Aktuelles und Pressemitteilungen

Campus Zentralklinikum Lörrach: Planungswettbewerb abgeschlossen

Der zweiphasige Planungswettbewerb für das Zentralklinikum ist abgeschlossen. Aus 15 qualitativ durchweg hochwertigen Arbeiten kürte die Jury am vergangenen Freitag und Samstag vier Preisträger. Aus diesen soll in einem nun anstehenden Verhandlungsverfahren bis zum Sommer ein Generalplaner bestimmt werden.

Zentrale Aufgabe des Wettbewerbes war die Entwicklung einer Gesamtkonzeption für das Campusareal des Zentralklinikums. Hierbei ging es um die bauliche und infrastrukturelle Entwicklung des Campus und die Verortung der verschiedenen Nutzungen wie Zentralklinikum, Zentrum für seelische Gesundheit, Parken, Rettungswache, Helikopterlandeplatz, Ärztehaus und tertiäre Einrichtungen, wie etwa ein Gesundheitskaufhaus, Rehaeinrichtungen oder ähnliches. Alle 15 Planungsteams aus der ersten Wettbewerbsrunde beteiligten sich auch an der zweiten Phase, in der die Vertiefung einiger Aufgaben gefordert war. „Wir haben durchweg sehr hochkarätige Entwürfe erhalten“, freute sich Landrätin Marion Dammann. Dabei hob sie hervor, dass es sich um ein Verfahren auf internationalem Niveau handelte, stammen die Arbeiten doch von Planern aus sechs Nationen von Spanien bis Schweden. Die Beteiligung des Lörracher Büros Moser Architekten wurde mit Freude begrüßt und belegt, dass man ein Wettbewerbsverfahren gewählt hat, an dem sich Planungsbüros jeder Größe beteiligen konnten, die sich kreativ mit dem Bau eines Krankenhauses der Zukunft auseinandersetzen wollten.

Die erstplatzierte Arbeit ist ein Kooperationsprojekt der Hascher Jehle Design GmbH Architekten aus Berlin und der Wörner Traxler Richter Planungsgesellschaft mbH Architekten aus Frankfurt am Main. Der Entwurf zeichnet sich unter anderem durch eine städtebaulich gelungene Einbindung in die Umgebung aus. „Den Gebäuden wurde ein angenehmer, menschlicher Maßstab zugrunde gelegt“, berichtet der Vorsitzende des Preisgerichtes, der Wiener Architekt Albert Wimmer. Um eine offene, winters wie sommers nutzbare Piazza gruppieren sich in einem Schichtsystem die öffentliche Erschließung, die Patientenzimmer und die hochtechnisierten Bereiche wie Behandlungs- und Untersuchungsräume. Letztere sind in einem ca. zweigeschossigen Sockel untergebracht, auf dem mehrere Klinikgebäude versetzt angeordnet sind. Dies bringt Leichtigkeit und großzügigen Platz für begrünte Terrassen. Viel Tageslicht und Grün sorgen für ein angenehmes Arbeitsumfeld und eine heilungsfördernde Atmosphäre: 90 Prozent der Patientenzimmer bieten eine freie Aussicht in die Natur. Das Zentrum für seelische Gesundheit fügt sich mit einem eigenen Gebäudeteil selbstverständlich in das Ensemble ein. Kurze, kreuzungsfreie Wege ermöglichen reibungslose und effiziente Abläufe. Als Garant für Sicherheit gerade bei Dunkelheit wurden die tertiären Nutzungen wischen den Zugang zur S-Bahn und das Parkhaus gelegt. Der Verkehr wird in drei Stufen von einem Parkhaus über eine Taxi-, bzw. Be- und Entladezone bis hin zu einem reinen Fußgängerbereich gefiltert. Auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten zeigt der Entwurf hohe Qualität.

Die zweitplatzierte Arbeit entstammt der Feder der sander.hofrichter architekten GmbH aus Ludwigshafen und erinnert aus der Vogelperspektive an ein stilisiertes Kleeblatt. Im Unterschied zu den Erstplatzierten haben die Planer dem Campus ein sehr urban anmutendes Gewand verpasst. Auch hier wurden die Zonen von öffentlicher Erschließung über Patientenaufenthalts- bis hin zu Funktionsbereichen in ein mehrschichtiges System gegliedert. Kern- und Funktionsbereiche finden sich ebenfalls in einem Sockel. Die kleeblattartigen Baukörper mit den Patientenzimmern liegen darüber. Vom Gebäude umgeben, liegt der zentrale, deutlich kleinere Innenhof in der Mitte. Das Zentrum für seelische Gesundheit erhält hier ein Gebäude, das sich lesbar von den übrigen Baukörpern differenziert.

Die dritte Platzierung ging an Thomas Müller / Ivan Reimann Gesellschaft von Architekten mbH aus Berlin, der vierte Platz wurde der Architekten Eggert Generalplaner GmbH aus Stuttgart zugesprochen.

Der zweiphasige Planungswettbewerb ist nun abgeschlossen. Das Preisgeld wird an die vier Bestplatzierten ausgeschüttet. Im weiteren Prozedere findet mit den vier Bestplatzierten ein Verhandlungsverfahren statt. Der Entwurf, die Aufstellung der Teams und die Honorarkosten fließen hier als wesentliche Kriterien ein. Ziel ist es, bis zum Sommer einen Generalplaner zu identifizieren und zu verpflichten. Die in der Jury mitwirkende Stadt Lörrach wird die Verfahren zur Verlegung der L 138 und zum Bebauungsplan weiter vorantreiben, um den Baubeginn für das Zentralklinikum im ersten Quartal 2020 zu ermöglichen. Hierfür arbeiten die zuständigen Mitarbeiter der Stadt, der Kliniken und des Landratsamtes konstruktiv zusammen.

Unabhängig davon, welcher Entwurf am Ende realisiert wird, eines ist für alle Beteiligten klar: das Zentralklinikum ist ein hochkarätiges Projekt, es wird Funktionalität und Qualität vereinen, attraktive Arbeitsplätze bieten und eine Versorgung der Patienten auf höchstem Niveau sicherstellen.

Info
Pläne aller eingereichten Entwürfe und ein Modell der erstplatzierten Arbeit werden in einer Wanderausstellung gezeigt: vom 2. bis zum 11. Mai im Kreiskrankenhaus Lörrach, vom 14. bis zum 25. Mai im Kreiskrankenhaus Rheinfelden, vom 28. Mai bis zum 1. Juni im Kreiskrankenhaus Schopfheim und vom 4. bis zum 15. Juni im St. Elisabethen-Krankenhaus in Lörrach. Außerdem findet am 15. Mai ein Bürgerinformationsgespräch im Landratsamt Lörrach statt.

Weitere Informationen inkl. Bildmaterial finden Sie hier.

Kontakt

Marketing & PR

Marion Steger
Leiterin Marketing & PR

Kliniken des Landkreises Lörrach GmbH
Spitalstr. 25
79539 Lörrach

Tel.: 07621/416-8341
Fax: 07621/416-8823
steger.marion@klinloe.de

Ihre Kliniken informieren – Corona-Virus

Jeder kann bei der Bewältigung der Corona-Krise helfen: Bleiben Sie zuhause, halten Sie sich an die Hygiene- und Abstandsregeln! Wir alle müssen alles daran setzen, den Höhepunkt der Krankheitswelle abzuflachen, so dass wir Krankenhäuser die Versorgung unserer Patienten bewältigen können.

Im Zuge der Lage rund um Covid-19 benötigen wir zusätzliche Hilfe:

  • Wir suchen Pflegekräfte mit Erfahrung in Beatmung. Wenn Sie vielleicht nicht mehr oder im Moment nicht in Ihrem Beruf arbeiten, uns aber für die nächsten Wochen oder auch Monate helfen möchten, lassen Sie uns bitte hier Ihre Daten zukommen. Hier geht's zum Kurzfilm.
  • Wir suchen außerdem allgemeine Unterstützung, dies reicht vom Ärztlichen und Pflegedienst, über Logistik bis hin zu Administration. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktdaten in diesem Formular.
  • Wer Hinweise geben kann, wo Schutzausrüstung (Handschuhe, Schutzkittel, ferner Atemschutzmasken, Visiere...) erhältlich sein könnte oder uns Spenden aus gewerblicher Nutzung zukommen lassen möchte, wendet sich bitte unter folgender Mailadresse an unseren Einkauf klinloe-psa@klinloe.de.
  • Unsere MitarbeiterInnen leisten zurzeit ganz besonders Großartiges und erhalten auch viel Anerkennung dafür. Um unnötige Kontaktpunkte zu vermeiden und die Hygieneregeln einzuhalten, möchten wir die Anerkennung in Form von Spenden kanalisieren und unseren MitarbeiterInnen mit dem Geld etwas Gutes tun. Details können Sie hier abrufen: coronahelden@klinloe.de

Wir erhalten in diesen Tagen viele Hilfsangebote, praktische Unterstützung und Zuspruch. Darüber freuen wir uns sehr und bedanken uns herzlich!

Informationen für Patienten und Besucher:

  • Die KKH Lörrach, Rheinfelden und Schopfheim bleiben bis auf weiteres aus hygienischen Gründen für externe Besucher geschlossen, Patienten dürfen diese nicht verlassen (außer nach vorheriger Entlassung, welche selbstverständlich auf eigene Verantwortung möglich ist). Ausnahmen sind in definierten Fällen nach Rücksprache und Bestätigung möglich (Sterbebegleitung, Begleitung minderjähriger Patienten, Notfälle, ambulante Termine, auch bei den Praxen in den KKH).
    Wir sehen uns zum Schutze der uns anvertrauten Patienten und Mitarbeiter verpflichtet, alles zu tun, was eine Einschleppung von Keimen verhindern kann - auch, wenn dies im Einzelfall sehr hart sein mag. Bitte unterstützen Sie uns im Kampf gegen Covid-19!
  • Der Regelbetrieb unserer Häuser ist weitgehend heruntergefahren, um eine mögliche Welle an Covid-19-Patienten bestmöglich auffangen zu können.
  • Natürlich sind wir weiterhin für Sie da!
    Die Notfallversorgung,  dringliche Operationen sowie notwendige Eingriffe bei symptomatischen Patienten und die Geburtshilfe im St. Elisabethen-KKH finden selbstverständlich weiterhin statt.

  • Telefonhotline des Landkreises Lörrach: T 07621/410-8971 oder per Mail an covid19@loerrach-landkreis.de.
  • Telefonhotline des Landesgesundheitsamtes: T 0711/904-39555.
  • Bei grippeähnlichen Symptomen melden Sie sich bitte zuerst telefonisch bei Ihrem Hausarzt, dem hausärztlichen Notdienst (T 116 117) oder Ihrem Gesundheitsamt T 07621/410-2101. So tragen Sie zum Funktionieren der Meldekette bei!
  • Bitte suchen Sie unsere Notaufnahmen nur in echten Notfällen auf und lassen Sie sich bei grippeähnlichen Symptomen gleich am Empfang einen Mundschutz aushändigen.
  • Achten Sie bei Symptomen, wie stets in der Grippezeit, besonders auf Händehygiene und Husten-Nies-Etikette. Weitere Tipps: www.infektionsschutz.de
  • Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie unter www.rki.de, www.loerrach-landkreis.de/infektionsschutz
  • Aktuelle Pressemitteilungen zum Thema finden Sie hier.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten Großartiges – dafür ein herzliches Dankeschön! Bitte unterstützen Sie uns und das gesamte Gesundheitssystem, indem Sie sich an o. g. Punkte halten.

Und am besten: Bleiben Sie gesund!
Ihre Kliniken des Landkreises Lörrach und das St. Elisabethen-Krankenhaus

Schließen