Aktuelles und Pressemitteilungen

Psychosomatik erweitert

Die Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie im Kreiskrankenhaus Lörrach konnte ihr Angebot erweitern: zum 1. Juli wurde der Betrieb von acht zusätzlichen teilstationären Behandlungsplätzen aufgenommen. Damit stehen in der 2011 eröffneten Klinik nun 18 vollstationäre und acht teilstationäre Behandlungsplätze zur Verfügung. 

Das Konzept der Klinik 

„Die wohnortnahe, integriert voll- und teilstationäre psychosomatische Behandlung zeichnet uns aus“, berichtet Dr. Thomas Unterbrink, Leitender Arzt der Psychosomatik im Lörracher Kreiskrankenhaus. Jeweils neun Patienten werden in drei Gruppen durchgehend zusammen behandelt und können ohne Wechsel ihrer Patientengruppe und Therapeuten zwischen dem voll- und dem teilstationären Setting (mit, bzw. ohne Übernachtung in der Klinik) wechseln. Die Therapiedauer umfasst in der Regel nicht mehr als sechs bis acht Wochen. Bei Bedarf kann jedoch ein weiterer Aufenthalt erfolgen. Das Behandlungsspektrum des Teams um Dr. Unterbrink umfasst nahezu alle psychischen und psychosomatischen Störungen, ein Schwerpunkt liegt auf Körperstress-Syndromen und somatoformen Störungen. 

Eine besondere Herzensangelegenheit 

Anlässlich der Erweiterung fand diese Woche eine Einweihungsfeier im Beisein zahlreicher Mitarbeiter, Patienten, niedergelassener und Kollegen aus Kliniken und Interessierter statt. Dass es sich hier um eine besondere Herzensangelegenheit vieler Beteiligter handelte, zeigte deren eingebrachtes Engagement. Und so ging der Dank Dr. Unterbrinks an alle Beteiligten von den hauseigenen Abteilungen Bau & Technik und Service & Logistik, über die Mitarbeiter und Patienten bis hin zu seiner Familie. 

Fachvorträge 

Als Vertreter der Uniklinik Freiburg, mit der die Lörracher Klinik eng kooperiert, sprach der Ärztliche Direktor, Prof. Dr. Claas Lahmann, unter dem Titel „Krank ohne Befund“ über somatoforme Störungen. Die leitende Oberärztin Klinik im Lörracher Kreiskrankenhaus, Dr. Daniela Wetzel-Richter, beleuchtete in ihrem Vortrag die Behandlungsmöglichkeiten von Traumafolgestörungen, einem Schwerpunkt ihrer Arbeit. 

Neue Räumlichkeiten 

Für die acht Behandlungsplätze waren Räumlichkeiten eigens umgebaut worden; die Büros der Abrechnung, die vorher hier angesiedelt waren, waren verlegt worden. In räumlicher Nähe zur bisherigen Klinik stehen den Tagespatienten nun ein Gruppenraum und zwei helle Aufenthaltsräume zur Verfügung. Außerdem wurde ein Büro eingerichtet. Die Kosten für das Projekt beliefen sich auf rund 160.000 Euro. Möglich wurde die Einrichtung der zusätzlichen Behandlungsplätze durch die Genehmigung und Bereitstellung von Fördermitteln durch das Sozialministerium des Landes.

 

Kontakt

Marketing & PR

Marion Steger
Leiterin Marketing & PR

Kliniken des Landkreises Lörrach GmbH
Spitalstr. 25
79539 Lörrach

Tel.: 07621/416-8341
Fax: 07621/416-8823
steger.marion@klinloe.de

Ihre Kliniken informieren – Coronavirus

Gute Erfolge bei der Anzahl der Neuinfektionen sind erzielt - Sie haben uns hervorragend unterstützt, indem Sie Kontakte vermieden und verstärkt auf die Abstands- und Hygieneregeln geachtet haben. Dafür bedanken wir uns von Herzen bei jedem Einzelnen!

Krankenhäuser bleiben hochsensible Einrichtungen, die es gegen jede vermeidbare Einschleppung von Keimen zu schützen gilt. Details - z.B. zu Besuchen - regelt die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg, die für uns Kliniken Gesetzescharakter hat.

Besuchsregelung

Wir freuen uns, seit Montag, 18.5., wieder Besucher zu unseren Patienten lassen zu dürfen (Ausnahme: Stationen, auf denen Covid-19-Patienten behandelt werden). Hierfür gelten folgende Regelungen:

  • Jeder Patient darf von einer Person pro Tag Besuch erhalten. Dieser Besuch wird am Empfang registriert (Downloadlink Regelungen, Formular Besucherregistrierung). Besucher werden gebeten, sich mit den Patienten oder Ihren Angehörigen abzusprechen, wer an welchem Tag den Besuch macht.
  • Menschen, die in den letzten vier Wochen an COVID-19 erkrankt waren oder bei denen ein Verdacht auf eine Erkrankung besteht, dürfen die Kliniken nicht als Besucher betreten.
  • Besucher melden sich bitte bei der Einlasskontrolle im Foyer an. Hier wird ihr Name und die Uhrzeit notiert; so können wir – sollte es einmal notwendig werden - beim Nachweis möglicher Infektionsketten unterstützen.
  • Besucher und Patient müssen durchgehend einen Mundnasenschutz tragen. Der Besucher bringt seine eigene Alltagsmaske mit und muss sich zu Beginn und zum Ende des Besuchs am Eingang die Hände desinfizieren.
  • Besucher müssen jederzeit einen Abstand von mind. 1,5 m zu anderen Personen einhalten – auch zum besuchten Patienten.
  • Damit dieser Abstand auch in Mehrbettzimmern umgesetzt werden kann, darf max. ein Besucher je Zimmer anwesend sein. Damit alle Patienten Besuch empfangen können, wird die Besuchszeit auf 30 Minuten pro Tag und Patient begrenzt.
  • Für Angehörigen-/Arztgespräche vereinbaren Sie bitte einen eigenen Termin.
  • Besuche sind zwischen 13 und 19 Uhr möglich.
  • Die Cafeterien bleiben weiterhin ausschließlich für MitarbeiterInnen geöffnet.

Leistungen unserer Kliniken

  • Unsere Häuser haben ihren Normalbetrieb weitgehend wieder aufgenommen. Einschränkungen entstehen lediglich durch die Berücksichtigung der Abstandsregeln in den Patientenzimmern, wodurch weniger Betten belegt werden können.
    Für eventuelle Covid-19-Patienten wurde eine völlig entkoppelte Struktur in baulich getrennten Bereichen und durch eigene Teams geplant, welche bei Bedarf sehr zeitnah wieder in Betrieb gehen könnte.

Coronahelden

  • Gerne gewähren wir Ihnen Einblicke in unseren Alltag unter den Vorzeichen des Coronavirus in dieser Bildergalerie.
  • Unsere MitarbeiterInnen leisten zurzeit ganz besonders Großartiges und erhalten auch viel Anerkennung dafür. Um unnötige Kontaktpunkte zu vermeiden und die Hygieneregeln einzuhalten, möchten wir die Anerkennung in Form von Spenden kanalisieren und unseren MitarbeiterInnen mit dem Geld etwas Gutes tun. Eine Botschaft der Schirmherrin Sr. Anemunda finden Sie hier. Details können Sie hier abrufen: coronahelden@klinloe.de

Weitere Informationen

  • Telefonhotline des Landkreises Lörrach: T 07621/410-8971 oder per Mail an covid19@loerrach-landkreis.de.
  • Telefonhotline des Landesgesundheitsamtes: T 0711/904-39555.
  • Bei grippeähnlichen Symptomen melden Sie sich bitte zuerst telefonisch bei Ihrem Hausarzt, dem hausärztlichen Notdienst (T 116 117) oder Ihrem Gesundheitsamt T 07621/410-2101. So tragen Sie zum Funktionieren der Meldekette bei!
  • Achten Sie bei Symptomen, wie stets in der Grippezeit, besonders auf Händehygiene und Husten-Nies-Etikette. Weitere Tipps: www.infektionsschutz.de
  • Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie unter www.rki.de, www.loerrach-landkreis.de/infektionsschutz.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten Großartiges – dafür ein herzliches Dankeschön! Bitte unterstützen Sie uns und das gesamte Gesundheitssystem, indem Sie sich an o. g. Punkte halten.

Und am besten: Bleiben Sie gesund!
Ihre Kliniken des Landkreises Lörrach und das St. Elisabethen-Krankenhaus

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