Ein Blick in die Zukunft: Der Weg der Klinik für Gastroenterologie, Onkologie und Palliativmedizin ins Dreiland-Klinikum

Team Dr. Kraus
Team von Chefarzt Dr. Norbert Krauss

Während die Bauarbeiten für die geplante Inbetriebnahme des Dreiland-Klinikums Anfang 2027 auf Hochtouren laufen, möchten wir in den kommenden Monaten einen Blick auf die interdisziplinären Kompetenzzentren werfen, die für ein hochspezialisiertes Versorgungsangebot stehen. Den Auftakt macht die Klinik für Gastroenterologie, Onkologie und Palliativmedizin, die künftig ein zentraler Bestandteil des neuen Bauch- und Darmzentrums sein wird.

Fachliche Expertise und Interventionen
Unter der Leitung von Chefarzt Dr. Norbert Krauss (52), einem ausgewiesenen Spezialisten für Erkrankungen des Verdauungstrakts, bildet das erfahrene Team das Rückgrat der Klinik. Es verfügt über besondere Expertise in den Bereichen Endoskopie und Ultraschall. Interventionelle Maßnahmen wie das Einbringen von Stents, diagnostische und therapeutische Punktionen, Blutstillungen sowie die Abtragung von Polypen oder frühen Tumorerkrankungen zählen zu den Kernkompetenzen der Klinik.

Der ausgeprägte Teamgeist ermöglicht es, dieses Potenzial auch im neuen Bauch- und Darmzentrum voll auszuschöpfen. Spezialisten verschiedener Disziplinen arbeiten eng zusammen, um individuelle Therapieansätze zu entwickeln und Patientinnen und Patienten bestmöglich während Therapie und Nachsorge zu begleiten.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit und onkologische Versorgung
Auf dem Gesundheitscampus Lörrach können die interdisziplinären Prozesse noch gezielter gestaltet werden, insbesondere bei komplexen Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Versorgung onkologischer Erkrankungen, insbesondere von Dickdarm- und Enddarmkrebs.

Die enge Zusammenarbeit mit ambulanten und tagesklinischen Einrichtungen stellt sicher, dass Patientinnen und Patienten eine durchgehende Betreuung von der Diagnose bis zur Nachsorge erhalten.

Moderne Strukturen und zentrale Anlaufstellen
Strukturell setzt das Zentrum Maßstäbe: Fünf hochmoderne Endoskopie-Räume ermöglichen eine leistungsfähige Diagnostik für stationäre und ambulante Patientinnen und Patienten. Moderne Verfahren ergänzen das Spektrum, und im chirurgischen Bereich eröffnen sich neue Möglichkeiten, zum Beispiel in der Kolonkarzinomchirurgie.

Interdisziplinäre Bauch- und Darmsprechstunden dienen als zentrale Anlaufstelle für niedergelassene Ärztinnen und Ärzte, die ihre Patientinnen und Patienten zur spezialisierten Diagnostik oder Therapie überweisen möchten. Ziel ist es, medizinisches Know-how zu bündeln und den Austausch zwischen Klinik und Praxis zu intensivieren.

Optimierung der Versorgungsübergänge
Ein weiteres zentrales Anliegen ist die Optimierung der Versorgungsübergänge: Die Betreuung von Patientinnen und Patienten mit parenteraler Ernährung oder Stomaversorgung wird in Kooperation mit ambulanten Pflegediensten und Homecare-Anbietern weiter ausgebaut. So wird sichergestellt, dass die Versorgung auch nach dem stationären Aufenthalt kontinuierlich und qualitativ hochwertig erfolgt.

Patientenzentrierte Versorgung und regionale Stärke
Das neue Bauch- und Darmzentrum wird künftig das Rückgrat der regionalen Versorgung im Bereich der Grund- und Regelversorgung sowie bei komplexeren Krankheitsbildern bilden. Die enge Zusammenarbeit zwischen Gastroenterologie, Viszeralchirurgie, Onkologie und Palliativmedizin schafft eine patientenzentrierte Behandlungskette – individuell abgestimmt, medizinisch fundiert und strukturell effizient.

Für die Menschen in der Region bedeutet dies hochwertige medizinische Versorgung aus einer Hand, nah am Wohnort und auf dem neuesten Stand der Wissenschaft. Gleichzeitig positionieren sich die Kliniken des Landkreises Lörrach als führender Anbieter in der Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen und als attraktiver Arbeitgeber für Fachkräfte, die in einem innovativen, interdisziplinären Umfeld tätig sein möchten.

Vorteile für Mitarbeitende und Karrierechancen
Das Zentrum lebt vom Engagement des Teams: Interdisziplinäre Strukturen, gemeinsame Visiten und regelmäßige Fallbesprechungen stärken die Zusammenarbeit, verbessern die Kommunikation und sichern eine qualitativ hochwertige Versorgung. Die Abläufe im Zentrum sind eng verzahnt – insbesondere bei Fällen, die sowohl internistische als auch chirurgische Expertise erfordern. Gleichzeitig bleibt die bestehende Fachbereichsstruktur erhalten, sodass Spezialisierungen gefördert und weiter ausgebaut werden können.

Für angehende Oberärztinnen und Oberärzte in der Gastroenterologie (m/w/d) bietet sich darüber hinaus die Möglichkeit, den Ausbau der gastroenterologisch-onkologischen Versorgung aktiv mitzugestalten. Bereits jetzt kann ein breites Spektrum an invasiver und nicht-invasiver Diagnostik und Therapie im Bereich der Endoskopie erlebt und weiterentwickelt werden – als Vorbereitung auf die Inbetriebnahme des Dreiland-Klinikums Anfang 2027.

Mehr Informationen finden Sie hier.

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