Wirbelsäule

„Rückenschmerzen“ können vielfältige Ursachen haben. Wir behandeln Erkrankungen an der Wirbelsäule in der orthopädischen Chirurgie sowohl konservativ und soweit erforderlich auch operativ.

Bandscheibenoperationen

Die Indikation zur Bandscheibenoperation (Nukleotomie) besteht bei einem Bandscheibenvorfall, der für die Symptomatik beim Patienten verantwortlich ist. Es muss zudem eine akute klinisch relevante Lähmung oder eine drohende Beeinträchtigung der Blasen- und Mastdarmfunktion oder Schmerzchronifizierung bei therapieresistentem Nervenwurzelschmerz vorliegenden.

Versteifungsoperationen

Bei angeborenem oder erworbenem Wirbelgleiten sowie bei Segmentinstabilität durch Höhenverlust der Bandscheibe oder auch bei fortgeschrittener Arthrose der Wirbelgelenke kann eine Versteifungsoperation (Spondylodese) indiziert sein. Hierbei werden i.d.R. Schrauben durch die Wirbelbögen in die Wirbelkörper platziert und je nach Notwendigkeit die Bandscheibe entfernt und durch einen Platzhalter (Cage) ersetzt.

Spinalkanalerweiterung

Ein immer grösseres Problem in unserer älter werdenden Gesellschaft ist die damit verbunden zunehmende Anzahl von Patienten mit einer degenerativ bedingten Spinalkanaleinengung (Spinalkanalstenose). Im Anfangsstadium kann man i.d.R. durch peridurale Injektionen noch gute Ergebnisse erreichen. Später wird öfters die operative Spinalkanalerweiterung (Dekompression) notwendig.

Infiltrationsbehandlung

Um die Ursache von Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule festzustellen, führen wir diagnostische Infiltrationen mit Lokalanästhetika durch. Je nach Ziel der Infiltration unterscheidet man in die Facettenblockade (kleine Wirbelgelenke beim sog. Facettensyndrom), ISG-Blockade (Kreuz-Darmbein-Gelenk beim sog. ISG-Syndrom), sog. „Wurzelblockade“ ( in den Bereich des austretenden Spinalnerven bei Wurzelreizung durch einen Bandscheibenvorfall oder Spinalkanalstenose) oder epidurale Injektionen (sog. „PDA“, in den Spinalkanal). Um einen zusätzlichen therapeutischen Effekt zu erreichen, wird oft gleichzeitig ein Kortisonpräparat verabreicht.

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Besuchsregelung

Wir freuen uns sehr, dass unsere Patienten wieder einen Besucher pro Tag ohne zeitliche Begrenzung empfangen können, wenn der Besucher vollständig geimpft oder genesen ist oder einen negativen Antigen-Schnelltest (< 24 h) oder PCR-Test (< 48 h) von zertifizierter Stelle vorweist. Für Geimpfte und Genesene ist ein Nachweis zwingend erforderlich und kann zum Beispiel über einen Impfpass oder einen positiven PCR-Test (< 6 Monate) in Kombination mit einem Ausweisdokument, nicht jedoch über einen Antigen-Schnelltest erbracht werden.

Gerne können Sie das Formular zur Besucherregistrierung bereits ausgefüllt mitbringen, Sie finden es hier.

Für andere Besucher bleibt das Besuchsverbot leider bis auf weiteres bestehen. Ausnahmen gelten für die Sterbebegleitung. Für Patientinnen und Patienten ist das vorübergehende Verlassen der Klinik leider nicht erlaubt.

Testregelung für Patienten

  • Alle Patienten, die zu einem geplanten ambulanten Eingriff oder zu einem geplanten stationären Aufenthalt ins Krankenhaus kommen ("Elektivpatienten"), müssen einen PCR-Test mitbringen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf.
  • Alle Patienten mit einem geplanten ambulanten Sprechstundentermin müssen einen negativen PCR-Test (max. 48 stunden alt) oder einen negativen Antigen-Schnelltest (max. 24 Stunden alt) mitbringen.
  • Alle Elektiv-und Notfall-Patienten erhalten bei ihrer Aufnahme einen PCR-Test sowie einen Antigen-Schnelltest, der regelmäßig wiederholt wird.
  • Bei jeglichem Anhaltspunkt für eine Covid-Infektion wird immer eine PCR-Testung durchgeführt.

Die Infektionsprävention und der Schutz unserer Patientinnen und Patienten waren und bleiben unser oberstes Ziel.

Ihre
Kliniken des Landkreises Lörrach und das St. Elisabethen-Krankenhaus

 

 

Weitere Informationen

  • Telefonhotline des Landkreises Lörrach: T 07621/410-8971 oder per Mail an covid19@loerrach-landkreis.de.
  • Telefonhotline des Landesgesundheitsamtes: T 0711/904-39555.
  • Bei grippeähnlichen Symptomen melden Sie sich bitte zuerst telefonisch bei Ihrem Hausarzt, dem hausärztlichen Notdienst (T 116 117) oder Ihrem Gesundheitsamt T 07621/410-2101. So tragen Sie zum Funktionieren der Meldekette bei!
  • Achten Sie bei Symptomen, wie stets in der Grippezeit, besonders auf Händehygiene und Husten-Nies-Etikette. Weitere Tipps: www.infektionsschutz.de
  • Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie unter www.rki.de, www.loerrach-landkreis.de/infektionsschutz.

 

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