Aktuelles und Pressemitteilungen

Krankenhäuser für Besucher geschlossen

Was die Kliniken bereits in Vorbereitung hatten, kam heute Nachmittag auch als Auftrag von Sozialminister Lucha: Angesichts der aktuellen Lage rund um das Coronavirus müssen Krankenhäuser als besonders sensible Einrichtungen geschützt und für Besucher von außerhalb geschlossen werden. So soll einem Eintragen von Keimen vorgebeugt und die Patientenversorgung gesichert werden. Jüngst waren aufgrund eines infizierten Besuchers 30 Mitarbeiter einer Klinik in Freiburg quarantänepflichtig geworden.

Nehmen Verantwortung sehr ernst 

„Unser oberstes Ziel ist es, das Funktionieren unserer Krankenhäuser und damit die Versorgung unserer Patienten sicherzustellen. Wir nehmen diese Verantwortung sehr ernst und haben uns daher für diese sicherlich drastische und im Einzelfall auch schmerzliche, aber effektive Maßnahme entschieden“, berichtet Dr. Bernhard Hoch, Geschäftsführer Medizin der Kreiskliniken.

Zutritts- und Kontaktverbot mit wenigen Ausnahmen 

Das Zutrittsverbot gilt für alle Besucher von außerhalb, auch die der gut frequentierten Cafeterien. In definierten Ausnahmefällen wie Sterbebegleitung, Begleitung minderjähriger Patienten, werdende Väter, Notfälle oder ambulante Termine - auch in den niedergelassenen Praxen in den Häusern - können Externe über einen kontrollierten Zugang und nach Rückbestätigung weiterhin in die Häuser gelangen. Für Patienten gilt umgekehrt, dass sie nicht nach draußen und keinen persönlichen Kontakt mit Externen haben dürfen, es sei denn nach vorheriger Entlassung.

W-LAN, Telefonieren, Kopfhörer kostenfrei

Um ihren Patienten den Kontakt mit ihren Liebsten zu erleichtern und zusätzlich etwas Gutes zu tun, haben die Kliniken für alle Patienten ein kostenfreies W-LAN eingerichtet. Ebenso wurden die Einheitenzähler bei den Patiententelefonen ausgeschaltet und kostenfreie Kopfhörer für Radio und Fernsehen verteilt. Über einen Hol- und Bringedienst können Angehörige und Patienten Taschen (z.B. mit Wäsche) austauschen.

Umsetzung in Rekordzeit

Die Schließung des Kreiskrankenhauses Lörrach für Externe konnte, trotz des erheblichen organisatorischen Aufwandes, bereits am Freitagnachmittag erfolgen, und zwar in Rekordzeit. „Unsere Leute haben pragmatisch und lösungsorientiert angepackt und eine tolle Teamleistung vollbracht“, berichtet Marco Clobes, seit kurzem Geschäftsführer für die Bereiche Verwaltung und Service. Zwar bildete sich am Freitagnachmittag schnell eine Schlange am Eingang und die Einen reagierten mit mehr, die Anderen mit weniger Einsicht. Doch habe man Mitarbeiter und Patienten über die Maßnahme informiert und sei guter Dinge, dass sie zunehmend akzeptiert würde, so Clobes weiter.

Während der Zugang in die Klinik Rheinfelden bereits im Zusammenhang mit der Abstrichstelle stark beschränkt werden musste, werden die Schließungen des Krankenhauses Schopfheim und die weitestgehende Schließung des St. Elisabethen-Krankenhauses am morgigen Samstag erfolgen.

Kontakt

Marketing & PR

Marion Steger
Leiterin Marketing & PR

Kliniken des Landkreises Lörrach GmbH
Spitalstr. 25
79539 Lörrach

Tel.: 07621/416-8341
Fax: 07621/416-8823
steger.marion@klinloe.de

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Besuchsregelung

Wir freuen uns sehr, dass unsere Patienten wieder einen Besucher pro Tag ohne zeitliche Begrenzung empfangen können, wenn der Besucher vollständig geimpft oder genesen ist oder einen negativen Antigen-Schnelltest (< 24 h) oder PCR-Test (< 48 h) von zertifizierter Stelle vorweist. Für Geimpfte und Genesene ist ein Nachweis zwingend erforderlich und kann zum Beispiel über einen Impfpass oder einen positiven PCR-Test (< 6 Monate) in Kombination mit einem Ausweisdokument, nicht jedoch über einen Antigen-Schnelltest erbracht werden.

Gerne können Sie das Formular zur Besucherregistrierung bereits ausgefüllt mitbringen, Sie finden es hier.

Für andere Besucher bleibt das Besuchsverbot leider bis auf weiteres bestehen. Ausnahmen gelten für die Sterbebegleitung. Für Patientinnen und Patienten ist das vorübergehende Verlassen der Klinik leider nicht erlaubt.

Testregelung für Patienten

  • Alle Patienten, die zu einem geplanten ambulanten Eingriff oder zu einem geplanten stationären Aufenthalt ins Krankenhaus kommen ("Elektivpatienten"), müssen einen PCR-Test mitbringen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf.
  • Alle Patienten mit einem geplanten ambulanten Sprechstundentermin müssen einen negativen PCR-Test (max. 48 stunden alt) oder einen negativen Antigen-Schnelltest (max. 24 Stunden alt) mitbringen.
  • Alle Elektiv-und Notfall-Patienten erhalten bei ihrer Aufnahme einen PCR-Test sowie einen Antigen-Schnelltest, der regelmäßig wiederholt wird.
  • Bei jeglichem Anhaltspunkt für eine Covid-Infektion wird immer eine PCR-Testung durchgeführt.

Die Infektionsprävention und der Schutz unserer Patientinnen und Patienten waren und bleiben unser oberstes Ziel.

Ihre
Kliniken des Landkreises Lörrach und das St. Elisabethen-Krankenhaus

 

 

Weitere Informationen

  • Telefonhotline des Landkreises Lörrach: T 07621/410-8971 oder per Mail an covid19@loerrach-landkreis.de.
  • Telefonhotline des Landesgesundheitsamtes: T 0711/904-39555.
  • Bei grippeähnlichen Symptomen melden Sie sich bitte zuerst telefonisch bei Ihrem Hausarzt, dem hausärztlichen Notdienst (T 116 117) oder Ihrem Gesundheitsamt T 07621/410-2101. So tragen Sie zum Funktionieren der Meldekette bei!
  • Achten Sie bei Symptomen, wie stets in der Grippezeit, besonders auf Händehygiene und Husten-Nies-Etikette. Weitere Tipps: www.infektionsschutz.de
  • Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie unter www.rki.de, www.loerrach-landkreis.de/infektionsschutz.

 

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