Unterschenkel

Achillessehnennaht

Bei geringen sportlichen Ansprüchen kann eine konservative Orthesenbehandlung (Vacuped, Aircast Walker) über mindestens 8 Wochen und 4 darauffolgenden Wochen mit 2,5 cm Fersenerhöhung gerechtfertigt sein: Wir empfehlen weitestgehend die Operation, die bei Sporttreibenden die Methode der Wahl ist. I.d.R. führen wir den Eingriff ambulant durch. Meistens erfolgt eine perkutane Achillessehnennaht, bei subakuten bzw. älteren Rupturen wird eine offene AS-Naht durchgeführt.

Unterschenkelbruch

Schienbeinkopfbrüche können bei guter Frakturstellung 8 Wochen im Oberschenkelgips unter Entlastung mit anschließender 4-wöchiger Teilbelastung behandelt werden. Vor der Wahl der Therapie muss eine CT-Untersuchung durchgeführt werden um relevante Stufenbildungen (ab 2 mm) bzw. Dislokationen auszuschliessen. Oft ist primär oder bei Korrekturverlust eine perkutane Schrauben-Osteosynthese oder offene Reposition mit Plattenosteosynthese erforderlich. Bei komplexeren Mehrfragmentfrakturen wird evtl. ein äußere Schienung durch Metallstäbe (Fixateur externe) notwendig. Schienbeinschaftbrüche werden i.d.R. mit einem im Knochen liegenden Marknagel oder mit Platten stabilisiert. Brüche des unteren Schienbeins (Pilon tibiale) stellen fast ausnahmslos eine OP-Indikation dar, die mittels Plattenosteosynthese oder Fixateur externe stabilisiert wird.

Postoperativ muss mindestens für 6 Wochen mit 10 Kg teilbelastet werden. Anschließend schrittweiser Belastungsaufbau in Abhängigkeit der klinischen und röntgenologischen Kontrollen.

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Schließung für Besucher

Leider bleiben unsere Kliniken weiterhin für Besucher und Begleitpersonen geschlossen. Ausnahmen hiervon gelten für Sterbebegleitung, Begleitung minderjähriger und dementer Patienten. Für Patientinnen und Patienten ist das vorübergehende Verlassen der Klinik leider nicht erlaubt.

Angesichts der zunehmenden Aggressivität der Erreger und der hohen Inzidenzzahlen erweitern wir für eine noch bessere Patientensicherheit ab dem 19.4. die Teststrategie für unsere Patienten (weitere Details finden Sie hier). Neu ist dabei vor allem, dass elektive Patienten bei ihrer Aufnahme ein negatives PCR-Testergebnis vorweisen müssen.  Alle elektiven und Notfall-Patienten erhalten wie gehabt bei ihrer Aufnahme einen Schnelltest, der regelmäßig wiederholt wird. Bei jeglichem Anhaltspunkt für eine Covid-Infektion wird eine PCR-Testung durchgeführt.

Die Infektionsprävention und der Schutz unserer Patientinnen und Patienten waren und bleiben unser oberstes Ziel.

Ihre
Kliniken des Landkreises Lörrach und das St. Elisabethen-Krankenhaus

 

 

Weitere Informationen

  • Telefonhotline des Landkreises Lörrach: T 07621/410-8971 oder per Mail an covid19@loerrach-landkreis.de.
  • Telefonhotline des Landesgesundheitsamtes: T 0711/904-39555.
  • Bei grippeähnlichen Symptomen melden Sie sich bitte zuerst telefonisch bei Ihrem Hausarzt, dem hausärztlichen Notdienst (T 116 117) oder Ihrem Gesundheitsamt T 07621/410-2101. So tragen Sie zum Funktionieren der Meldekette bei!
  • Achten Sie bei Symptomen, wie stets in der Grippezeit, besonders auf Händehygiene und Husten-Nies-Etikette. Weitere Tipps: www.infektionsschutz.de
  • Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie unter www.rki.de, www.loerrach-landkreis.de/infektionsschutz.

 

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