Aktuelles und Pressemitteilungen

Kreiskliniken auf Kurs

Jahresabschluss 2015: Der Aufwärtstrend bei den Kliniken des Landkreises Lörrach hält an

2015 bescherte den Kliniken des Landkreises Lörrach im vierten aufeinanderfolgenden Jahr ein positives Ergebnis. Gestiegene Patientenzahlen im stationären und ambulanten Bereich führten zu einer Zunahme des Jahresergebnisses, während gleichzeitig mehr Mitarbeiter eingestellt werden konnten. An den drei Standorten Lörrach, Rheinfelden und Schopfheim wurden knapp 22800 Patienten stationär behandelt (2014: 21500), die Ambulanzen verzeichneten 57600 Besuche (2014: 50300). Gut 41100 Patienten (2014: 39000) suchten 2015 die Notaufnahmen der Kreiskliniken auf und untermauerten damit deren herausragende Bedeutung in der Notfallversorgung des Landkreises. Verbuchten die kommunalen Kliniken im Landkreis 2014 noch ein Jahresergebnis von 1,2 Millionen Euro, waren es im vergangenen Jahr bereits 1,7 Millionen Euro. Damit konnten die Kreiskliniken ihre Position festigen und ihre konsequente Ausrichtung im Hinblick auf die derzeitigen Überlegungen zur Bau- und Zielplanung weiter vorantreiben.

Einer der größten Arbeitgeber der Region

Mit den gestiegenen Patientenzahlen ging auch 2015 eine Aufstockung des Personals einher. So blieben die Kliniken des Landkreises Lörrach mit 947 angestellten Vollkräften einer der größten Arbeitgeber der Region (2014: 916). Besonders positiv zu bewerten ist dabei, dass die Anzahl der freiberuflichen Honorarkräfte in der Pflege von durchschnittlich 22 im Jahr 2014 auf durchschnittlich acht in 2015 gesenkt werden konnte. Zurzeit befinden sich sogar nur noch zwei pflegerische Honorarkräfte in den Diensten der Kreiskliniken.

Über 7% der Mitarbeiter sind Auszubildende

Dem Thema Ausbildung schenken die Kliniken des Landkreises Lörrach nach wie vor besondere Aufmerksamkeit: so befinden sich derzeit 107 Mitarbeiter in Ausbildung, das sind über 7% der Belegschaft. Die angebotenen Ausbildungsberufe reichen dabei von der Gesundheits- und Krankenpflege über Arzthelfer, IT-Spezialist oder Lagerist bis hin zum Arzt im Praktikum oder dem Studium des Gesundheitsmanagements. „Wir freuen uns sehr“, so Klinikengeschäftsführer Armin Müller, „dass wir kürzlich sage und schreibe zehn von elf Absolventen eines Gesundheits- und Krankenpflegekurses übernehmen konnten“. Künftig solle die Zahl der Auszubildenden im Bereich der Krankenpflege weiter erhöht werden.

Höchste Instandhaltungsquote seit Jahren

Die Sachkosten stiegen 2015 um 3,1% auf rund 30 Millionen Euro. 4,7 Millionen (14,4%) davon entfielen auf Maßnahmen zur Instandhaltung und Modernisierung. Mit dieser höchsten Quote seit Jahren konnten die Kreiskliniken ihren Investitionsstau weiter reduzieren und ihren Standard verbessern. Als größte Einzelmaßnahme wurde die Ambulanz in Schopfheim saniert und weitestgehend neu ausgestattet; dies allein schlug mit 410000 Euro zu Buche. Auch in neue Patientenbetten und -nachttische, Patientenmultimedia, Medizin- und Brandmeldetechnik wurde kräftig investiert.

 Auseinandersetzung mit Unternehmenswerten

Nachdem sich die Mitarbeiter der Kreiskliniken im vergangenen Jahr besonders intensiv mit ihrem Unternehmenswert „Achtsamkeit“ befasst und einen „Achtsamkeitsknigge“ entwickelt haben, steht dieses Jahr der Wert „Struktur“ im Fokus. Auch hierzu werden gemeinsame Grundsätze in einer Großgruppenveranstaltung entwickelt, das Ganze diesmal unter freiem Himmel.

2016 Jahr der besonderen Herausforderungen

Schließlich ist 2016 ein Jahr der besonderen Herausforderungen für die Kreiskliniken: zum einen üben sehr zahlreiche Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen ihren Einfluss auf das Handeln der Kreiskliniken aus. Zum anderen sehen sich die kommunalen Kliniken mit einer weiteren niedrigen Steigerung von 1,4% des Landesbasisfallwertes und damit einem teilweisen Finanzierungsausfall konfrontiert (2015 betrug die Steigerung 1,3%, 2014 immerhin noch 2,4%); dem gegenüber steht eine Tarifsteigerung an, die sich mit mindestens 3% kostensteigernd auswirken wird. Schließlich dürfte die Zahl der nicht finanzierten Notfallpatienten weiter zunehmen, auch dies mit negativen Effekten auf das Ergebnis. Somit gehen die Kliniken des Landkreises Lörrach für 2016 von einer deutlichen Verschlechterung ihres Jahresergebnisses aus. Gleichzeitig blickt man gespannt auf die Grundsatzentscheidung des Kreistages zur baulichen und strukturellen Zukunft im Herbst.

 

Kontakt

Marketing & PR

Marion Steger
Leiterin Marketing & PR

Kliniken des Landkreises Lörrach GmbH
Spitalstr. 25
79539 Lörrach

Tel.: 07621/416-8341
Fax: 07621/416-8823
steger.marion@klinloe.de

Ihre Kliniken informieren – Corona-Virus

Jeder kann bei der Bewältigung der Corona-Krise helfen: Bleiben Sie zuhause, halten Sie sich an die Hygiene- und Abstandsregeln! Wir alle müssen alles daran setzen, den Höhepunkt der Krankheitswelle abzuflachen, so dass wir Krankenhäuser die Versorgung unserer Patienten bewältigen können.

Im Zuge der Lage rund um Covid-19 benötigen wir zusätzliche Hilfe:

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  • Wir suchen außerdem allgemeine Unterstützung, dies reicht vom Ärztlichen und Pflegedienst, über Logistik bis hin zu Administration. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktdaten in diesem Formular.
  • Wer Hinweise geben kann, wo Schutzausrüstung (Handschuhe, Schutzkittel, ferner Atemschutzmasken, Visiere...) erhältlich sein könnte oder uns Spenden aus gewerblicher Nutzung zukommen lassen möchte, wendet sich bitte unter folgender Mailadresse an unseren Einkauf klinloe-psa@klinloe.de.
  • Unsere MitarbeiterInnen leisten zurzeit ganz besonders Großartiges und erhalten auch viel Anerkennung dafür. Um unnötige Kontaktpunkte zu vermeiden und die Hygieneregeln einzuhalten, möchten wir die Anerkennung in Form von Spenden kanalisieren und unseren MitarbeiterInnen mit dem Geld etwas Gutes tun. Details können Sie hier abrufen: coronahelden@klinloe.de

Wir erhalten in diesen Tagen viele Hilfsangebote, praktische Unterstützung und Zuspruch. Darüber freuen wir uns sehr und bedanken uns herzlich!

Informationen für Patienten und Besucher:

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    Wir sehen uns zum Schutze der uns anvertrauten Patienten und Mitarbeiter verpflichtet, alles zu tun, was eine Einschleppung von Keimen verhindern kann - auch, wenn dies im Einzelfall sehr hart sein mag. Bitte unterstützen Sie uns im Kampf gegen Covid-19!
  • Der Regelbetrieb unserer Häuser ist weitgehend heruntergefahren, um eine mögliche Welle an Covid-19-Patienten bestmöglich auffangen zu können.
  • Natürlich sind wir weiterhin für Sie da!
    Die Notfallversorgung,  dringliche Operationen sowie notwendige Eingriffe bei symptomatischen Patienten und die Geburtshilfe im St. Elisabethen-KKH finden selbstverständlich weiterhin statt.

  • Telefonhotline des Landkreises Lörrach: T 07621/410-8971 oder per Mail an covid19@loerrach-landkreis.de.
  • Telefonhotline des Landesgesundheitsamtes: T 0711/904-39555.
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  • Bitte suchen Sie unsere Notaufnahmen nur in echten Notfällen auf und lassen Sie sich bei grippeähnlichen Symptomen gleich am Empfang einen Mundschutz aushändigen.
  • Achten Sie bei Symptomen, wie stets in der Grippezeit, besonders auf Händehygiene und Husten-Nies-Etikette. Weitere Tipps: www.infektionsschutz.de
  • Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie unter www.rki.de, www.loerrach-landkreis.de/infektionsschutz
  • Aktuelle Pressemitteilungen zum Thema finden Sie hier.

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Und am besten: Bleiben Sie gesund!
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