Auf dem Foto zu sehen sind (von l. nach r.). Prof. Dr. Dennis Wolf, Dr. Bernd Köster, Landrätin Marion Dammann, Dr. Sven von Rönn, PD Dr. Michal Droppa, Dr. Oliver Huwert, Dr. Klaus Steinmeyer-Bauer, Dr. Frank Hassel und Udo Lavendel.
Mit der offiziellen Begrüßung der neuen Chefärzte PD Dr. med. Michal Droppa, MHBA (Kardiologie, Pneumologie und Intensivmedizin), Dr. Oliver Huwert (Wirbelsäulenchirurgie) und Dr. Sven von Rönn (Geriatrie) haben die Kliniken des Landkreises Lörrach einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zum Gesundheitscampus Lörrach erreicht. Die Veranstaltung machte sichtbar, wofür der Gesundheitscampus Lörrach steht: eine Medizin, die Spezialisierung, Vernetzung und konsequente Patientenorientierung miteinander verbindet.
Nach 15 Jahren erfolgreicher Tätigkeit in den Kliniken des Landkreises Lörrach hat Dr. Thomas Unterbrink die Leitung der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie übergeben. Neue Chefärztin ist Tanja Wiercioch (52), die künftig die Weiterentwicklung der Klinik verantwortet.
Humanitäre Hilfe ist für das Team der Abteilung für Kinderchirurgie & Spezielle Kinder- und Jugendurologie am St. Elisabethen-Krankenhaus kein Fremdwort. Bereits mehrfach haben sich Mitarbeitende der Abteilung im Rahmen internationaler Hilfseinsätze engagiert und Kindern in ihren Heimatländern medizinische Hilfe ermöglicht. Nun konnte erstmals ein junger Patient aus Angola in Lörrach behandelt werden.
Die Klinik für Kardiologie, Pneumologie und Intensivmedizin am Dreiland-Klinikum hat erstmals erfolgreich Myokardbiopsien durchgeführt. Mit der hochspezialisierten diagnostischen Methode können Erkrankungen des Herzmuskels gezielt abgeklärt werden, wenn herkömmliche Untersuchungsverfahren keine eindeutige Ursache erkennen lassen. Für Patientinnen und Patienten bedeutet dies eine noch präzisere Diagnostik und die Möglichkeit, Therapien frühzeitig individuell auszurichten.
Die geplante Reform im Gesundheitswesen sorgt bundesweit für intensive Diskussionen. Auch die Kliniken des Landkreises Lörrach beteiligen sich am landesweiten Aktionstag der baden-württembergischen Krankenhäuser am Freitag, 12. Juni 2026. Unter dem Motto „Kein Geld. Keine Versorgung. Wir sind für Sie da. Solange wir noch können.“ setzen Krankenhäuser im ganzen Land ein gemeinsames Zeichen gegen die geplanten Regelungen des GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetzes.
Das Brustkrebszentrum Lörrach am St. Elisabethen-Krankenhaus ist erneut durch OnkoZert im Auftrag der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert worden. Damit trägt das Kompetenzzentrum bereits seit 2013 ohne Unterbrechung das anerkannte Qualitätssiegel und erfüllt weiterhin höchste Anforderungen in Diagnostik, Therapie und Nachsorge von Brustkrebserkrankungen.
Zwei Wochen nach der Rückführung auf eine Doppelspitze mit Udo Lavendel als Vorsitzendem Geschäftsführer und Dr. Klaus Steinmeyer-Bauer als Klinischem Geschäftsführer haben die Kliniken des Landkreises Lörrach den zweiten Schritt in der Neuausrichtung ihrer Führungsstruktur vollzogen. Mit der über die Management- und Beratungsgesellschaft HC&S AG realisierten interimistischen Besetzung der Position des Kaufmännischen Direktors gewinnt das zukünftige Dreiland-Klinikum in Robert Roesch (58) einen ausgewiesenen Experten für Krankenhaussteuerung, Finanzierung und kaufmännische Transformation. Der Diplom-Kaufmann verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in leitenden Funktionen des Krankenhauswesens sowie über ausgeprägte Sanierungs- und Umsetzungskompetenz.
Am Sonntag, den 21. Juni 2026, öffnet das neue Dreiland-Klinikum Lörrach von 11 bis 17 Uhr seine Baustellentore für die Öffentlichkeit. Beim „Tag der offenen Baustelle“ erhalten Besucherinnen und Besucher die seltene Gelegenheit, einen exklusiven Blick hinter die Kulissen eines im Gesundheitswesen viel beachteten Zukunftsprojekts zu werfen. Der Gesundheitscampus mit dem entstehenden Klinikum und dem bis dahin bereits in Betrieb genommenen Zentrum für seelische Gesundheit (ZsG) wird an diesem Tag zu einem lebendigen Begegnungsort für Groß und Klein.
Spezialisierung, Vernetzung und Qualität bilden das Fundament für die zukunftsfähige Patientenversorgung im Dreiland-Klinikum. Die kontinuierliche Selbstüberprüfung und der Vergleich mit externen Benchmarks spielen dabei eine Schlüsselrolle. Vor diesem Hintergrund ist es ein bedeutender Meilenstein, dass die Kliniken des Landkreises Lörrach in der aktuellen Veröffentlichung des F.A.Z.-Instituts zu den besten Krankenhäusern Deutschlands gehören.
Mit dem Spatenstich beginnt ein weiterer zentraler Bauabschnitt auf dem Weg zum Dreiland-Klinikum Lörrach: das moderne Parkhaus für Mitarbeitende, Patientinnen und Patienten sowie Besucherinnen und Besucher. Realisiert wird das Projekt von der Goldbeck GmbH, die auch den langfristigen Betrieb übernimmt. Die Fertigstellung ist planmäßig bis März 2027 vorgesehen.
Die Kliniken des Landkreises Lörrach richten vor der entscheidenden Phase des Restrukturierungs- und Inbetriebnahmeprozesses ihre Führungsstruktur neu aus. Um auf die hohe Dichte zeitkritischer Meilensteine noch schneller agieren zu können, kehren die Kliniken zu einer Doppelspitze in der Geschäftsführung mit Udo Lavendel als Vorsitzender Geschäftsführer und Dr. Klaus Steinmeyer-Bauer als Klinischer Geschäftsführer zurück. Monika Röther scheidet auf eigenen Wunsch zum 31.05.2026 aus ihrer Funktion als kaufmännische Geschäftsführerin aus, um sich künftig neuen Aufgaben im Gesundheitswesen zu widmen.
Die Kliniken des Landkreises Lörrach laden am Dienstag, 12. Mai 2026, um 18 Uhr zu einem weiteren Vortrag der Reihe „Gesundheitsforum“ ein. Im Mittelpunkt steht mit Arthrose ein Thema, das viele Menschen betrifft. Chefarzt Okba Al Marhi und sein Team der Klinik für Orthopädische Chirurgie geben einen umfassenden Einblick in moderne Behandlungsmöglichkeiten – von der konservativen Therapie bis zum künstlichen Gelenkersatz. Die Veranstaltung findet in der Cafeteria im 5. Obergeschoss des Kreiskrankenhauses Lörrach statt. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Bis zur Eröffnung des Dreiland-Klinikums geben wir in den kommenden Monaten regelmäßig Einblicke in die medizinischen Zentren, die dort zusammenwachsen. Heute richten wir den Blick auf das Zentrum für Gynäkologie & Geburtshilfe, geleitet von Chefarzt Prof. Dr. Michael Bohlmann, MaHM, das ganz aktuell ein starkes Signal für Qualität und Zukunftsfähigkeit sendet …
Der Tod mehrerer Säuglinge im Jahr 2025 in Südbaden hat viele Menschen tief erschüttert. Auch die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Höllstein setzten sich intensiv mit den Ereignissen auseinander – insbesondere mit dem Fund eines toten Neugeborenen in Hüsingen. Aus dem Wunsch heraus, nicht tatenlos zu bleiben, organisierten sie einen Spendenlauf. Mit dem Erlös von € 1.400 unterstützen sie gezielt die Informationsangebote der Kliniken des Landkreises Lörrach für schwangere Frauen in Not.
Der Anteil der Laborausgaben an den gesamten Gesundheitsausgaben liegt seit Jahren bei nur rund drei Prozent. Gleichzeitig ist die Labordiagnostik Grundlage für den Großteil aller klinischen Entscheidungen. Dennoch bleibt die Arbeit der Labordiagnostik für die meisten Patientinnen und Patienten unsichtbar. Der Internationale Tag des Medizinischen Laboratoriums am 15. April macht deutlich, warum das Labor ein Schlüsselbereich moderner Medizin ist und zugleich zu den effizientesten Bereichen im Krankenhaus gehört. Am Freitag, 17. April, besteht von 15 bis 17 Uhr im Kreiskrankenhaus Lörrach die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen des Laboralltags zu werfen.
Erstmals wurde im Landkreis Lörrach eine mechanische Thrombektomie bei einer schweren Lungenarterienembolie erfolgreich durchgeführt. Der minimalinvasive Eingriff am Kreiskrankenhaus Lörrach, bei dem ein Blutgerinnsel mithilfe modernster endovaskulärer Technik entfernt wurde, verlief ohne Komplikationen, und der Patientin geht es bereits kurz nach der Behandlung sehr gut.
Dr. med. Tarik Jamaan, Oberarzt und Stellvertreter des Chefarztes der Abteilung für Kinderchirurgie und Spezielle Kinder- und Jugendurologie am St. Elisabethen-Krankenhaus Lörrach, hat das Zertifikat „Kinder- und Jugendtraumatologie“ erhalten. Mit dieser Qualifikation wird eine besondere Spezialisierung in der Behandlung von Verletzungen im Kindes- und Jugendalter bestätigt – ein Qualitätsmerkmal, das deutschlandweit nur vergleichsweise wenige Ärztinnen und Ärzte vorweisen können.
Zu sehen sind die Vertreter des Runden Tisches mit dem vom Ambulanten Hospizdienst Schopfheim & Wiesental des Diakonischen Werks erarbeiteten Flyer. Mehr Infos s.u.
Wer selbst oder ein geliebter Mensch unheilbar erkrankt, erlebt oft eine Zeit voller Fragen und Unsicherheit. Gerade dann sind Angebote wichtig, die entlasten und Orientierung geben. Ein zentraler Baustein dafür ist der bereits vor der Inbetriebnahme der neuen Palliativstation im Dreiland-Klinikum eingerichtete Runde Tisch Hospiz- und Palliativversorgung im Landkreis Lörrach. Er steht beispielhaft für sektorenübergreifende Versorgungsangebote, die eine Begleitung in der letzten Lebensphase mit Würde und Achtsamkeit ermöglichen. Umfassende Informationen zur palliativen und hospizlichen Unterstützung im Landkreis Lörrach sind im Digitalen Sozial- und Gesundheitskompass verfügbar unter www.gesundsozial.digital/hospiz-palliativversorgung.
Hinten (v.l.n.r.): Jan Merk, Thomas Schumacher, André Marker, Gerhard Zickenheiner. Vorn (v.l.n.r.): Martin Hartung, Marga Golz, Jürgen Armbrecht, Udo Lavendel. Nicht abgebildet: Christine Fausten.
Die Kliniken des Landkreises Lörrach haben gemeinsam mit Kulturvertretenden der Region die Weichen für die künstlerische Erstausstattung des neuen Dreiland-Klinikums gestellt. Auf Beschluss des Aufsichtsrates wurde die Geschäftsführung beauftragt, das Ausschreibungsverfahren „Kunst am Bau“ sowie die Auswahl weiterer Kunstwerke vorzubereiten und eine unabhängige Fachjury zu bestellen. Ziel ist es, das Dreiland-Klinikum im Rahmen seiner strategischen Neuausrichtung auch als Ort der Begegnung mit Kunst im öffentlichen Raum zu positionieren.
Die neonatologische Stationsärztin Dr. Katharina Jakob (li.) u. Prof. Dr. Michael Bohlmann (re.), Chefarzt d. Frauenklinik, gratulieren Tamara Müller u. Radomir Gajic zur Entlassung ihrer Drillinge Jakov, Nina u. Nika (v.li.) aus stationärer Behandlung
Ihr Geburtsgewicht in etwa verdoppelt haben Nika, Jakov und Nina Gajic, die am 12. Dezember 2025 in der 29. Schwangerschaftswoche als Drillinge im St. Elisabethen-Krankenhaus zur Welt kamen. Mit 2.530, 2.340 und 2.280 Gramm haben die Säuglinge nun eine Reife erreicht, die eine Entlassung ermöglichte. Ein besonderer Tag für die Eltern Tamara Müller und Radomir Gajic aus Lörrach, die ihren Nachwuchs nach mehr als siebenwöchigem Aufenthalt im Perinatalzentrum mit nach Hause nehmen konnten.
Vernissage am 11. Februar 2026 im Kreiskrankenhaus Lörrach
Organspende rettet Leben. Doch hinter jeder Transplantation steht eine ganz persönliche Geschichte. Genau diese Geschichten rückt die Ausstellung „Meine Geschichte – Der Organspende ein Gesicht geben“ in den Mittelpunkt, die am Mittwoch, 11. Februar 2026, um 15 Uhr mit einer Vernissage in der Cafeteria des Kreiskrankenhauses Lörrach (5. OG) eröffnet wird. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.