm) notwendig.

Schulterinjektionen/-punktionen

Zu diagnostischen Zwecken und zur Therapie führen wir Injektionen (Lokalanästhetikum, Hyaluronsäure, Kortison) in das Schultergelenk bzw. Punktionen des Schultergelenkes durch. Bei Impingementsymptomatik wird ausserhalb des Gelenkes oberhalb der Rotatorenmanschette in den Schleimbeutel bzw. unterhalb des Schulterdaches („subacromial“) infiltriert.

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Ihre Kliniken informieren – Coronavirus

Die stark steigenden Zahlen der Neuinfektionen schlagen sich auch in unseren Kliniken nieder. Wir tun unser Bestes, um den größten gemeinsamen Nenner zwischen der Versorgung unserer "normalen" Patienten und  unserer Covid-Patienten zu finden, doch leider müssen auch wir wieder planbare Operationen verschieben. Selbstverständlich stehen die strikte Trennung der Bereiche und die Sicherheit unserer Patienten an oberster Stelle.

Auch wir sehen auf unseren Covid-Stationen eine überwiegende Zahl ungeimpfter, teils jüngerer Patientinnen und Patienten, aber auch älterer, deren Impfung länger zurückliegt und die einer Auffrischimpfung bedurft hätten. Wir möchten Ihnen ans Herz legen:

BITTE LASSEN SIE SICH IMPFEN!

BITTE SCHÜTZEN SIE SICH UND ANDERE MIT MASKEN UND HYGIENEREGELN!

 

Besuchsregelung (gültig ab 02.12.21)

Um die Besuche möglichst sicher zu gestalten, gelten die folgenden Regelungen:

  • 2G+
  • Ein negatives Antigen-Schnelltestergebnis von einer zertifizierten, externen Stelle (< 24 Stunden) muss mitgebracht werden
  • Besuchszeiten 13 – 19 Uhr
  • 1 Besucher pro Patient und Tag
  • Das Besuchsverbot auf den Isolier- und Intensivstationen bleibt bestehen
  • Für alle Besucher gilt FFP2-Masken-Pflicht (Sie können gerne eine eigene Maske mitbringen oder für einen geringen Betrag eine Maske am Empfang erwerben)
  • Patienten dürfen die Kliniken während des stationären oder ambulanten Aufenthalts nicht verlassen (Ausnahmen Psychiatrie und Psychosomatik)

In wenigen definierten Fällen, etwa für die Begleitung von Demenzpatienten oder Sterbenden, sind nach schriftlicher Genehmigung durch den zuständigen Chef- oder Oberarzt Ausnahmen möglich; bitte bringen Sie in einem solchen Fall ein Testergebnis von zertifizierter Stelle mit; ggf. kann der Test auch im Klinikum erfolgen (ohne schriftliches Zertifikat).

Gerne können Sie das Formular zur Besucherregistrierung bereits ausgefüllt mitbringen, Sie finden es hier.

Testregelung für Patienten

  • Alle Patienten, die zu einem geplanten ambulanten Eingriff oder zu einem geplanten stationären Aufenthalt ins Krankenhaus kommen ("Elektivpatienten"), müssen einen PCR-Test mitbringen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf.
  • Nicht geimpfte oder genesene Patienten mit einem geplanten ambulanten Sprechstunden- oder vorstationären Termin müssen einen negativen PCR-Test (max. 48 stunden alt) oder einen negativen Antigen-Schnelltest (max. 24 Stunden alt) mitbringen. Für Geimpfte und Genesene entfällt diese Testpflicht.
  • Alle Elektiv-und Notfall-Patienten erhalten bei ihrer Aufnahme einen PCR-Test sowie einen Antigen-Schnelltest, der im Rahmen eines stationären Aufenthaltes wiederholt wird.
  • Bei jeglichem Anhaltspunkt für eine Covid-Infektion wird immer eine PCR-Testung durchgeführt.

Die Infektionsprävention zum Schutz unserer Patientinnen und Patienten und unserer Mitarbeitenden waren und bleiben unser oberstes Ziel.

Ihre
Kliniken des Landkreises Lörrach und das St. Elisabethen-Krankenhaus

 

 

Weitere Informationen

  • Telefonhotline des Landkreises Lörrach: T 07621/410-8971 oder per Mail an covid19@loerrach-landkreis.de.
  • Telefonhotline des Landesgesundheitsamtes: T 0711/904-39555.
  • Bei grippeähnlichen Symptomen melden Sie sich bitte zuerst telefonisch bei Ihrem Hausarzt, dem hausärztlichen Notdienst (T 116 117) oder Ihrem Gesundheitsamt T 07621/410-2101. So tragen Sie zum Funktionieren der Meldekette bei!
  • Achten Sie bei Symptomen, wie stets in der Grippezeit, besonders auf Händehygiene und Husten-Nies-Etikette. Weitere Tipps: www.infektionsschutz.de
  • Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie unter www.rki.de, www.loerrach-landkreis.de/infektionsschutz.

 

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