Seltene Drillingsgeburt im „Eli“: Drei Kinder gesund aus dem Lörracher Perinatalzentrum entlassen
„Nur etwa eine von 6.500 Schwangerschaften ist statistisch gesehen eine Drillingsgeburt“, erklärte Prof. Dr. med. Michael Bohlmann, Chefarzt des Zentrums für Gynäkologie und Geburtshilfe am St. Elisabethen-Krankenhaus. „Dass es im Dezember 2025 neben den heute nach Hause entlassenen Kindern eine weitere Drillingsgeburt im ‚Eli‘ gab, ist daher schon außergewöhnlich.“ Die letzten Drillinge davor waren im Jahr 2022 in Lörrach zur Welt gekommen.
Insgesamt 16 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verschiedener Abteilungen waren an der direkten Versorgung von Mutter und Kindern bei der Geburt beteiligt, um eine hoch spezialisierte und umfassende Betreuung sicherzustellen – und damit ein Maximum an Sicherheit. „Natürlich freuen wir uns, wenn Neugeborene – und insbesondere Mehrlinge – möglichst reif zur Welt kommen“, unterstrich Prof. Dr. med. Tilman Humpl, Chefarzt des Lörracher Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin. „Manchmal ist dies aber nicht möglich – und dann stehen wir in unserem Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe bereit, um den Allerkleinsten einen guten Start ins Leben zu ermöglichen.“
Gleich doppelten Grund zur Freude hatte im Übrigen der 2. Februar für Drillingsvater Radomir Gajic: Am Entlassungstag seiner Kinder aus der stationären Behandlung feierte er zugleich seinen 40. Geburtstag.
Eltern, die sich frühzeitig über den Verlauf von Schwangerschaft und Geburt informieren möchten, sind herzlich eingeladen, an den regelmäßig stattfindenden Infoabenden im großen Saal des St. Elisabethen-Krankenhauses teilzunehmen. Diese finden jeweils am letzten Dienstag im Monat um 19 Uhr statt. Zusätzlich werden Stillinformationsabende am zweiten Dienstag im Monat, ebenfalls um 19 Uhr, angeboten.