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Viel Lob für Kliniken aus dem Gesundheitsministerium

Besuch aus dem Bundesgesundheitsministerium bei den Kliniken des Landkreises Lörrach: Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Gesundheit Dr. Thomas Gebhart, MdB, war der Einladung des Lörracher Bundestagsabgeordneten Armin Schuster in dessen Heimatwahlkreis gefolgt, um sich vor Ort über den Lörracher Weg 2.0 und das geplante Zentralklinikum zu informieren sowie in den Austausch mit Praktikern über Erfahrungen mit der Gesundheitspolitik zu gehen.

Lörracher Wege als Vorzeigemodell

Die vorausschauenden Strukturmaßnahmen in der stationären Gesundheitsversorgung im Rahmen des Lörracher Weges bis zum Jahr 2006 skizzierte Armin Schuster eingangs und erläuterte deren Fortführung im Lörracher Weg 2.0 bis hin zum Zentralklinikum mit Inbetriebnahme 2025. „Das ist ein Vorzeigemodell“, sagte der Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Lörrach-Müllheim und stellte die Frage, ob Berlin dies begleiten könne.

"Setzen bei Finanzierung große Hoffnungen auf das Land"

Thomas Gebhart zeigte sich beeindruckt von dem politischen Entscheidungsprozess, der in dem einstimmigen Kreistagsbeschluss für das Zentralklinikum mündete, und den weitsichtigen Planungen für das Großprojekt. „Sie gehen hier genau den richtigen Weg, das ist vorbildlich“, konstatierte der Gesundheitspolitiker und interessierte sich für die Förderquote, die die Bauherren vom Land Baden-Württemberg erwarten. „Wir setzen da große Hoffnungen auf das Land, Applaus alleine reicht uns leider nicht“, betonte Landrätin Marion Dammann. „Eine angemessene Förderquote ist für uns existentiell“, schloss sie ab.

Erschließung als zentraler Faktor für Zentralklinikum

Ein wesentlicher Faktor für das Funktionieren des Zentralklinikums ist dessen Erschließung, die sekundär durch die von der Stadt Lörrach noch zu verlegende L 138 erfolgt. Die primäre Anbindung ist jedoch von der B 317 über eine Unterführung unter der S-Bahn-Linie mit Anschluss an die L 138 geplant und fällt in den Zuständigkeitsbereich des Bundes. „Hier benötigen wir ein zügiges Verfahren zur Umsetzung unbedingt bis zur Inbetriebnahme“, appellierte Thorsten Stolpe, Projektleiter der Kreiskliniken.

Gesetzliche Neuerungen begrüßt,
Herausforderungen liegen im Detail

Neben dem in Südbaden überdurchschnittlich dynamisch steigenden Baukostenindex, dessen Entwicklung bei der Festsetzung der Förderung durch das Land keine Berücksichtigung findet, bestehen für die Kreiskliniken weitere betriebsinterne und von der Gesundheitspolitik abhängige finanzielle Unsicherheiten. So ist das strukturelle Umfeld durch neue Gesetzgebungen stark im Umbruch. Viele Änderungen begrüßen die Kliniken zwar grundsätzlich, doch liegen zahlreiche Herausforderungen im Detail. So wird das Pflegepersonalstärkungsgesetz als positives Signal zur Stärkung der Pflege wahrgenommen. Deutliche Defizite sehen die Kliniken jedoch bei der Finanzierung von Servicekräften und Hebammen. Auch drohen dem St. Elisabethen-Krankenhaus mit seinem pflegeintensiven Perinatalzentrum Level I Liquiditätsprobleme, sofern das vorläufige Pflegeentgelt nicht aufgestockt wird.

Mit dem MDK-Reformgesetz hat der Gesetzgeber die organisatorische Trennung des Medizinischen Dienstes von den Krankenkassen vorgesehen - mit dem Ziel von mehr Neutralität und Transparenz bei den Prüfungen der Krankenhausabrechnungen. Diese Neutralität sollte sich auch in der Besetzung der entscheidungsberechtigten Mitglieder widerspiegeln. Deutliche Kritik übte Timo Götz, Controllingleiter der Kliniken, an der Verlängerung der Prüffristen für die Krankenkassen und an Strafzahlungen, die den Krankenhäusern drohen, obwohl die Nachversorgung, die außerhalb der Verantwortlichkeit der Kliniken liegt, nicht in ausreichendem Maße vorgehalten wird. „Unsere Heime sind ausgelastet und wir können versorgungsbedürftige Patienten nicht einfach nach Hause entlassen. Weiterhin fehlt es auch an Kurzzeitpflegeplätzen, so dass über Ausnahmeregelungen nachzudenken ist“, unterstrich Landrätin Marion Dammann.

Großer Respekt für Lörracher Weg 2.0

Abschließend versicherte Gebhart, einige Themen nochmals zur Prüfung mitzunehmen und dankte für den offenen Austausch. „Ich habe großen Respekt vor dem, was Sie hier auf den Weg gebracht haben“, resümierte der Staatssekretär. „Das ist ein Mammutprojekt für den Landkreis, was es nur sehr selten gibt. Ich wünsche Ihnen gutes Gelingen dafür“.

Foto: Timo Götz, Leiter Controlling der Kreiskliniken, Thorsten Stolpe, Projektleiter Zentralklinikum der Kreiskliniken, Monika Neuhöfer-Avdic, Bürgermeisterin der Stadt Lörrach, Marion Dammann, Landrätin und Aufsichtsratsvorsitzende der Kreiskliniken, Dr. Thomas Gebhart, Parlamentarischer Staatssekretär im Gesundheitsministerium, Armin Schuster MdB, Gunther Braun, Bürgermeister Steinen, Paul Renz, Fraktionsvorsitzender der CDU im Kreistag

Kontakt

Marketing & PR

Marion Steger
Leiterin Marketing & PR

Kliniken des Landkreises Lörrach GmbH
Spitalstr. 25
79539 Lörrach

Tel.: 07621/416-8341
Fax: 07621/416-8823
steger.marion@klinloe.de

Ihre Kliniken informieren – Coronavirus

Gute Erfolge bei der Anzahl der Neuinfektionen sind erzielt - Sie haben uns hervorragend unterstützt, indem Sie Kontakte vermieden und verstärkt auf die Abstands- und Hygieneregeln geachtet haben. Dafür bedanken wir uns von Herzen bei jedem Einzelnen!

Krankenhäuser bleiben hochsensible Einrichtungen, die es gegen jede vermeidbare Einschleppung von Keimen zu schützen gilt. Details - z.B. zu Besuchen - regelt die Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg, die für uns Kliniken Gesetzescharakter hat.

Besuchsregelung

Wir freuen uns, seit Montag, 18.5., wieder Besucher zu unseren Patienten lassen zu dürfen (Ausnahme: Stationen, auf denen Covid-19-Patienten behandelt werden). Hierfür gelten folgende Regelungen:

  • Jeder Patient darf von einer Person pro Tag Besuch erhalten. Dieser Besuch wird am Empfang registriert (Downloadlink Regelungen, Formular Besucherregistrierung). Besucher werden gebeten, sich mit den Patienten oder Ihren Angehörigen abzusprechen, wer an welchem Tag den Besuch macht.
  • Menschen, die in den letzten vier Wochen an COVID-19 erkrankt waren oder bei denen ein Verdacht auf eine Erkrankung besteht, dürfen die Kliniken nicht als Besucher betreten.
  • Besucher melden sich bitte bei der Einlasskontrolle im Foyer an. Hier wird ihr Name und die Uhrzeit notiert; so können wir – sollte es einmal notwendig werden - beim Nachweis möglicher Infektionsketten unterstützen.
  • Besucher und Patient müssen durchgehend einen Mundnasenschutz tragen. Der Besucher bringt seine eigene Alltagsmaske mit und muss sich zu Beginn und zum Ende des Besuchs am Eingang die Hände desinfizieren.
  • Besucher müssen jederzeit einen Abstand von mind. 1,5 m zu anderen Personen einhalten – auch zum besuchten Patienten.
  • Damit dieser Abstand auch in Mehrbettzimmern umgesetzt werden kann, darf max. ein Besucher je Zimmer anwesend sein. Damit alle Patienten Besuch empfangen können, wird die Besuchszeit auf 30 Minuten pro Tag und Patient begrenzt.
  • Für Angehörigen-/Arztgespräche vereinbaren Sie bitte einen eigenen Termin.
  • Besuche sind zwischen 13 und 19 Uhr möglich.
  • Die Cafeterien bleiben weiterhin ausschließlich für MitarbeiterInnen geöffnet.

Leistungen unserer Kliniken

  • Unsere Häuser haben ihren Normalbetrieb weitgehend wieder aufgenommen. Einschränkungen entstehen lediglich durch die Berücksichtigung der Abstandsregeln in den Patientenzimmern, wodurch weniger Betten belegt werden können.
    Für eventuelle Covid-19-Patienten wurde eine völlig entkoppelte Struktur in baulich getrennten Bereichen und durch eigene Teams geplant, welche bei Bedarf sehr zeitnah wieder in Betrieb gehen könnte.

Coronahelden

  • Gerne gewähren wir Ihnen Einblicke in unseren Alltag unter den Vorzeichen des Coronavirus in dieser Bildergalerie.
  • Unsere MitarbeiterInnen leisten zurzeit ganz besonders Großartiges und erhalten auch viel Anerkennung dafür. Um unnötige Kontaktpunkte zu vermeiden und die Hygieneregeln einzuhalten, möchten wir die Anerkennung in Form von Spenden kanalisieren und unseren MitarbeiterInnen mit dem Geld etwas Gutes tun. Eine Botschaft der Schirmherrin Sr. Anemunda finden Sie hier. Details können Sie hier abrufen: coronahelden@klinloe.de

Weitere Informationen

  • Telefonhotline des Landkreises Lörrach: T 07621/410-8971 oder per Mail an covid19@loerrach-landkreis.de.
  • Telefonhotline des Landesgesundheitsamtes: T 0711/904-39555.
  • Bei grippeähnlichen Symptomen melden Sie sich bitte zuerst telefonisch bei Ihrem Hausarzt, dem hausärztlichen Notdienst (T 116 117) oder Ihrem Gesundheitsamt T 07621/410-2101. So tragen Sie zum Funktionieren der Meldekette bei!
  • Achten Sie bei Symptomen, wie stets in der Grippezeit, besonders auf Händehygiene und Husten-Nies-Etikette. Weitere Tipps: www.infektionsschutz.de
  • Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie unter www.rki.de, www.loerrach-landkreis.de/infektionsschutz.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten Großartiges – dafür ein herzliches Dankeschön! Bitte unterstützen Sie uns und das gesamte Gesundheitssystem, indem Sie sich an o. g. Punkte halten.

Und am besten: Bleiben Sie gesund!
Ihre Kliniken des Landkreises Lörrach und das St. Elisabethen-Krankenhaus

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