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Tendenzentscheidung zum Standort Zentralklinikum

Landkreis Lörrach. Am kommenden Mittwoch steht in einer öffentlichen Sondersitzung die Tendenzentscheidung des Kreistags über den Standort für ein neues Zentralklinikum an. Zahlreiche komplexe Faktoren spielen bei der Bewertung der Grundstücke eine Rolle: von der Grundstücksgröße, Beschaffenheit und Lage, über baurechtliche Themen und die Frage der Erschließung bis hin zu den den Landkreis betreffenden Kosten. Um all diese Punkte besser zu veranschaulichen, wurde eine Bewertungs- und Gewichtungsmatrix erstellt, in die die Kriterien eingeflossen sind. Die Matrix dient den Kreisrätinnen und Kreisräten als Entscheidungshilfe, ist jedoch nicht bindend.

Bewertungsmatrix als Entscheidungshilfe

In der Sitzung am 5. April werden zunächst noch einmal alle Fakten und Informationen nach neuestem Stand vorgestellt. Danach erzielt das Grundstück unter dem Titel „Kombilösung Entenbad“ in Lörrach 86,2, das Areal „Gündenhausen“ in Schopfheim 78,6 und das „Gewerbegebiet Herten“ in Rheinfelden 75,5 Prozent. Die Verwaltung hat für den Beschluss des Kreistags wie üblich einen Vorschlag für das Gremium vorbereitet. Dieser beruht auf den Ergebnissen der bekannten Matrix, die eine sachlich fundierte Grundlage bietet.

Ausgehend von den Ergebnissen der Matrix sieht der Beschlussvorschlag vor, die Aufsichtsratsvorsitzende und den Geschäftsführer der Kliniken mit weiterführenden Verhandlungen mit der Stadt Lörrach zu beauftragen. Die Ergebnisse sollen dem Kreistag zur abschließenden Entscheidung vorgelegt werden. Sollten im Verlauf der Verhandlungen Hinderungs- oder Ausschlussgründe bekannt werden, sieht der Beschlussvorschlag vor, eine neue Entscheidung zwischen dem Standort „Gewerbegebiet Herten“ in Rheinfelden und dem Standort „Gündenhausen“ in Schopfheim zu treffen.

Allen Beteiligten gebührt Dank

Nach der Präsentation eines ersten Zwischenstandes im Januar waren noch Fragen offen geblieben und die Gemeinden wurden um das Nachreichen bestimmter Informationen, zum Beispiel zur Bodenbeschaffenheit oder detaillierten Aufschlüsselung ihrer Offerten, gebeten. Die Ergebnisse der entsprechenden Gutachten sind selbstverständlich in der Matrix berücksichtigt. „Wir danken allen Beteiligten des Bewerbungsprozesses für den betriebenen großen Aufwand, den ein solcher Prozess mit sich bringt“, betont Landrätin und Aufsichtsratsvorsitzende des Kliniken, Marion Dammann.

Während des gesamten Prozesses der Entscheidungsfindung war es stets oberstes Ziel, das Verfahren in jedem Schritt transparent zu gestalten und die vorgenommenen Bewertungen nachvollziehbar aufzustellen. So wurden u.a. zu Beginn des Prozesses im Jahr 2015 und im Januar und Februar 2017 mehrere Informationsveranstaltungen für Bürger und Mitarbeiter abgehalten und die Inhalte im Internet aufbereitet.

Bestehende Substanz lässt keine Alternative zu Neubau

Vor dem Hintergrund der sich wandelnden Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen und der verhältnismäßig alten Bausubstanz aller drei Klinikstandorte war der Prozess zur nachhaltigen Zukunftsgestaltung der medizinischen Versorgung Landkreis angeschoben worden. Inzwischen investieren die Kreiskliniken jährlich hohe Beträge in die Instandhaltung und müssen neben geplanten immer wieder auch kurzfristig ungeplante Sanierungsmaßnahmen durchführen. Jedoch ist es mit den vorhandenen Bauten nicht möglich, den zukünftigen Anforderungen an ein Krankenhaus gerecht zu werden und eine adäquate Versorgung der Patienten sowie attraktive Arbeitsplätze für Mitarbeiter zu sichern.

Deshalb, aber auch zur weiteren Stärkung der medizinischen Leistungsfähigkeit, hatte der Kreistag in seiner Sitzung am 19. Oktober 2016 die Grundsatzentscheidung für den Bau eines Zentralklinikums für den Kreis Lörrach im Rahmen der Medizinkonzeption „Lörracher Weg 2.0“ beschlossen.

Die Beschlussvorlagen der öffentlichen Sitzung sind auf der Internetseite des Landratsamts herunterladbar unter www.loerrach-landkreis.de/buergerinfo.

Weitere Informationen zum Zentralklinikum finden Sie hier.

Kontakt

Marketing & PR

Marion Steger
Leiterin Marketing & PR

Kliniken des Landkreises Lörrach GmbH
Spitalstr. 25
79539 Lörrach

Tel.: 07621/416-8341
Fax: 07621/416-8823
steger.marion@klinloe.de

Ihre Kliniken informieren – Coronavirus

Gute Erfolge bei der Anzahl der Neuinfektionen sind erzielt - Sie haben uns hervorragend unterstützt, indem Sie Kontakte vermieden und verstärkt auf die Abstands- und Hygieneregeln geachtet haben. Dafür bedanken wir uns von Herzen bei jedem Einzelnen!

Nun gilt es, das Erreichte nicht zu verspielen und weiterhin sehr vorsichtig zu sein. Halten Sie's mit den Vorsichtsmaßnahmen doch wie mit dem Fahrradfahren: am Anfang ist es schwer, man braucht die volle Konzentration... und irgendwann ist es... so einfach wie Fahrradfahren! Zugegeben, an manches wird man sich nie wirklich gewöhnen. Dennoch: Nur, wenn nicht zu viele gleichzeitig erkranken, können wir Krankenhäuser die Versorgung unserer Patienten bewältigen.

Besuchsregelung

Wir freuen uns, seit Montag, 18.5., wieder Besucher zu unseren Patienten lassen zu dürfen (Ausnahme: Stationen, auf denen Covid-19-Patienten behandelt werden). Krankenhäuser bleiben hochsensible Einrichtungen und das Risiko der Keimeinschleppung muss so gering wie möglich gehalten werden. Bitte unterstützen Sie uns im Kampf gegen Covid-19, indem Sie folgende Regeln beachten:

  • Jeder Patient darf von einer Person pro Tag Besuch erhalten. Dieser Besuch wird am Empfang registriert (Downloadlink Formular Besucherregistrierung). Besucher werden gebeten, sich mit den Patienten oder Ihren Angehörigen abzusprechen, wer an welchem Tag den Besuch macht.
  • Menschen, die in den letzten vier Wochen an COVID-19 erkrankt waren oder bei denen ein Verdacht auf eine Erkrankung besteht, dürfen die Kliniken nicht als Besucher betreten.
  • Besucher melden sich bitte bei der Einlasskontrolle im Foyer an. Hier wird ihr Name und die Uhrzeit notiert; so können wir – sollte es einmal notwendig werden - beim Nachweis möglicher Infektionsketten unterstützen.
  • Besucher und Patient müssen durchgehend einen Mundnasenschutz tragen. Der Besucher bringt seine eigene Alltagsmaske mit und muss sich zu Beginn und zum Ende des Besuchs am Eingang die Hände desinfizieren.
  • Besucher müssen jederzeit einen Abstand von mind. 1,5 m zu anderen Personen einhalten – auch zum besuchten Patienten.
  • Damit dieser Abstand auch in Mehrbettzimmern umgesetzt werden kann, darf max. ein Besucher je Zimmer anwesend sein. Damit alle Patienten Besuch empfangen können, wird die Besuchszeit auf 30 Minuten pro Tag und Patient begrenzt.
  • Für Angehörigen-/Arztgespräche vereinbaren Sie bitte einen eigenen Termin.
  • Besuche sind zwischen 13 und 19 Uhr möglich.
  • Die Cafeterien bleiben weiterhin ausschließlich für MitarbeiterInnen geöffnet.

Leistungen unserer Kliniken

  • Unsere Häuser haben ihren Normalbetrieb weitgehend wieder aufgenommen. Einschränkungen entstehen lediglich durch die Berücksichtigung der Abstandsregeln in den Patientenzimmern, wodurch weniger Betten belegt werden können.
    Für eventuelle Covid-19-Patienten wurde eine völlig entkoppelte Struktur in baulich getrennten Bereichen und durch eigene Teams geplant, welche bei Bedarf sehr zeitnah wieder in Betrieb gehen könnte.

Coronahelden

  • Gerne gewähren wir Ihnen Einblicke in unseren Alltag unter den Vorzeichen des Coronavirus in dieser Bildergalerie.
  • Unsere MitarbeiterInnen leisten zurzeit ganz besonders Großartiges und erhalten auch viel Anerkennung dafür. Um unnötige Kontaktpunkte zu vermeiden und die Hygieneregeln einzuhalten, möchten wir die Anerkennung in Form von Spenden kanalisieren und unseren MitarbeiterInnen mit dem Geld etwas Gutes tun. Eine Botschaft der Schirmherrin Sr. Anemunda finden Sie hier. Details können Sie hier abrufen: coronahelden@klinloe.de

Weitere Informationen

  • Telefonhotline des Landkreises Lörrach: T 07621/410-8971 oder per Mail an covid19@loerrach-landkreis.de.
  • Telefonhotline des Landesgesundheitsamtes: T 0711/904-39555.
  • Bei grippeähnlichen Symptomen melden Sie sich bitte zuerst telefonisch bei Ihrem Hausarzt, dem hausärztlichen Notdienst (T 116 117) oder Ihrem Gesundheitsamt T 07621/410-2101. So tragen Sie zum Funktionieren der Meldekette bei!
  • Achten Sie bei Symptomen, wie stets in der Grippezeit, besonders auf Händehygiene und Husten-Nies-Etikette. Weitere Tipps: www.infektionsschutz.de
  • Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie unter www.rki.de, www.loerrach-landkreis.de/infektionsschutz.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten Großartiges – dafür ein herzliches Dankeschön! Bitte unterstützen Sie uns und das gesamte Gesundheitssystem, indem Sie sich an o. g. Punkte halten.

Und am besten: Bleiben Sie gesund!
Ihre Kliniken des Landkreises Lörrach und das St. Elisabethen-Krankenhaus

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