Zentrum für Anästhesie

Wie lange darf ich vor der Operation
essen und rauchen?

Sie dürfen bis Mitternacht essen, trinken und rauchen, sofern Sie vom Chirurg keine anderen Anweisungen erhalten haben. Bonbons und Kaugummi sind auch bis 2 Stunden vor der Narkose erlaubt.

Wie lange darf ich vor einer Operation trinken?

Klare Flüssigkeiten dürfen Sie in kleinen Mengen (200ml) bis 2 Stunden vor der Narkose zu sich nehmen, das ist in der Regel bis 6 Uhr morgens.
Zu den klaren Flüssigkeiten zählen Wasser, Tee und Sirup, gerne mit Zucker gesüßt. Vermeiden Sie Milch, trübe Obstsäfte und alkoholische Getränke.

Wie kann ich meine Tabletten schlucken?

Beim Vorgespräch zur Narkose bekommen Sie eine Liste mit den am OP-Tag einzunehmenden Medikamenten. Diese sollen Sie mit einem kleinen Schluck Wasser nehmen.
Bitte setzen Sie nicht selbständig Medikamente ab, da es sonst zu Problemen kommen kann.

Wann darf man nach einer Operation
essen und rauchen?

Bei kleineren Eingriffen ist essen und trinken in der Regel innerhalb der ersten ein bis drei Stunden möglich. Bei größeren Eingriffen kann durch die Art des Eingriffs auch eine verzögerte Nahrungsaufnahme nötig sein.
Sie sollten am OP-Tag nach der Narkose möglichst wenig rauchen: Rauchen verschlechtert die Lungenfunktion und die Sauerstoffaufnahme und führt signifikant häufiger zu Wundheilungsstörungen durch Verengung kleiner Blutgefäße.

Darf ich meine Morgentoilette machen?

Sie dürfen wie gewohnt Ihre Zähne putzen oder duschen. Bitte verzichten Sie auf das Schminken und fettende Cremes.

Ich habe meine Regelblutung.
Darf ich Tampons verwenden?

Verwenden Sie während der Operation Vorlagen/Binden. Dies ist zu Ihrer eigenen Sicherheit, damit kein Tampon zu lange platziert bleibt. Sobald Sie wieder richtig wach sind, können Sie Ihre gewohnten Produkte weiter verwenden.

Ist mir nach der Operation übel?

Die modernen Medikamente lösen Übelkeit und Erbrechen erheblich seltener aus als dies bei den früheren Medikamenten der Fall war. Dennoch kann nach einer Narkose oder als Folge der Schmerztherapie Übelkeit auftreten. Häufigkeit und Ausprägung hängen von der persönlichen Veranlagung und der durchgeführten Operation ab. Beim Narkosegespräch ermitteln wir Ihr persönliches Risiko und geben gegebenenfalls vorbeugend Medikamente.

Kann es sein, dass ich während der Operation aufwache?

Während der Operation ist ständig ein Anästhesist anwesend und gibt Ihnen ausreichend Medikamente, dass Sie tief schlafen. Anhand verschiedener Werte überwachen wir nicht nur Ihren Kreislauf und Ihre Atmung, sondern auch die Narkosetiefe. Somit ist ein Aufwachen während der Operation sehr unwahrscheinlich.

Kann es passieren, dass ich nicht mehr aufwache?

Die Anästhesie ist heute so sicher wie nie zuvor. Diese erfreuliche Tatsache ist vor allem der Entwicklung neuer Medikamente und besserer Überwachungsmöglichkeiten für die Funktion der lebenswichtigen Organe zu verdanken. Dennoch können auch heute in seltenen Fällen lebensbedrohliche Komplikationen auftreten. Das Anästhesierisiko wird vor allem von Ihren Vor- und Begleiterkrankungen und von der durchgeführten Operation bestimmt, weniger von der Anästhesie selbst. Für körperlich belastbare Patienten, die sich einem begrenzten Eingriff unterziehen müssen, ist das Risiko äußerst gering.

Allgemein- oder Regionalanästhesie -
welches Verfahren ist für mich besser?

Welches Verfahren für Sie das bessere ist, hängt von der Art des operativen Eingriffs, von Ihrem körperlichen Gesundheitszustand und von vielen anderen Faktoren ab.
Regionalanästhesien eignen sich besonders bei Eingriffen an den Händen, Armen und Beinen und am Gesäß oder an der Leiste. Es kann nicht jede Operation in Regionalanästhesie durchgeführt werden. Auch kann eine sehr lange Operationsdauer gegen eine Regionalanästhesie sprechen.
Aufgrund von Vorerkrankungen oder der Einnahme bestimmter Medikamente, z.B. zur Gerinnungshemmung, ist manchmal die Durchführung einer Regionalanästhesie nicht empfehlenswert.
Manchmal ist es sinnvoll, Allgemein- und Regionalanästhesie zu kombinieren; weitere Informationen hierzu finden Sie bei „Regionalanästhesie".
In einigen Fällen ist sowohl eine Regionalanästhesie als auch eine Allgemeinanästhesie möglich. In diesem Fall können Sie nach Beratung durch den Anästhesisten selbst entscheiden, welches Verfahren Sie wünschen.

Kontakt

Kliniken des Landkreises Lörrach

Zentrum für Anästhesie
Chefarzt Dr. Andreas Rutherford

Sekretariat
Bettina Hobler, Anna Schmidt

Telefon 07621/416-8209
Telefax 07621/416-8134
loe-anaesthesie-sekretariat@klinloe.de

Ihre Kliniken informieren – Coronavirus

Gute Erfolge bei der Anzahl der Neuinfektionen sind erzielt - Sie haben uns hervorragend unterstützt, indem Sie Kontakte vermieden und verstärkt auf die Abstands- und Hygieneregeln geachtet haben. Dafür bedanken wir uns von Herzen bei jedem Einzelnen!

Nun gilt es, das Erreichte nicht zu verspielen und weiterhin sehr vorsichtig zu sein. Halten Sie's mit den Vorsichtsmaßnahmen doch wie mit dem Fahrradfahren: am Anfang ist es schwer, man braucht die volle Konzentration... und irgendwann ist es... so einfach wie Fahrradfahren! Zugegeben, an manches wird man sich nie wirklich gewöhnen. Dennoch: Nur, wenn nicht zu viele gleichzeitig erkranken, können wir Krankenhäuser die Versorgung unserer Patienten bewältigen.

Besuchsregelung

Wir freuen uns, seit Montag, 18.5., wieder Besucher zu unseren Patienten lassen zu dürfen (Ausnahme: Stationen, auf denen Covid-19-Patienten behandelt werden). Krankenhäuser bleiben hochsensible Einrichtungen und das Risiko der Keimeinschleppung muss so gering wie möglich gehalten werden. Bitte unterstützen Sie uns im Kampf gegen Covid-19, indem Sie folgende Regeln beachten:

  • Jeder Patient darf von einer Person pro Tag Besuch erhalten. Dieser Besuch wird am Empfang registriert (Downloadlink Formular Besucherregistrierung). Besucher werden gebeten, sich mit den Patienten oder Ihren Angehörigen abzusprechen, wer an welchem Tag den Besuch macht.
  • Menschen, die in den letzten vier Wochen an COVID-19 erkrankt waren oder bei denen ein Verdacht auf eine Erkrankung besteht, dürfen die Kliniken nicht als Besucher betreten.
  • Besucher melden sich bitte bei der Einlasskontrolle im Foyer an. Hier wird ihr Name und die Uhrzeit notiert; so können wir – sollte es einmal notwendig werden - beim Nachweis möglicher Infektionsketten unterstützen.
  • Besucher und Patient müssen durchgehend einen Mundnasenschutz tragen. Der Besucher bringt seine eigene Alltagsmaske mit und muss sich zu Beginn und zum Ende des Besuchs am Eingang die Hände desinfizieren.
  • Besucher müssen jederzeit einen Abstand von mind. 1,5 m zu anderen Personen einhalten – auch zum besuchten Patienten.
  • Damit dieser Abstand auch in Mehrbettzimmern umgesetzt werden kann, darf max. ein Besucher je Zimmer anwesend sein. Damit alle Patienten Besuch empfangen können, wird die Besuchszeit auf 30 Minuten pro Tag und Patient begrenzt.
  • Für Angehörigen-/Arztgespräche vereinbaren Sie bitte einen eigenen Termin.
  • Besuche sind zwischen 13 und 19 Uhr möglich.
  • Die Cafeterien bleiben weiterhin ausschließlich für MitarbeiterInnen geöffnet.

Leistungen unserer Kliniken

  • Unsere Häuser haben ihren Normalbetrieb weitgehend wieder aufgenommen. Einschränkungen entstehen lediglich durch die Berücksichtigung der Abstandsregeln in den Patientenzimmern, wodurch weniger Betten belegt werden können.
    Für eventuelle Covid-19-Patienten wurde eine völlig entkoppelte Struktur in baulich getrennten Bereichen und durch eigene Teams geplant, welche bei Bedarf sehr zeitnah wieder in Betrieb gehen könnte.

Coronahelden

  • Gerne gewähren wir Ihnen Einblicke in unseren Alltag unter den Vorzeichen des Coronavirus in dieser Bildergalerie.
  • Unsere MitarbeiterInnen leisten zurzeit ganz besonders Großartiges und erhalten auch viel Anerkennung dafür. Um unnötige Kontaktpunkte zu vermeiden und die Hygieneregeln einzuhalten, möchten wir die Anerkennung in Form von Spenden kanalisieren und unseren MitarbeiterInnen mit dem Geld etwas Gutes tun. Eine Botschaft der Schirmherrin Sr. Anemunda finden Sie hier. Details können Sie hier abrufen: coronahelden@klinloe.de

Weitere Informationen

  • Telefonhotline des Landkreises Lörrach: T 07621/410-8971 oder per Mail an covid19@loerrach-landkreis.de.
  • Telefonhotline des Landesgesundheitsamtes: T 0711/904-39555.
  • Bei grippeähnlichen Symptomen melden Sie sich bitte zuerst telefonisch bei Ihrem Hausarzt, dem hausärztlichen Notdienst (T 116 117) oder Ihrem Gesundheitsamt T 07621/410-2101. So tragen Sie zum Funktionieren der Meldekette bei!
  • Achten Sie bei Symptomen, wie stets in der Grippezeit, besonders auf Händehygiene und Husten-Nies-Etikette. Weitere Tipps: www.infektionsschutz.de
  • Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie unter www.rki.de, www.loerrach-landkreis.de/infektionsschutz.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten Großartiges – dafür ein herzliches Dankeschön! Bitte unterstützen Sie uns und das gesamte Gesundheitssystem, indem Sie sich an o. g. Punkte halten.

Und am besten: Bleiben Sie gesund!
Ihre Kliniken des Landkreises Lörrach und das St. Elisabethen-Krankenhaus

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