Aktuelles und Pressemitteilungen

Schlafstörungen erkennen und behandeln

Seit 2006 ist das Schlaflabor im Kreiskrankenhaus Lörrach angesiedelt. Aus diesem Anlass hält Oberarzt Dr. Wolfram Palmbach einen Vortrag über das Thema Schlaf und Schlafstörungen.

750 Nachtmessungen bei 300 Patienten in fünf Nächten pro Woche, das ist die durchschnittliche Jahresbilanz des Schlaflabors im Kreiskrankenhaus Lörrach. Die meisten Patienten, berichtet Oberarzt Dr. Wolfram Palmbach, leiden unter Schlafapnoe, einer Enge des Rachens, die zu Atempausen, ausgeprägter Tagesmüdigkeit und Verlust von Lebensqualität führt. Auch das Risiko für Schlaganfall oder Herzinfarkt steigt durch die ständige nächtliche Kreislaufbelastung um das Drei- bis Vierfache. Bei 80 Prozent der Patienten liegt die Ursache für die Schlafapnoe im Übergewicht, aber auch erbliche Veranlagung spielt eine Rolle.

 

Die Patienten kommen zur genaueren Abklärung ihrer Beschwerden in das Schlaflabor. Dort kümmert sich ein neunköpfiges Team (drei Vollzeitstellen) um sie; während der Nachtmessungen ist stets eine Nachtwache zugegen. Bei den meisten Patienten ist eine Therapie mittels Stabilisierung des Rachens durch ein Beatmungsgerät erfolgversprechend. Diese kann im Schlaflabor gleich eingestellt werden. Rund 240 solcher Therapieeinstellungen werden jährlich vorgenommen; hinzu kommen zum Beispiel auch Heimbeatmungseinstellungen bei chronischen Lungenerkrankungen.

 

„Dass man vielen Patienten viel helfen und ihre Schlaf- und Lebensqualität verbessern kann, ist ein sehr schöner Aspekt meiner Arbeit“, zeigt sich Dr. Palmbach begeistert. Der Internist hatte das Schlaflabor bereits 2003 übernommen, als es noch am St.-Elisabethenkrankenhaus angesiedelt war. Bald erhielt Palmbach für das Schlaflabor die erste Zertifizierung durch die Deutsche Gesellschaft für Schlafmedizin (DGSM), seit 2004 wurden die zweijährlichen Reakkreditierungen durchgängig geschafft. Diese bestätigen die Einhaltung der hohen fachlichen, personellen, apparativen und räumlichen Anforderungen der DGSM. Im Jahr 2006 folgte dann im Zuge des Lörracher Weges der Umzug in die umgebaute ehemalige Geburtenstation des Kreiskrankenhauses Lörrach, 2008 wurden die Messplätze von drei auf nunmehr vier aufgestockt.

 

Die Entwicklung des Schlaflabors im Kreiskrankenhaus Lörrach verlief aufgrund der hohen Nachfrage rasant. Die Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Fachärzten ist sehr konstruktiv. Trotz des ausgeweiteten Angebotes gibt es leider immer noch Wartezeiten – ein Phänomen, das bei allen rund 300 in Deutschland bestehenden Schlaflaboren vorzufinden ist. Über den Schlaf und Schlafstörungen hält Dr. Wolfram Palmbach anlässlich des zehnjährigen Bestehens des Schlaflabors am kommenden Donnerstag, dem 23. Juni, um 19.30 Uhr einen Vortrag im 5. OG des Kreiskrankenhauses Lörrach. Die Veranstaltung findet im Rahmen des Gesundheitsforums der Kreiskliniken statt, der Eintritt ist frei.

 

Kontakt

Marketing & PR

Marion Steger
Leiterin Marketing & PR

Kliniken des Landkreises Lörrach GmbH
Spitalstr. 25
79539 Lörrach

Tel.: 07621/416-8341
Fax: 07621/416-8823
steger.marion@klinloe.de

Ihre Kliniken informieren – Coronavirus

Gute Erfolge bei der Anzahl der Neuinfektionen sind erzielt - Sie haben uns hervorragend unterstützt, indem Sie Kontakte vermieden und verstärkt auf die Abstands- und Hygieneregeln geachtet haben. Dafür bedanken wir uns von Herzen bei jedem Einzelnen!

Krankenhäuser bleiben hochsensible Einrichtungen, die es gegen jede vermeidbare Einschleppung von Keimen zu schützen gilt. Details - z.B. zu Besuchen - regelt die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg, die für uns Kliniken Gesetzescharakter hat.

Besuchsregelung

Wir freuen uns, seit Montag, 18.5., wieder Besucher zu unseren Patienten lassen zu dürfen (Ausnahme: Stationen, auf denen Covid-19-Patienten behandelt werden). Hierfür gelten folgende Regelungen:

  • Jeder Patient darf von einer Person pro Tag Besuch erhalten. Dieser Besuch wird am Empfang registriert (Downloadlink Regelungen, Formular Besucherregistrierung). Besucher werden gebeten, sich mit den Patienten oder Ihren Angehörigen abzusprechen, wer an welchem Tag den Besuch macht.
  • Menschen, die in den letzten vier Wochen an COVID-19 erkrankt waren oder bei denen ein Verdacht auf eine Erkrankung besteht, dürfen die Kliniken nicht als Besucher betreten.
  • Besucher melden sich bitte bei der Einlasskontrolle im Foyer an. Hier wird ihr Name und die Uhrzeit notiert; so können wir – sollte es einmal notwendig werden - beim Nachweis möglicher Infektionsketten unterstützen.
  • Besucher und Patient müssen durchgehend einen Mundnasenschutz tragen. Der Besucher bringt seine eigene Alltagsmaske mit und muss sich zu Beginn und zum Ende des Besuchs am Eingang die Hände desinfizieren.
  • Besucher müssen jederzeit einen Abstand von mind. 1,5 m zu anderen Personen einhalten – auch zum besuchten Patienten.
  • Damit dieser Abstand auch in Mehrbettzimmern umgesetzt werden kann, darf max. ein Besucher je Zimmer anwesend sein. Damit alle Patienten Besuch empfangen können, wird die Besuchszeit auf 30 Minuten pro Tag und Patient begrenzt.
  • Für Angehörigen-/Arztgespräche vereinbaren Sie bitte einen eigenen Termin.
  • Besuche sind zwischen 13 und 19 Uhr möglich.
  • Die Cafeterien bleiben weiterhin ausschließlich für MitarbeiterInnen geöffnet.

Leistungen unserer Kliniken

  • Unsere Häuser haben ihren Normalbetrieb weitgehend wieder aufgenommen. Einschränkungen entstehen lediglich durch die Berücksichtigung der Abstandsregeln in den Patientenzimmern, wodurch weniger Betten belegt werden können.
    Für eventuelle Covid-19-Patienten wurde eine völlig entkoppelte Struktur in baulich getrennten Bereichen und durch eigene Teams geplant, welche bei Bedarf sehr zeitnah wieder in Betrieb gehen könnte.

Coronahelden

  • Gerne gewähren wir Ihnen Einblicke in unseren Alltag unter den Vorzeichen des Coronavirus in dieser Bildergalerie.
  • Unsere MitarbeiterInnen leisten zurzeit ganz besonders Großartiges und erhalten auch viel Anerkennung dafür. Um unnötige Kontaktpunkte zu vermeiden und die Hygieneregeln einzuhalten, möchten wir die Anerkennung in Form von Spenden kanalisieren und unseren MitarbeiterInnen mit dem Geld etwas Gutes tun. Eine Botschaft der Schirmherrin Sr. Anemunda finden Sie hier. Details können Sie hier abrufen: coronahelden@klinloe.de

Weitere Informationen

  • Telefonhotline des Landkreises Lörrach: T 07621/410-8971 oder per Mail an covid19@loerrach-landkreis.de.
  • Telefonhotline des Landesgesundheitsamtes: T 0711/904-39555.
  • Bei grippeähnlichen Symptomen melden Sie sich bitte zuerst telefonisch bei Ihrem Hausarzt, dem hausärztlichen Notdienst (T 116 117) oder Ihrem Gesundheitsamt T 07621/410-2101. So tragen Sie zum Funktionieren der Meldekette bei!
  • Achten Sie bei Symptomen, wie stets in der Grippezeit, besonders auf Händehygiene und Husten-Nies-Etikette. Weitere Tipps: www.infektionsschutz.de
  • Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie unter www.rki.de, www.loerrach-landkreis.de/infektionsschutz.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten Großartiges – dafür ein herzliches Dankeschön! Bitte unterstützen Sie uns und das gesamte Gesundheitssystem, indem Sie sich an o. g. Punkte halten.

Und am besten: Bleiben Sie gesund!
Ihre Kliniken des Landkreises Lörrach und das St. Elisabethen-Krankenhaus

Schließen