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Klausurtagung des Kreistages zur Grundstückssuche

Die Städte Lörrach, Rheinfelden und Schopfheim haben sich mit Grundstücken um das Zentralklinikum beworben. Lörrach bietet ein an der B 317 gelegenes Areal unter dem Titel „Kombilösung Entenbad“ an, Rheinfelden ein Gelände im Gewerbegebiet Herten, das an B 34 und A 98 liegt. Schopfheim möchte das Zentralklinikum auf ein Gebiet in Gündenhausen holen, das an der B 317 gelegen ist. Wo das Zentralklinikum, das 2025 seinen Betrieb aufnehmen soll, letzten Endes gebaut wird, entscheidet der Kreistag als Träger. Im Zuge der Entscheidungsfindung befasste sich das Gremium in einer Klausurtagung am vergangenen Samstag mit der Bewertung der Grundstücke. Eine Tendenzentscheidung soll nach weiteren Prüfungen und Bürgerinformationsgesprächen im März fallen; von deren Ergebnis hängt das weitere Prozedere bis zur endgültigen Entscheidung ab.

 

Bewertungsmatrix als Orientierungshilfe

 

Als Orientierungshilfe für die Kreisräte haben die Verantwortlichen von Landkreis und Kreiskliniken unter Betreuung der auf Krankenhäuser spezialisierten Beratungsfirma Andree Consult eine Matrix erstellt. Die darin enthaltenen Hauptkriterien fließen prozentual gewichtet in die Bewertung der Grundstücke ein: Grundstücksgröße und -zuschnitt (7,5%), bauplanungsrechtlichen Eckdaten (20%), Grundstücksbeschaffenheit (17,5%), Lage, Regionalität, Wohnortnähe, Anbindung an städtisches Umfeld (27,5%), öffentliche Erschließung (15%) und Beschaffungskosten (12,5%). Um eine Vergleichbarkeit herzustellen, wird dabei jeweils der Ist-Stand betrachtet.

 

Objektive Prüfung durch Arbeitsgruppen

 

„Wir haben uns der Bewertung objektiv angenähert und wollen einen offenen Diskussionsprozess“, eröffnete Landrätin Marion Dammann die Sitzung. So betonte auch Sabine Bommel von Andree Consult, dass die Kriterien der Matrix und ihre Gewichtung bereits vor Bekanntwerden der eingereichten Grundstücke definiert gewesen seien. Im Vorfeld der Klausurtagung hatte zunächst eine Arbeitsgruppe aus Verantwortlichen des Landratsamtes die Grundstücke einer sorgfältigen Prüfung und Bewertung unterzogen. Hierbei ging es um die Verantwortungsbereiche des Landratsamtes wie Natur- und Wasserschutz sowie baurechtliche und verkehrstechnische Kriterien. Diese Ergebnisse flossen in die Untersuchungen einer Arbeitsgruppe auf Seiten der Kreiskliniken ein, die die Grundstücke im Hinblick auf die Anforderungen eines Krankenhauses überprüfte.

 

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