Aktuelles und Pressemitteilungen

Weit über das Muss hinaus

Nach 22 Jahren im Dienste der Kliniken des Landkreises Lörrach geht der Leiter des hauseigenen Zentrums für Labordiagnostik, Dr. Walter Bauersfeld, in den Ruhestand. Während seiner langjährigen Tätigkeit hat Bauersfeld das Labor und sein Umfeld bei den Kreiskliniken weit über das Muss hinaus positiv geprägt. Seine Expertise und Hilfestellung, z.B. bei der fachlichen Interpretation von Befunden, war von Ärzten, Pflegemitarbeitern und anderen Kollegen stets gefragt. Als Mitglied der Chefarztrunde und der Transfusionskommission sowie als langjähriger Umweltmanagementbeauftragter erwarb sich der eloquente Redner einen guten Ruf. Die Schüler der hauseigenen Krankenpflegeschule, in der der scheidende Laborleiter lange Jahre unterrichtete, schätzten ihn als Dozenten mit großem Fachwissen, welches er mit pädagogischem Geschick vermittelte.

Mikrobiologie und Hygiene als Schwerpunktthemen

Bauersfeld baute die Labor-EDV neu auf und er etablierte die Mikrobiologie – eine Besonderheit, auf die die Kreiskliniken bis heute großen Wert legen, ermöglicht sie doch die zeitnahe Untersuchung kritischer Patientenproben. Sein besonderes Engagement widmete Dr. Bauersfeld dem Thema Krankenhaushygiene. In diesem Zusammenhang führte er auch den Aktionstag Saubere Hände bei den Kreiskliniken ein, der jährlich am fünften Mai stattfindet und Mitarbeiter, Patienten und die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren und in der Händehygiene schulen soll. 

Immer für Mitarbeiter da

Für seine Mitarbeiter hatte Bauersfeld immer ein offenes Ohr und war, wenn nötig, auch nachts oder am Wochenende für sie erreichbar. Er förderte ihr eigenverantwortliches Arbeiten und ihre Fachlichkeit. Die Fluktuation in seiner Abteilung ging gegen Null. Bei Dienstjubiläen ehrte er seine Mitarbeiter jeweils mit einer sehr persönlichen Rede.

Werdegang 

Bauersfeld hatte in Stuttgart Chemie studiert, promoviert und während einer neunjährigen Tätigkeit als Assistent am Zentrallabor der Städtischen Krankenanstalten Esslingen auch seine Anerkennung zum Klinischen Chemiker erworben. Noch von Esslingen aus hatte er an den Planungen für das Labor im Kreiskrankenhaus Lörrach gearbeitet, das er dann in den Anfängen seines Schaffens in Lörrach aufbaute. Später führte er die Labore aus dem St. Elisabethen-Krankenhaus und den Kreiskrankenhäusern Rheinfelden und Schopfheim am Standort Lörrach zusammen.

Erfahrene Nachfolgerin Dr. Skendaj 

Mit Dr. Roswitha Skendaj konnten die Kreiskliniken eine erfahrene Nachfolgerin gewinnen, die ihre Stelle bereits im Dezember letzten Jahres angetreten hat; so fand ein nahtloser Übergang statt. Skendaj ist seit 30 Jahren in der Labormedizin tätig: nach dreijähriger Berufstätigkeit als MTA studierte sie Chemie und finanzierte sich das Studium durch Nacht- und Wochenenddienste. Ihre Weiterbildung zur Klinischen Chemikerin absolvierte sie im Klinikum Ingolstadt. Zuletzt war die 51-Jährige als Fachbereichsleiterin in der Klinischen Chemie im Unispital in Basel tätig; sie verfügt auch über eine umfangreiche Expertise in der Toxikologie sowie Labor-EDV und hat während ihrer Laufbahn immer auch viel unterrichtet. An der Stelle in Lörrach reizte sie, dass sie das komplette Spektrum der Labormedizin umfasst und viel interdisziplinär mit den klinischen Kollegen gearbeitet wird.

 

Kontakt

Marketing & PR

Marion Steger
Leiterin Marketing & PR

Kliniken des Landkreises Lörrach GmbH
Spitalstr. 25
79539 Lörrach

Tel.: 07621/416-8341
Fax: 07621/416-8823
steger.marion@klinloe.de

Schließen
Ihre Kliniken informieren – Coronavirus

Schließung für Besucher

Angesichts der sich allgemein zuspitzenden Infektionslage sahen wir uns leider gezwungen, unsere Kliniken ab Montag, dem 02.11., wieder für Besucher und Begleitpersonen zu schließen. Ausnahmen hiervon gelten für Sterbebegleitung, Begleitung minderjähriger und dementer Patienten. Diese Besucher sowie ambulante Patienten sind gemäß der Allgemeinverfügung des Landkreises Lörrach vom 04.12. verpflichtet, ab Montag, dem 07.12., eine FFP2-Maske zu tragen, welche ihnen am Empfang unserer Klinik ausgehändigt wird. Schnelltestungen können wir leider nicht anbieten; ebenso können wir keinen Nachweis eines solchen Schnelltestes akzeptieren.

Für Patientinnen und Patienten ist das vorübergehende Verlassen der Klinik leider nicht erlaubt.

Die Versorgung von Not- und dringlichen Fällen bleibt sichergestellt. Ambulante Termine finden weiterhin statt.

Unser oberstes Ziel sind die Infektionsprävention und der Schutz unserer Patientinnen und Patienten. Daher bitten wir um Verständnis und Unterstützung für diese Entscheidung.

Ihre
Kliniken des Landkreises Lörrach und das St. Elisabethen-Krankenhaus

 

 

Weitere Informationen

  • Telefonhotline des Landkreises Lörrach: T 07621/410-8971 oder per Mail an covid19@loerrach-landkreis.de.
  • Telefonhotline des Landesgesundheitsamtes: T 0711/904-39555.
  • Bei grippeähnlichen Symptomen melden Sie sich bitte zuerst telefonisch bei Ihrem Hausarzt, dem hausärztlichen Notdienst (T 116 117) oder Ihrem Gesundheitsamt T 07621/410-2101. So tragen Sie zum Funktionieren der Meldekette bei!
  • Achten Sie bei Symptomen, wie stets in der Grippezeit, besonders auf Händehygiene und Husten-Nies-Etikette. Weitere Tipps: www.infektionsschutz.de
  • Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie unter www.rki.de, www.loerrach-landkreis.de/infektionsschutz.

 

Schließen