Erste Planungstranche für das Zentralklinikum

Kreiskliniken erhalten 9,62 Millionen Euro für die Planung des neuen Zentralklinikums

Regierungspräsidentin Schäfer: „Das Zentralklinikum ist ein wichtiger Beitrag zur Schaffung zukunftsfähiger Strukturen der Krankenhausversorgung“ 

Das Regierungspräsidium Freiburg (RP) hat den Kliniken des Landkreises Lörrach GmbH für die Planung des neuen Zentralklinikums 9,62 Millionen Euro bewilligt. Aus diesem Anlass besuchte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer am Montag das Kreiskrankenhaus Lörrach und informierte sich bei Landrätin Marion Dammann und Klinikgeschäftsführer Armin Müller über den Stand des Vorhabens. Die neue Zentralklinik soll voraussichtlich 2025 mit 677 Betten in Betrieb gehen und dann die vier bisherigen Krankenhäuser in Lörrach, Rheinfelden und Schopfheim ersetzen.

„Mit dem Bau des Zentralklinikums leistet der Landkreis Lörrach einen wichtigen Beitrag zur Schaffung zukunftsfähiger Strukturen in der Krankenhausversorgung“, betonte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer. Die neue Klinik ermögliche durch die Konzentration der stationären Versorgung an einem Standort sowohl eine verbesserte Spezialisierung als auch eine intensivere fachübergreifende Zusammenarbeit. Einen Mehrwert schaffe die neue Klinik jedoch nicht nur für die Patientinnen und Patienten. Auch die zukünftige Belegschaft dürfe sich auf ein hochmodernes Krankenhaus freuen. Hinzukomme, dass sich auf dem als Campus geplanten Gelände des neuen Zentralklinikums auch eine psychiatrische Fachklinik mit deutlich erweiterten Kapazitäten ansiedeln werde. Weiter seien dort ein Ärztehaus und sonstige gesundheitsnahe Angebote angedacht.

„Wir danken dem Land Baden-Württemberg und dem Regierungspräsidium für die zügige Zuteilung von Mitteln“, sagte Landrätin Marion Dammann. Dies helfe sehr bei der Vorfinanzierung des Klinikprojektes, in dessen Rahmen bereits erhebliche Planungskosten entstanden seien, so Dammann weiter.

Bei ihrem Besuch hob Regierungspräsidentin Schäfer hervor, dass das Land nicht nur die aktuelle Planung, sondern auch zukünftig den Bau des Zentralklinikums finanziell unterstützen werde. Hierzu liege ein Förderantrag vor, der von Baukosten von rund 314 Millionen Euro ausgeht. Voraussichtlich könne bei der anstehenden Förderung des Baus auch auf Mittel aus dem Krankenhausstrukturfonds des Bundes zurückgegriffen werden.

Neben der Förderung des Klinikneubaus ist mit dem kürzlich vom Regierungspräsidium erlassenen Planfeststellungsbeschluss zur Verlegung der L 138 einschließlich der Gewährleistung des Hochwasserschutzes auch eine weitere Voraussetzung für den Klinikneubau geschaffen. Das Land beabsichtigt, sich als Baulastträger des straßenbegleitenden Radwegs an dieser Maßnahme zu beteiligen. Ebenso sind mit der laufenden Planung zum kreuzungsfreien Anschluss an die B 317 wichtige Weichen bei der verkehrlichen Erschließung des Zentralklinikums bereits gestellt.

Foto: Landrätin Marion Dammann, Projektleiter Thorsten Stolpe, Geschäftsführer Armin Müller, Carola Schliemann vom Regierungspräsidium sowie Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer mit dem Modell des Zentralklinikums-Campus

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Die stark steigenden Zahlen der Neuinfektionen schlagen sich auch in unseren Kliniken nieder. Wir tun unser Bestes, um den größten gemeinsamen Nenner zwischen der Versorgung unserer "normalen" Patienten und  unserer Covid-Patienten zu finden, doch leider müssen auch wir wieder planbare Operationen verschieben. Selbstverständlich stehen die strikte Trennung der Bereiche und die Sicherheit unserer Patienten an oberster Stelle.

Auch wir sehen auf unseren Covid-Stationen eine überwiegende Zahl ungeimpfter, teils jüngerer Patientinnen und Patienten, aber auch älterer, deren Impfung länger zurückliegt und die einer Auffrischimpfung bedurft hätten. Wir möchten Ihnen ans Herz legen:

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BITTE SCHÜTZEN SIE SICH UND ANDERE MIT MASKEN UND HYGIENEREGELN!

 

Besuchsregelung (gültig ab 02.12.21)

Um die Besuche möglichst sicher zu gestalten, gelten die folgenden Regelungen:

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  • 1 Besucher pro Patient und Tag
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  • Alle Elektiv-und Notfall-Patienten erhalten bei ihrer Aufnahme einen PCR-Test sowie einen Antigen-Schnelltest, der im Rahmen eines stationären Aufenthaltes wiederholt wird.
  • Bei jeglichem Anhaltspunkt für eine Covid-Infektion wird immer eine PCR-Testung durchgeführt.

Die Infektionsprävention zum Schutz unserer Patientinnen und Patienten und unserer Mitarbeitenden waren und bleiben unser oberstes Ziel.

Ihre
Kliniken des Landkreises Lörrach und das St. Elisabethen-Krankenhaus

 

 

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  • Telefonhotline des Landkreises Lörrach: T 07621/410-8971 oder per Mail an covid19@loerrach-landkreis.de.
  • Telefonhotline des Landesgesundheitsamtes: T 0711/904-39555.
  • Bei grippeähnlichen Symptomen melden Sie sich bitte zuerst telefonisch bei Ihrem Hausarzt, dem hausärztlichen Notdienst (T 116 117) oder Ihrem Gesundheitsamt T 07621/410-2101. So tragen Sie zum Funktionieren der Meldekette bei!
  • Achten Sie bei Symptomen, wie stets in der Grippezeit, besonders auf Händehygiene und Husten-Nies-Etikette. Weitere Tipps: www.infektionsschutz.de
  • Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie unter www.rki.de, www.loerrach-landkreis.de/infektionsschutz.

 

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