Radiologie

Minimale Strahlen – optimale Bilder

Röntgenuntersuchungen sind das älteste und zahlenmäßig bedeutendste Verfahren zur Abbildung von krankhaften Veränderungen. Zur Aufzeichnung benutzen wir ausschließlich Speicherfolien- oder Direktradiographiesysteme zur Minimierung der Strahlenexposition und zur Optimierung der Bildqualität. Röntgenuntersuchungen ermöglichen eine schnelle und schonende Diagnostik mit einer hohen Aussagekraft beispielsweise bei Erkrankungen der Lunge oder des Bewegungsapparates.

Minimale Strahlen – Optimale Bilder
Einstellung einer Röntgenaufnahme des Handgelenks

Funktionsuntersuchungen

Durch den Einsatz von Kontrastmittel können bestimmte Strukturen oder Organe im Röntgenbild hervorgehoben werden und funktionelle Informationen unter Durchleuchtung gewonnen werden. Ein Beispiel dafür sind Untersuchungen der Speiseröhre, des Magens, des Dünndarms und Dickdarms, beispielsweise zur Darstellung von funktionellen Schluckstörungen, zum Nachweis von Verengungen, zur Abklärung vor oder nach einer Operation, oder in Ergänzung einer Spiegelung (Endoskopie).

Was kann Computertomographie?

Die Computertomographie ist ebenfalls ein Röntgenverfahren, bei dem Röhre und Detektor um den Patienten rotieren und aus den gemessenen Daten Schnittbilder mittlerweile in allen Raumebenen mit einer hohen räumlichen und Kontrastauflösung berechnet werden. Die CT eignet sich zur Darstellung praktisch aller Körperregionen, die Untersuchungen werden oft mit einer Kontrastmittelgabe kombiniert. Haupteinsatzgebiete sind Untersuchungen des Gehirns bei Durchblutungsstörungen oder zur Abklärung von Verletzungen. Weiterhin im Bereich der Halsweichteile, der Lunge und an den Bauchorganen. Mittels CT lassen sich sehr gut knöcherne Verletzungen an der Wirbelsäule und im Becken, aber auch komplexe Knochenbrüche an den Extremitäten beurteilen. Das Verfahren eignet sich auch gut zur Beurteilung einer Tumorerkrankung und zur nichtinvasiven Darstellung von Gefäßen. Mit neuester Technik sind auch hochwertige Gefäßdarstellungen, Perfusionsuntersuchungen und Untersuchungen der Herzkranzgefäße realisierbar.

 

Was kann Kernspintomographie?

Bei der Kernspintomographie spielen Röntgenstrahlen keine Rolle. Hier wird das Magnetfeld der im Körper befindlichen Wasserstoff-Atomkerne für die Erzeugung von Schnittbildern verwendet. Dazu muss die Untersuchung innerhalb eines sehr starken Magneten durchgeführt werden und es werden Radiowellen eingestrahlt. Die Aussagekraft des Verfahrens ist oftmals noch höher als bei anderen Untersuchungen, insbesondere bei der Darstellung des Gehirns und Rückenmarks, der Schlagadern und Venen, bei der Darstellung von Wirbelsäule, Leber und Gallengängen, Bauchspeicheldrüse, Dünndarm, der Organe des kleinen Beckens, bei der Darstellung des Herzens sowie der Gelenke.

Minimalinvasive Behandlung in der Radiologie

Mittels bildgebender Verfahren können nicht nur Diagnosen gestellt werden, sondern auch in bestimmten Situationen eine sehr schonende (minimalinvasive) Behandlung (Intervention) durchgeführt werden. Dazu zählt die Gewinnung von Gewebeproben oder die Entlastung von Abszessen im Körper durch eine Punktion unter computertomographischer Kontrolle. Wir führen aber auch Interventionen an den Gallengängen durch, perkutane Gastrostomien, wenn dies endoskopisch nicht möglich ist, Embolisationen bei akuten Blutungen oder eine Ballondehnung bei dafür geeigneten Gefäßengen.

Sonographie

Manche Fragestellungen lassen sich auch sehr schonend mittels einer Ultraschall-Untersuchung (Sonographie) beantworten, die wir dann anstelle oder ergänzend zu einer anderen Untersuchung einsetzen.

Kontakt

Kreiskrankenhaus Lörrach

Zentrum für Radiologie
Chefarzt Dr. Christoph Rozeik

Untersuchungsanmeldung

Mo - Do 07:30 - 16:00 Uhr
Fr 07:30 - 15:30 Uhr
T 07621/416-8279


Chefarzt Dr. Christoph Rozeik

T 07621/416-8270
F 07621/416-8272
loe-radiologie@klinloe.de

Sekretariat
Kornelia Rudzki-Hensellek

T 07621/416-8222
rudzki.kornelia@klinloe.de

Leitende MTRA
Kerstin Machts

T 07621/416-8644
F 07621/416-8272
loe-radiologie@klinloe.de

Infoblatt Radiologie

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