Aktuelles und Pressemitteilungen

Chefarzt Okba Al Marhi

Schmerzen im Knie können die Beweglichkeit und damit die Lebensqualität erheblich einschränken. Gleichzeitig haben sich die Möglichkeiten, Erkrankungen und Verletzungen des Kniegelenks zu behandeln, in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt. Welche Therapie ist wann sinnvoll? Wann lässt sich das eigene Gelenk erhalten? Wann kommt ein künstliches Kniegelenk infrage? Und welche Rolle spielen moderne Technologien wie Navigation und Robotik in der Gelenkchirurgie? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt das Zentrum für Bewegungsmedizin des Dreiland-Klinikums Lörrach zum Auftakt seiner neuen Veranstaltungsreihe „Moderne Gelenkchirurgie“. Unter dem Titel „Das Knie im Fokus“ informieren die Spezialisten des Zentrums am Donnerstag, 15. Oktober 2026, um 18 Uhr in der Cafeteria im 5. Obergeschoss des Kreiskrankenhauses Lörrach über aktuelle Möglichkeiten der Diagnostik und Behandlung. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Auf dem Foto zu sehen sind: siehe Textende

Kliniken des Landkreises Lörrach und Landratsamt Lörrach starten gemeinsames Pilotprojekt

Landkreis Lörrach. Was muss ich für einen Krankenhausaufenthalt vorbereiten? Welche Fragen sollte ich während der Behandlung klären? Was ist vor der Entlassung zu organisieren – und wo finde ich danach die passende Unterstützung? Die neue Broschüre „Gut begleitet – vor, während und nach dem Krankenhaus“ gibt Patientinnen und Patienten sowie ihren Angehörigen Orientierung für die Zeit rund um den Krankenhausaufenthalt.

Kinderbetreuung "Dreiland-Tiger" (KI-Generiert)

Noch bevor das neue Dreiland-Klinikum seine Türen öffnet, startet ein Angebot, das für den zukünftigen Arbeitsort steht: Am 1. Oktober nimmt der „Dreiland-Tiger“ seinen Betrieb auf. Mit der Großtagespflege schaffen die Kliniken des Landkreises Lörrach und das Landratsamt Lörrach gemeinsam zehn arbeitsplatznahe Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren.

Auf dem Foto (© Yanan Li/Silviahemmet) zu sehen: siehe Textende

19 Mitarbeitende der Kliniken des Landkreises Lörrach haben ihre Ausbildung zu Silviahemmet Trainerinnen und Trainern erfolgreich abgeschlossen. Nach insgesamt 135 Ausbildungsstunden über vier intensive Wochen erhielten sie ihre Diplome in Stockholm – in Gegenwart von I.M. Königin Silvia von Schweden. Mit der Qualifizierung geht das zukünftige Dreiland-Klinikum einen weiteren wichtigen Schritt auf dem Weg zu einer demenzsensiblen Versorgung.

Hintere Reihe: Diakonin Eva Nübel, Pfarrer Jörg Hinderer. Vordere Reihe: Gabriele Rück, Helene Grieshaber, Albert Brenneisen, Ursula Müller, Susanne Korell, Judith Kolze und Renate Esch.

Manchmal braucht es keine Antwort. Manchmal braucht es einen Menschen, der zuhört, der Stille aushält und einfach da ist. Gerade im Krankenhaus, wenn eine Diagnose das Leben plötzlich verändert, Ängste entstehen oder existenzielle Fragen in den Vordergrund treten, kann eine solche Begleitung eine besondere Bedeutung bekommen. Sieben neue ehrenamtliche Krankenhausseelsorgende sind jetzt im Rahmen eines Gottesdienstes in der Kapelle des St. Elisabethen-Krankenhauses offiziell für ihren Dienst beauftragt worden. Albert Brenneisen, Renate Esch, Helene Grieshaber, Judith Kolze, Susanne Korell, Ursula Müller und Gabriele Rück hatten zuvor einen einjährigen Qualifizierungskurs absolviert und waren Ende 2025 zertifiziert worden. Bereits heute sind sie auf verschiedenen Stationen der Kliniken des Landkreises Lörrach tätig.

Auf dem Foto zu sehen (von links nach rechts): Dr. Andreas C. Rudolph, Markus Rapp, Maik Strauchmann (stellv. AEMP-Leitung), Stefan Krämer und Dr. Tobias Berberich. Nicht im Bild: AEMP-Leitung Thorsten Schmitt.

Was ziemlich technisch klingt, erzählt bei uns gerade eine besondere Geschichte: über Patientensicherheit und Nachhaltigkeit, persönliches Engagement und eine Verbindung, die vor 14 Jahren in Lörrach begann und heute bis nach Afrika reicht.

Chefarzt Dr. Falko Harm, Leitung Anästhesie und Notfallmedizin im St. Elisabethen-Krankenhaus

Vom Frühgeborenen bis zum Jugendlichen, vom winzigen Venenzugang bis zur altersgerechten Beatmung: Wenn Kinder operiert werden müssen, stellt dies besondere Anforderungen an die Anästhesie. Das Dreiland-Klinikum verfügt deshalb bereits heute über ein spezialisiertes Team für Kinderanästhesie, das medizinische Expertise mit einem besonderen Verständnis für die Situation junger Patientinnen und Patienten und ihrer Eltern verbindet. Geleitet wird die Abteilung für Anästhesie und Notfallmedizin im St. Elisabethen-Krankenhaus von Chefarzt Dr. Falko Harm.

Der Wille der Patientinnen und Patienten soll künftig noch stärker im Mittelpunkt der medizinischen Versorgung stehen. Deshalb werden die Kliniken des Landkreises Lörrach im Rahmen ihrer Vorbereitungen auf das Dreiland-Klinikum einen neuen Standard etablieren: Alle volljährigen stationären Patientinnen und Patienten – mit Ausnahme von Schwangeren, da eine Schwangerschaft keine Krankheit darstellt – werden künftig möglichst innerhalb der ersten 24 Stunden nach der Aufnahme gezielt nach ihren Behandlungswünschen und Therapiezielen befragt. Bei elektiven Aufnahmen soll dies bereits im Vorfeld erfolgen.

von links: Gesamtküchenleiterin Katharina Dreger, Petra Mock (Abteilungsleiterin Markt und Ernährung im Ministerium für Ländlichen Raum, Landwirtschaft und Heimat Baden-Württemberg) und Sören Kube (Projektleiter, Leaf Consulting GmbH)

Nachhaltigkeit beginnt nicht erst im Operationssaal oder bei der Energieversorgung eines Krankenhauses – sie beginnt bereits auf dem Teller. Die Kliniken des Landkreises Lörrach haben auf dem Weg zum Dreiland-Klinikum einen weiteren Meilenstein erreicht: Nach erfolgreichem Abschluss des Projekts „VwV Kantine“ wurde die Gemeinschaftsverpflegung im Kreiskrankenhaus Lörrach und im St. Elisabethen-Krankenhaus von der staatlich zugelassenen Öko-Kontrollstelle Ecocert Deutschland GmbH nach der Bio-Außer-Haus-Verpflegung-Verordnung (Bio-AHVV) bio-zertifiziert. Die Zertifizierung bestätigt den fachgerechten Einsatz sowie die sachgerechte Verarbeitung und transparente Kennzeichnung zertifizierter Bio-Lebensmittel.

Hintere Reihe Mitte v.l.n.r. in blauer u. grüner Arbeitskleidung: Dr. Leonard Kirch, Chefarzt der Klinik für Akut- und Notfallmedizin und Dr. Andreas Rutherford, Medizinischer Leiter des Zentrums für Anästhesie, Intensiv-, Notfall- und Schmerzmedizin

Mit der Besetzung der Leitungsfunktionen für das Zentrum für Anästhesie, Intensiv-, Notfall- und Schmerzmedizin (AINS) ist ein weiteres medizinisches Kompetenzzentrum des Dreiland-Klinikums vollständig aufgestellt. Damit profitieren die Menschen im Landkreis bereits heute von einer noch engeren interdisziplinären Zusammenarbeit. Der Aufsichtsrat der Kliniken des Landkreises Lörrach hat Dr. Andreas Rutherford zum Medizinischen Leiter des Zentrums für Anästhesie, Intensiv-, Notfall- und Schmerzmedizin berufen. Gleichzeitig wurde Dr. Leonard Kirch zum Chefarzt der Klinik für Akut- und Notfallmedizin gewählt.

Auf dem Foto zu sehen sind: siehe Textende

Das Dreiland-Klinikum hat einen weiteren Meilenstein beim Ausbau seines Herz-Kreislauf-Zentrums erreicht. Mit der Inbetriebnahme eines zweiten Herzkatheterlabors erweitert die Klinik ihr diagnostisches und interventionelles Behandlungsspektrum und erhöht zugleich die Versorgungssicherheit für Herzpatientinnen und Herzpatienten in der Region. Herzstück der neuen Anlage ist das hochmoderne Angiographiesystem ARTIS icono.vision von Siemens Healthineers. Bereits vor dem Umzug auf den Gesundheitscampus Lörrach gehört das Dreiland-Klinikum damit zu den Kliniken mit modernster Herzkathetertechnologie in Deutschland. Zugleich schafft das Haus die infrastrukturellen Voraussetzungen für den weiteren Ausbau der interventionellen Herzmedizin in der Region.

Auf dem Foto zu sehen sind (von l. nach r.): Dr. Ursula Büsse und Vanessa Dill.

Das Sozialpädiatrische Zentrum (SPZ) am St. Elisabethen-Krankenhaus Lörrach stellt sich personell neu auf: Dr. Ursula Büsse (38) und Vanessa Dill (43) übernehmen künftig gemeinsam die Leitung der spezialisierten interdisziplinären Einrichtung für entwicklungsauffällige Kinder und Jugendliche. Bislang wurde das SPZ kommissarisch von Dr. Michael Fedorcak gemeinsam mit dem Ärztlichen Direktor Prof. Dr. Tilman Humpl geleitet.

v.l.n.r.: Katharina Hemminger (Leitung Sozialberatung), Vera Stächelin (Babylotsin), Dr. Klaus Steinmeyer-Bauer (Klin. Geschäftsführer), Anika Conradt (Babylotsin), Prof. Dr. Michael Bohlmann (Chefarzt), Landrätin Marion Dammann (Aufsichtsratsvorsitzende)

Mehr als 15.000 Klärungsgespräche, über 4.500 vertiefende Beratungen und mehr als 4.000 Vermittlungen in weiterführende Unterstützungsangebote – diese Bilanz steht nach zehn Jahren Babylotsen am St. Elisabethen-Krankenhaus Lörrach für ein Angebot, das aus der geburtshilflichen Versorgung heute nicht mehr wegzudenken ist. Was 2016 als durch die Bundesinitiative Frühe Hilfen gefördertes Modellprojekt begann, ist längst ein fester Bestandteil des Perinatalzentrums und ein bundesweit anerkanntes Beispiel für gelingende Prävention. Im Rahmen einer Feierstunde würdigte das Dreiland-Klinikum gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Gesundheitswesen, Jugendhilfe und den Frühen Hilfen das zehnjährige Jubiläum.

Emike Bodor (rechts) und Prof. Dr. Michael Bohlmann (links) gratulieren Nikoletta und Marton Komlósi zur Geburt von Flora.

Flora heißt das 1000. Baby des Jahres 2026, das am Sonntag Morgen um exakt 2:22 Uhr im St. Elisabethen-Krankenhaus in Lörrach als zweites Kind von Nikoletta  und Marton Komlósi  auf die Welt kam. 3090 g Gewicht und 50 Zentimetern Körperlänge wies das eine Woche vor dem errechneten Termin geborene Jubiläumsbaby auf. 

Auf dem Foto zu sehen sind (von l. nach r.). Prof. Dr. Dennis Wolf, Dr. Bernd Köster, Landrätin Marion Dammann, Dr. Sven von Rönn, PD Dr. Michal Droppa, Dr. Oliver Huwert, Dr. Klaus Steinmeyer-Bauer, Dr. Frank Hassel und Udo Lavendel.

Mit der offiziellen Begrüßung der neuen Chefärzte PD Dr. med. Michal Droppa, MHBA (Kardiologie, Pneumologie und Intensivmedizin), Dr. Oliver Huwert (Wirbelsäulenchirurgie) und Dr. Sven von Rönn (Geriatrie) haben die Kliniken des Landkreises Lörrach einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zum Gesundheitscampus Lörrach erreicht. Die Veranstaltung machte sichtbar, wofür der Gesundheitscampus Lörrach steht: eine Medizin, die Spezialisierung, Vernetzung und konsequente Patientenorientierung miteinander verbindet.

Nach 15 Jahren erfolgreicher Tätigkeit in den Kliniken des Landkreises Lörrach hat Dr. Thomas Unterbrink die Leitung der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie übergeben. Neue Chefärztin ist Tanja Wiercioch (52), die künftig die Weiterentwicklung der Klinik verantwortet.

Dr. Tobias Berberich, gemeinsam mit dem Patient aus Angola und Dr. Mazen Zeino

Humanitäre Hilfe ist für das Team der Abteilung für Kinderchirurgie & Spezielle Kinder- und Jugendurologie am St. Elisabethen-Krankenhaus kein Fremdwort. Bereits mehrfach haben sich Mitarbeitende der Abteilung im Rahmen internationaler Hilfseinsätze engagiert und Kindern in ihren Heimatländern medizinische Hilfe ermöglicht. Nun konnte erstmals ein junger Patient aus Angola in Lörrach behandelt werden.

Chefarzt PD Dr. med. Michal Droppa

Die Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Intensivmedizin am Dreiland-Klinikum hat erstmals erfolgreich Myokardbiopsien durchgeführt. Mit der hochspezialisierten diagnostischen Methode können Erkrankungen des Herzmuskels gezielt abgeklärt werden, wenn herkömmliche Untersuchungsverfahren keine eindeutige Ursache erkennen lassen. Für Patientinnen und Patienten bedeutet dies eine noch präzisere Diagnostik und die Möglichkeit, Therapien frühzeitig individuell auszurichten.

Die geplante Reform im Gesundheitswesen sorgt bundesweit für intensive Diskussionen. Auch die Kliniken des Landkreises Lörrach beteiligen sich am landesweiten Aktionstag der baden-württembergischen Krankenhäuser am Freitag, 12. Juni 2026. Unter dem Motto „Kein Geld. Keine Versorgung. Wir sind für Sie da. Solange wir noch können.“ setzen Krankenhäuser im ganzen Land ein gemeinsames Zeichen gegen die geplanten Regelungen des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes.

Zu sehen sind (von links): Monika Hall (Sozialberatung), Sabine Herdt (Psychoonkologin), Gudrun Freund (Qualitätsmanagement Brustkrebszentrum), Dr. Klaus Steinmeyer-Bauer (Klinischer Geschäftsführer), OÄ Hannah Bekarew (stellvertretende Leitung Brustkrebs

Das Brustkrebszentrum Lörrach am St. Elisabethen-Krankenhaus ist erneut durch OnkoZert im Auftrag der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert worden. Damit trägt das Kompetenzzentrum bereits seit 2013 ohne Unterbrechung das anerkannte Qualitätssiegel und erfüllt weiterhin höchste Anforderungen in Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Brustkrebserkrankungen.

Zwei Wochen nach der Rückführung auf eine Doppelspitze mit Udo Lavendel als Vorsitzendem Geschäftsführer und Dr. Klaus Steinmeyer-Bauer als Klinischem Geschäftsführer haben die Kliniken des Landkreises Lörrach den zweiten Schritt in der Neuausrichtung ihrer Führungsstruktur vollzogen. Mit der über die Management- und Beratungsgesellschaft HC&S AG realisierten interimistischen Besetzung der Position des Kaufmännischen Direktors gewinnt das zukünftige Dreiland-Klinikum in Robert Roesch (58) einen ausgewiesenen Experten für Krankenhaussteuerung, Finanzierung und kaufmännische Transformation. Der Diplom-Kaufmann verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in leitenden Funktionen des Krankenhauswesens sowie über ausgeprägte Sanierungs- und Umsetzungskompetenz.