Moderne Therapieoptionen bei Arthrose: Gesundheitsforum am 12. Mai 2026 im Kreiskrankenhaus Lörrach
Arthrose entwickelt sich meist schleichend und äußert sich zunächst durch belastungsabhängige Schmerzen, später auch durch zunehmende Bewegungs-einschränkungen im Alltag. Entscheidend ist dabei die Frage, wann der richtige Zeitpunkt für welche Therapie ist. Im Gesundheitsforum wird erläutert, wie die Erkrankung entsteht und welche konservativen Maßnahmen dazu beitragen können, Beschwerden zu lindern und den Krankheitsverlauf zu verlangsamen. Darüber hinaus wird aufgezeigt, unter welchen Voraussetzungen ein Gelenk durch moderne Verfahren wie Knorpeltherapie, Achskorrektur oder Arthroskopie erhalten werden kann. Ebenso wird eingeordnet, wann ein künstliches Gelenk medizinisch sinnvoll ist und welche Faktoren bei der Entscheidungsfindung eine Rolle spielen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf den heute verfügbaren Prothesenmodellen, deren Funktionsweise sowie den Auswirkungen auf den Alltag – mit einem realistischen Blick auf Chancen, Grenzen und mögliche Risiken eines Gelenkersatzes.
Gelenkerhalt im Fokus: Innovative Knorpeltherapie
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf gelenkerhaltenden Verfahren. Vorgestellt wird unter anderem die autologe Knorpelzelltransplantation (AutoCart®). Dabei werden körpereigene Knorpelzellen genutzt, um geschädigte Bereiche gezielt zu regenerieren.
„Mit dem AutoCart®-Verfahren können wir in geeigneten Fällen den Einsatz eines künstlichen Gelenks deutlich hinauszögern oder sogar vermeiden“, erklärt Chefarzt Okba Al Marhi, der auch Leiter des Zentrums für Bewegungsmedizin ist. In Kombination mit präzisen Achskorrekturen lassen sich Fehlstellungen ausgleichen und die Regeneration des Knorpels gezielt unterstützen. Besonders bei lokal begrenzten Knorpelschäden zeigt das Verfahren sehr gute Ergebnisse.
Individuelle Therapie – mit klarem Ziel: in Bewegung bleiben
„Wir prüfen jede Indikation sehr sorgfältig und setzen, wo immer möglich, zunächst auf konservative oder gelenkerhaltende Maßnahmen“, so Chefarzt Al Marhi. „Wenn jedoch ein künstliches Gelenk die beste Lösung ist, können sich unsere Patientinnen und Patienten auf höchste Qualität und Erfahrung verlassen.“ Ziel sei es, die Lebensqualität von Menschen mit Arthrose nachhaltig zu verbessern – für mehr Mobilität im Alltag und möglichst langfristige Beschwerdefreiheit.
Höchste Qualität im Gelenkersatz: EPZmax in Lörrach
Die Klinik wird von Chefarzt Okba Al Marhi geleitet, der über große Erfahrung in der Endoprothetik verfügt und bereits mehr als 4.000 Prothesenimplantationen durchgeführt hat. Durch die enge Verzahnung konservativer, operativer und rehabilitativer Behandlungskonzepte sowie den Einsatz innovativer Technologien wie dem Orthopilot-System (computergestützte Navigation zur präzisen Implantation von Prothesen) hat sich die Klinik als leistungsstarkes Kompetenzzentrum in der Region etabliert. Die Orthopädische Chirurgie am Kreiskrankenhaus Lörrach ist als EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung (EPZmax) zertifiziert – der höchsten Qualitätsstufe im Bereich der Endoprothetik. Sie unterstreicht den Anspruch, komplexe Eingriffe auf höchstem Niveau durchzuführen und die gesamte Behandlung aus einer Hand anzubieten. Als EPZmax ist die Klinik spezialisiert auf anspruchsvolle Erstimplantationen, komplexe Wechseloperationen sowie die Behandlung von Komplikationen nach Voroperationen. Die Zertifizierung steht für strukturierte Abläufe, hohe Fallzahlen und nachweisbare Qualität.
Gesundheitsforum „Moderne Therapieoptionen bei Arthrose“
Ort: Cafeteria, 5. Obergeschoss, Kreiskrankenhaus Lörrach
Datum: Dienstag, 12. Mai 2026
Uhrzeit: 18 Uhr
Teilnahme: kostenfrei, ohne Anmeldung