Von Klinikneubau bis Krankenhausfinanzierung

Thorsten Stolpe, Projektleiter für das neue Klinikum, Armin Müller, Vorsitzender Geschäftsführer, Marco Clobes, Geschäftsführer Verwaltung & Service, Kathrin Knelange, Geschäftsführerin Pflege, Diana Stöcker, CDU-Bundestagsabgeordnete beim Austausch

Die Bundestagsabgeordnete Diana Stöcker besuchte die Kliniken des Landkreises Lörrach und tauschte sich mit deren Geschäftsführung über diverse Krankenhausthemen aus.

Über die Strukturen und die aktuelle Situation der Kliniken des Landkreises Lörrach informierte sich die CDU-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Lörrach-Müllheim Diana Stöcker bei einem Besuch im Kreiskrankenhaus Lörrach. Natürlich waren auch der Lörracher Weg und der Klinikneubau Thema bei dem Austausch von Vertretern der Kliniken mit Stöcker, die Mitglied im Gesundheitsausschuss des Deutschen Bundestages ist.

Kliniken: Weiter starke Belastung durch Pandemie

Klinikengeschäftsführer Armin Müller skizzierte die erheblichen finanziellen Auswirkungen der Pandemie auf die Lörracher Kliniken und folgerte: "Wir benötigen dringend eine Verlängerung der Ausgleichszahlungen aus dem Rettungsschirm". Darüber hinaus müsse das Thema der Krankenhausfinanzierung nun grundsätzlich angegangen werden: "Die Anzahl der Patienten allein ist zu wenig, um die Versorgungssicherheit für die Bevölkerung zu garantieren", stellte Müller fest. Hier müsse ergänzend eine Sockelfinanzierung für die Krankenhäuser her.

Diana Stöcker: „Die von Minister Lauterbach vorgelegte Regelung zum Rettungsschirm für die Krankenhäuser suggeriert, dass die Pandemie nach Ostern zu Ende gegangen sei und die Kliniken zum Regelbetrieb übergehen könnten. Jeder kann sich vor Ort selbst davon ein Bild machen, dass dies nicht der Fall ist. Noch immer gibt es Corona-Fälle auf Normal- sowie Intensivstationen. In den Kliniken führt dies weiterhin zu Einschränkungen zum Beispiel bei der Belegung von Zimmern und bei Hygieneregelungen in der Patientenversorgung und damit weiter zu Kosten. Der Rettungsschirm sollte also verlängert werden bis die Kliniken tatsächlich wieder im Regelbetrieb sind“.

Baukostensteigerung: Unterstützung von Bund und Land erforderlich

Darüber hinaus sind die Kliniken mit ihrem Neubauprojekt von den aktuellen Kostensteigerungen in der Baubranche enorm betroffen, obwohl sie hervorragend im ursprünglichen Zeit- und Kostenplan liegen. Das neue Klinikum am Stadtrand Lörrachs ist ein Projekt, das die Versorgungsqualität durch Konzentration und Spezialisierung der Leistungserbringung verbessert. "Für derartige Baumaßnahmen müssen zusätzliche Landes- und Bundesmittel bereitgestellt werden", so Geschäftsführer Müller.

Auch müssten die rasante Baupreisentwicklung und das überdurchschnittliche Preis- und Lohnniveau in Baden-Württemberg durch Bundes- und Landesmittel aufgefangen werden. "Wir sind mit unserem Neubauprojekt auf einem sehr guten Weg, die Patientenversorgung zu verbessern und attraktive Arbeitsplätze zu sichern", resümierte der Geschäftsführer. "Doch können wir Kliniken die Mehrkosten schlicht und einfach nicht erwirtschaften".

Diana Stöcker: „Die Kliniken werden einen Betriebskostenzuschuss von sechs Millionen aus den Mitteln des Landkreises erhalten. Als Kreisrätin spreche ich mich aus Überzeugung dafür aus. Die erhebliche Steigerung der Baukosten angesichts der weltpolitischen und -wirtschaftlichen Lage kann jedoch nicht allein Sache des Kreises als Träger und der Kliniken als Gesellschaft sein. Hier müssen wir auf der landes- und bundespolitischen Ebene Gespräche führen".

Krankenhausfinanzierung: weitere Reformen notwendig

Beim Thema der Krankenhausfinanzierung zeigte sich, dass die Bundestagsabgeordnete und die Kliniken-Geschäftsführung identische Ansichten vertreten: Das heutige System muss verbessert werden, es braucht aber auch Strukturveränderungen. Besonders die Investitionsverpflichtungen der Länder und der Versorgungsauftrag der Krankenhäuser müssen in den Fokus genommen werden. „In den letzten Legislaturperioden wurden bereits wichtige Reformen, wie z.B. das Krankenhausstrukturgesetz, beschlossen“, stellte Diana Stöcker fest. Weitere Reformen müsse die Ampel-Koalition schnell auf den Weg bringen und sie nicht einfach aussitzen, so Stöcker weiter.

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Ihre Kliniken informieren – Coronavirus

Die stark steigenden Zahlen der Neuinfektionen schlagen sich auch in unseren Kliniken nieder. Wir tun unser Bestes, um den größten gemeinsamen Nenner zwischen der Versorgung unserer "normalen" Patienten und  unserer Covid-Patienten zu finden, doch leider müssen auch wir wieder planbare Operationen verschieben. Selbstverständlich stehen die strikte Trennung der Bereiche und die Sicherheit unserer Patienten an oberster Stelle.

Auch wir sehen auf unseren Covid-Stationen eine überwiegende Zahl ungeimpfter, teils jüngerer Patientinnen und Patienten, aber auch älterer, deren Impfung länger zurückliegt und die einer Auffrischimpfung bedurft hätten. Wir möchten Ihnen ans Herz legen:

BITTE LASSEN SIE SICH IMPFEN!

BITTE SCHÜTZEN SIE SICH UND ANDERE MIT MASKEN UND HYGIENEREGELN!

Besuchsregelung (gültig ab 11.04.22)

Um die Besuche möglichst sicher zu gestalten, gelten die folgenden Regelungen:

  • Ein negatives Antigen-Schnelltestergebnis von einer zertifizierten, externen Stelle (24 Stunden) muss mitgebracht werden
  • Besuchszeiten 13 – 19 Uhr
  • 1 Besucher pro Patient und Tag
  • Das Besuchsverbot auf den Isolier- und Intensivstationen bleibt bestehen
  • Für alle Besucher gilt FFP2-Masken-Pflicht (Sie können gerne eine eigene Maske mitbringen oder für einen geringen Betrag eine Maske am Empfang erwerben)
  • Patienten dürfen die Kliniken während des stationären oder ambulanten Aufenthalts nicht verlassen (Ausnahmen Psychiatrie und Psychosomatik)

In wenigen definierten Fällen, etwa für die Begleitung von Demenzpatienten oder Sterbenden, sind nach schriftlicher Genehmigung durch den zuständigen Chef- oder Oberarzt Ausnahmen möglich; bitte bringen Sie in einem solchen Fall ein Testergebnis von zertifizierter Stelle mit; ggf. kann der Test auch im Klinikum erfolgen (ohne schriftliches Zertifikat).

Testregelung für Patienten

  • Alle Patienten, die zu einem geplanten ambulanten Eingriff oder zu einem geplanten stationären Aufenthalt ins Krankenhaus kommen ("Elektivpatienten"), müssen einen PCR-Test mitbringen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf.
  • Nicht geimpfte oder genesene Patienten mit einem geplanten ambulanten Sprechstunden- oder vorstationären Termin müssen einen negativen PCR-Test (max. 48 stunden alt) oder einen negativen Antigen-Schnelltest (max. 24 Stunden alt) mitbringen. Für Geimpfte und Genesene entfällt diese Testpflicht.
  • Alle Elektiv-und Notfall-Patienten erhalten bei ihrer Aufnahme einen PCR-Test sowie einen Antigen-Schnelltest, der im Rahmen eines stationären Aufenthaltes wiederholt wird.
  • Bei jeglichem Anhaltspunkt für eine Covid-Infektion wird immer eine PCR-Testung durchgeführt.

Die Infektionsprävention zum Schutz unserer Patientinnen und Patienten und unserer Mitarbeitenden waren und bleiben unser oberstes Ziel.

Ihre
Kliniken des Landkreises Lörrach und das St. Elisabethen-Krankenhaus

 

 

Weitere Informationen

  • Telefonhotline des Landkreises Lörrach: T 07621/410-8971 oder per Mail an covid19@loerrach-landkreis.de.
  • Telefonhotline des Landesgesundheitsamtes: T 0711/904-39555.
  • Bei grippeähnlichen Symptomen melden Sie sich bitte zuerst telefonisch bei Ihrem Hausarzt, dem hausärztlichen Notdienst (T 116 117) oder Ihrem Gesundheitsamt T 07621/410-2101. So tragen Sie zum Funktionieren der Meldekette bei!
  • Achten Sie bei Symptomen, wie stets in der Grippezeit, besonders auf Händehygiene und Husten-Nies-Etikette. Weitere Tipps: www.infektionsschutz.de
  • Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie unter www.rki.de, www.loerrach-landkreis.de/infektionsschutz.

 

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