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Campus Zentralklinikum: Ein Ort für die Gesundheit

Als Grundidee bedienen sich die Planer der Form eines Kleeblattes. Für menschenfreundliche Dimensionen der Baukörper sorgt eine abwechslungsreiche Gliederung. Im Inneren ordnen sich alle Bereiche so, dass der Mensch im Mittelpunkt steht. Die Bedürfnisse der Patienten haben den gleichen Stellenwert wie die optimalen Arbeitsbedingungen für die Mitarbeiter.

Umgeben von viel Grün bilden das Zentralklinikum, das Zentrum für seelische Gesundheit und ein Ärzte- und Gesundheitskaufhaus mit Parkhaus einen in sich harmonischen Gesundheitscampus. Die drei dreigeschossigen Pflegetrakte des Zentralklinikums recken sich kleeblattähnlich über einem zweigeschossigen Funktionssockel in Richtung der freien Landschaft. Das Zentrum für seelische Gesundheit greift die Grundform des Kleeblattes in einem eigenständigen Gebäude auf und öffnet sich in Richtung der ruhigeren Parklandschaft.
„Die Gegebenheiten und der Charakter des Ortes waren entwurfsbestimmend. Uns war es wichtig, dass alle Patienten und Mitarbeiter den Blick in die schöne Landschaft haben. Die Patientenzimmer orientieren sich zum Licht, zur Sonne“, berichtet Architekt Linus Hofrichter. „Es ist bewiesen, dass die bauliche Umgebung und die Blickbeziehungen aus den Zimmern die Heilung fördern können“, so Hofrichter weiter.

 

Form folgt medizinischen, pflegerischen und logistischen Prozessabläufen

Der Entwurf stellt die hochsensiblen, medizinischen Kernbereiche des Klinikums organisatorisch ins Zentrum: So liegen alle Diagnostikbereiche in unmittelbarer Nähe zur Notaufnahme im Erdgeschoss. Der Weg in den OP-Bereich und in die Intensivstationen im ersten Obergeschoss ist sehr kurz. Die Mutter-Kind-Klinik behält als Teil des Gesamtklinikums eine eigene Identität.

In der ersten Bauphase sehen die Pläne für das Zentralklinikum einen zweigeschossigen sogenannten „Breitfuß“ als Sockel vor, in dem alle vor- und nachstationären Untersuchungs- und Diagnostikbereiche um die Empfangshalle gruppiert sind. Darüber finden sich zunächst drei jeweils dreigeschossige Bauten für die Pflegestationen. Zu einem späteren Zeitpunkt kann ein viertes „Kleeblatt“ hinzukommen. Mit ihrem Entwurf bilden die Architekten eine idealtypische Versorgungsstruktur ab, die hervorragende Voraussetzungen für einen gut funktionierenden Krankenhausbetrieb auch in der Zukunft schafft.

 

Intuitive Wege, viel Grün

Die sehr gelungene Ordnung und Beruhigung der Verkehrs-, Patienten-, Besucher- und Mitarbeiterwege zeichnet den Entwurf des Ludwigshafener Planungsteams aus: Vom Parkhaus und der S-Bahn bis in die Eingangshalle und von dort weiter in die Diagnostikbereiche, Ambulanzen und Stationen erschließen sich die Wege intuitiv und ermöglichen eine gute Orientierung. Außen- und Innenbereiche verschmelzen in der hellen, offenen Eingangshalle.
Besonderen Wert legen die Architekten auch auf die hochwertige Gestaltung der Außenbereiche: Ein Park mit Zonen der Aktivität und der Ruhe, vielfältigen Bepflanzungen und Wasser lädt zum Spazieren, Verweilen und Entspannen ein. Der Zugang zum Klinikum über einen bewusst kleinmaßstäblichen Vorplatz wird von Wasserbecken und Cafeteria flankiert – eine Art Willkommensgeste für die Besucher, die im Inneren des Krankenhauses dann von einem hohen Raum mit Galerien empfangen werden. Das Hauptgebäude ist wie eine gut funktionierende, gewachsene Stadt gedacht: Kleinere und größere Straßen, Bereiche und Plätze teilen das große Ganze in individuelle, für den Menschen greifbare Orte auf und helfen so, Ängste abzubauen.

 

Die Architekten

Das Architekturbüro Sander Hofrichter mit Hauptsitz in Ludwigshafen hat große Erfahrung in der Planung und Umsetzung von Bauprojekten im Gesundheitswesen. Das traditionsreiche Büro wurde 1930 gegründet, seit den 50er Jahren werden Krankenhäuser geplant. Allein in den letzten zehn Jahren haben die Architekten 77 Bauprojekte vom Krankenhaus der Grundversorgung bis zum Universitätsklinikum verwirklicht. Von 1991 bis 2013 führten Hubertus Sander und Professor Linus Hofrichter das Büro allein. 2014 wurden weitere Gesellschafter und Geschäftsführer aufgenommen. Die Geschäfte der heutigen a|sh sander.hofrichter architekten GmbH werden von Professor Linus Hofrichter, Torsten Petroschka, Martin Rieger, Nadine Schirmer, Peter Kuhl und Thorsten König geführt. Der Bau des Zentralklinikums in Lörrach stellt hohe und vielfältige Anforderungen an das Planungsteam. Hierfür ist das Büro mit seinen über 200 Mitarbeitern und neun bundesweiten Standorten interdisziplinär und kompetent aufgestellt.

 

Nächste Schritte

In den nächsten zwölf Monaten steht die Weiterentwicklung der Entwürfe auf der Agenda. Dabei geht es unter anderem um die Gestaltung des Logistikzentrums, weitere Optimierungen der OP-Bereiche und der Pflegestationen, die Abstimmung mit dem Sozialministerium und den Genehmigungsbehörden sowie den Nutzern aus den Kliniken. Seitens der Stadt Lörrach werden die Rahmenbedingungen, wie zum Beispiel die Erstellung des Bebauungsplanes bis zum Frühjahr 2019 und die Verlegung der L 138 bis zum Sommer 2020, geschaffen. So kann im Juli 2019 der Bauantrag gestellt und ein Jahr später mit dem Bau begonnen werden.

 

 

Infobox
In einem Bürgerinformationsgespräch am Mittwoch, dem 12.09.2018 um 19.30 Uhr im Landratsamt Lörrach stellen die Generalplaner a|sh sander.hofrichter architekten sich und ihren Entwurf für den Campus des Zentralklinikums der Öffentlichkeit vor und stehen für Fragen zur Verfügung.

Weitere Informationen finden Sie hier

Download der Pressemitteilung:

Foto: Gerhard Albiez (stv. Geschäftsführer, Zentrum für Psychiatrie Emmendingen), Mario Munz (Stellvertretender Projektleiter Objektplanung), Torsten Petroschka (Projektleiter Generalplanung) und Prof. Linus Hofrichter (verantwortlicher projektleitender Geschäftsführer), alle drei von a|sh sander.hofrichter Architekten sowie Oliver Arndt (Projektleiter, ZWP Ingenier-AG) und Armin Müller (Geschäftsführer der Kreiskliniken) bei der Vorstellung des Entwurfes für den Campus des Zentralklinikums.

Kontakt

Marketing & PR

Marion Steger
Leiterin Marketing & PR

Kliniken des Landkreises Lörrach GmbH
Spitalstr. 25
79539 Lörrach

Tel.: 07621/416-8341
Fax: 07621/416-8823
steger.marion@klinloe.de

Ihre Kliniken informieren – Coronavirus

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Nun gilt es, das Erreichte nicht zu verspielen und weiterhin sehr vorsichtig zu sein. Halten Sie's mit den Vorsichtsmaßnahmen doch wie mit dem Fahrradfahren: am Anfang ist es schwer, man braucht die volle Konzentration... und irgendwann ist es... so einfach wie Fahrradfahren! Zugegeben, an manches wird man sich nie wirklich gewöhnen. Dennoch: Nur, wenn nicht zu viele gleichzeitig erkranken, können wir Krankenhäuser die Versorgung unserer Patienten bewältigen.

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  • Damit dieser Abstand auch in Mehrbettzimmern umgesetzt werden kann, darf max. ein Besucher je Zimmer anwesend sein. Damit alle Patienten Besuch empfangen können, wird die Besuchszeit auf 30 Minuten pro Tag und Patient begrenzt.
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  • Die Cafeterien bleiben weiterhin ausschließlich für MitarbeiterInnen geöffnet.

Leistungen unserer Kliniken

  • Unsere Häuser haben ihren Normalbetrieb weitgehend wieder aufgenommen. Einschränkungen entstehen lediglich durch die Berücksichtigung der Abstandsregeln in den Patientenzimmern, wodurch weniger Betten belegt werden können.
    Für eventuelle Covid-19-Patienten wurde eine völlig entkoppelte Struktur in baulich getrennten Bereichen und durch eigene Teams geplant, welche bei Bedarf sehr zeitnah wieder in Betrieb gehen könnte.

Coronahelden

  • Gerne gewähren wir Ihnen Einblicke in unseren Alltag unter den Vorzeichen des Coronavirus in dieser Bildergalerie.
  • Unsere MitarbeiterInnen leisten zurzeit ganz besonders Großartiges und erhalten auch viel Anerkennung dafür. Um unnötige Kontaktpunkte zu vermeiden und die Hygieneregeln einzuhalten, möchten wir die Anerkennung in Form von Spenden kanalisieren und unseren MitarbeiterInnen mit dem Geld etwas Gutes tun. Eine Botschaft der Schirmherrin Sr. Anemunda finden Sie hier. Details können Sie hier abrufen: coronahelden@klinloe.de

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  • Telefonhotline des Landkreises Lörrach: T 07621/410-8971 oder per Mail an covid19@loerrach-landkreis.de.
  • Telefonhotline des Landesgesundheitsamtes: T 0711/904-39555.
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  • Achten Sie bei Symptomen, wie stets in der Grippezeit, besonders auf Händehygiene und Husten-Nies-Etikette. Weitere Tipps: www.infektionsschutz.de
  • Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie unter www.rki.de, www.loerrach-landkreis.de/infektionsschutz.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten Großartiges – dafür ein herzliches Dankeschön! Bitte unterstützen Sie uns und das gesamte Gesundheitssystem, indem Sie sich an o. g. Punkte halten.

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