Aktuelles und Pressemitteilungen

Darmkrebszentrum

Mit dem Darmkrebszentrum Lörrach steht Darmkrebspatienten ein umfangreiches, nach höchsten Qualitätsstandards zertifiziertes Therapienetzwerk zur Verfügung. Nun hat das Darmkrebszentrum einen neuen Leiter: Dr. Ingo Engel, Leitender Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie im Kreiskrankenhaus Lörrach, folgte zum 1. Januar turnusgemäß auf Dr. Christoph Steinborn. Der Leitende Oberarzt der Klinik für Innere Medizin im Kreiskrankenhaus Lörrach hatte dem Darmkrebszentrum seit dessen Erstzertifizierung im März 2015 vorgestanden. Durch seine langjährige, auch ambulante Tätigkeit als Gastroenterologe steht Dr. Steinborn für die enge Verzahnung ambulanter und stationärer Medizin und hat, wie Dr. Engel auch, das Darmkrebszentrum federführend mit aufgebaut.

„Gewohntes innerhalb des Darmkrebszentrums immer wieder zu hinterfragen und gegebenenfalls neu zu ordnen, ist ein wichtiges Ziel, das ich mir gesetzt habe“, berichtet Dr. Engel. Darüber hinaus, so Engel weiter, wolle er die regelmäßigen Qualitätszirkel des Darmkrebszentrums noch intensiver nutzen, um den Austausch auch mit den Kooperationspartnern außerhalb der Kreiskliniken zu fördern. 

Erfolgreiches Überwachungsaudit 

Nach der Erstzertifizierung im März 2015 hatte das Darmkrebszentrum sein erstes Überwachungsaudit im vergangenen Jahr erfolgreich bestanden. Überwachungsaudits dienen der nachhaltigen Sicherung der Qualität und werden in Darmkrebszentren regelmäßig durch Fachleute der Deutschen Krebsgesellschaft durchgeführt. Dabei geht es auch darum, die Umsetzung der Hinweise zu überprüfen, die aus der Zertifizierung hervorgegangen waren, und weitere Tipps zur ständigen Weiterentwicklung zu geben.

Der Leitende Fachexperte der Deutschen Krebsgesellschaft zeigte sich nach dem Audit im Kreiskrankenhaus Lörrach begeistert über die „überaus angenehme und sehr konstruktive Atmosphäre“. Er betonte weiter, dass alle abgebildeten Strukturen aufgrund der Tradition des Onkologischen Schwerpunktes Lörrach-Rheinfelden (OSP) und/oder aufgrund hervorragender moderner Neukonzeptionen ‚auf hohem medizinischem Niveau mit sehr guter Ergebnisqualität‘ zusammenarbeiteten. Hierbei hob er besonders die Viszeralchirurgie, die Radioonkologie, die organspezifische medikamentöse onkologische Therapie und die Gastroenterologie hervor. Das Zusammenspiel dieser Abteilungen sei durch ein persönliches Miteinander geprägt. Schließlich sprach er die Empfehlung zur Aufrechterhaltung des Zertifikates ohne Einschränkung aus. 

Sehr gute Ergebnisqualität im Benchmark 

Um die Zertifizierung durch die Deutsche Krebsgesellschaft zu erhalten, muss sich ein Zentrum genauestens analysieren lassen. Die Ergebnisse werden dokumentiert, Kennzahlen verdeutlichen die Ergebnisqualität. Die Deutsche Krebsgesellschaft gibt einen jährlichen Benchmarkbericht aller zertifizierten Darmkrebszentren in Deutschland heraus. In diesen Vergleichsbericht werden alle zertifizierten Zentren nach erfolgreicher Absolvierung des ersten Überwachungsaudits aufgenommen, so auch das Darmkrebszentrum Lörrach. „Dass wir mit den anderen 261 Zentren in Deutschland mithalten können, war uns klar - dass die Ergebnisqualität allerdings so überzeugend gut ist, das wurde vom Team dann doch freudig aufgenommen“, so Petra Glienke, die Koordinatorin des Darmkrebszentrums Lörrach. 

Die Vergleichsbewertung schließt verschiedene Felder ein, die den einzelnen Kooperationspartnern (siehe unten) zugeordnet sind. Diagnostik, Operationen und die Bestrahlungs- und Chemotherapie beim Darmkrebs werden hinsichtlich Patientenzahlen, Komplikationsraten und dem Erreichen spezieller Therapieziele verglichen. Dabei ergaben sich durchweg hochrangige Bewertungen für das Darmkrebszentrum Lörrach. Nun gilt es, diese Ergebnisse für das nächste Überwachungsaudit, das bereits dieses Jahr ansteht, zu stabilisieren und zu bestätigen. 

Ganzheitliche Betreuung 

Bei aller Wichtigkeit der messbaren Ergebnisqualität in Zahlen bleibt die Frage nach der ganzheitlichen, menschlichen Behandlung eines Patienten nicht aus. So gehören auch die Beratung durch eine Psychoonkologin oder die Sozialarbeit im Darmkrebszentrum dazu, ganz zu schweigen von Palliativmedizinern oder Onkologischen Fachkrankenpflegern. Auch die Seelsorge hat ihren Platz, genauso wie die Brückenpflege als ambulanter, palliativer Dienst für die Betroffenen und Angehörigen daheim.

 

Fazit ist: die Menschen, die sich dem Darmkrebszentrum Lörrach anvertrauen, können nachweislich auf beste Qualität und hervorragende Mediziner setzen.

 

Termininfo
Am Sonntag, dem 29. Januar ist das Darmkrebszentrum auf der Veranstaltung „Wir laden ein – Medizin im Gespräch“ im Kreiskrankenhaus Lörrach mit einem Stand vertreten. Ärzte stehen für Gespräche zur Verfügung. Darüber hinaus präsentieren sich alle medizinischen Fachbereiche aller drei Standorte der Kreiskliniken und es gibt spannende Einblicke in die Welt des Krankenhauses. Sonntag, 29.01., 12 bis 16 Uhr, Kreiskrankenhaus Lörrach.
 

 

Kontakt

Marketing & PR

Marion Steger
Leiterin Marketing & PR

Kliniken des Landkreises Lörrach GmbH
Spitalstr. 25
79539 Lörrach

Tel.: 07621/416-8341
Fax: 07621/416-8823
steger.marion@klinloe.de

Schließen
Ihre Kliniken informieren – Coronavirus

Schließung für Besucher

Angesichts der sich allgemein zuspitzenden Infektionslage sahen wir uns leider gezwungen, unsere Kliniken ab Montag, dem 02.11., wieder für Besucher und Begleitpersonen zu schließen. Ausnahmen hiervon gelten für Sterbebegleitung, Begleitung minderjähriger und dementer Patienten. Diese Besucher sowie ambulante Patienten sind gemäß der Allgemeinverfügung des Landkreises Lörrach vom 04.12. verpflichtet, ab Montag, dem 07.12., eine FFP2-Maske zu tragen, welche ihnen am Empfang unserer Klinik ausgehändigt wird. Schnelltestungen können wir leider nicht anbieten; ebenso können wir keinen Nachweis eines solchen Schnelltestes akzeptieren.

Für Patientinnen und Patienten ist das vorübergehende Verlassen der Klinik leider nicht erlaubt.

Die Versorgung von Not- und dringlichen Fällen bleibt sichergestellt. Ambulante Termine finden weiterhin statt.

Unser oberstes Ziel sind die Infektionsprävention und der Schutz unserer Patientinnen und Patienten. Daher bitten wir um Verständnis und Unterstützung für diese Entscheidung.

Ihre
Kliniken des Landkreises Lörrach und das St. Elisabethen-Krankenhaus

 

 

Weitere Informationen

  • Telefonhotline des Landkreises Lörrach: T 07621/410-8971 oder per Mail an covid19@loerrach-landkreis.de.
  • Telefonhotline des Landesgesundheitsamtes: T 0711/904-39555.
  • Bei grippeähnlichen Symptomen melden Sie sich bitte zuerst telefonisch bei Ihrem Hausarzt, dem hausärztlichen Notdienst (T 116 117) oder Ihrem Gesundheitsamt T 07621/410-2101. So tragen Sie zum Funktionieren der Meldekette bei!
  • Achten Sie bei Symptomen, wie stets in der Grippezeit, besonders auf Händehygiene und Husten-Nies-Etikette. Weitere Tipps: www.infektionsschutz.de
  • Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie unter www.rki.de, www.loerrach-landkreis.de/infektionsschutz.

 

Schließen