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Zweiter Krebstag in Lörrach

Tumorerkrankungen stellen in unserer Gesellschaft mit die häufigste Todesursache dar. Jedes Jahr erkranken in Deutschland etwa 500 000 Menschen an Krebs und ca. 220 000 versterben. Mit neuen Therapieansätzen können jedoch immer mehr Patienten geheilt werden, oft leben Menschen viele Jahre mit bösartigen Erkrankungen. Dennoch stellt die Diagnose „Krebs“ einen lebensbedrohlichen Einschnitt für die Betroffenen und ihre Familien dar. Nur die enge Zusammenarbeit aller beteiligten Fachdisziplinen mit dem Ziel einer individuellen Behandlung ermöglicht optimale Überlebenschancen und Lebensqualität.

Was kann ich vorbeugend tun?

Das Bild des Patienten hat sich sehr gewandelt: viele sind exzellent informiert und bestimmen als Partner der Ärzte ihre Behandlung mit. Das Interesse am persönlichen Austausch mit den Spezialisten ist daher groß, um „der Medizin ein Gesicht“ zu geben – und viele Fragen stellen sich auch für Nicht-Betroffene: kann ich Krebs durch meine Lebensweise verhindern? Ist Krebs ansteckend oder vererbbar? Kann ich mich gegen Krebs impfen? Kann mein Körper den Krebs auch wieder selber heilen? Viele dieser Fragen möchten die Krebs-Spezialisten beim zweiten Lörracher Krebstag in offenem Dialog und Diskussionen mit den Besuchern beantworten.

Krebs verletzt auch die Seele
Gastredner Dr. Robert Zollitsch

Die Diagnose einer Tumorerkrankung betrifft nicht nur den Körper, sondern "verletzt auch die Seele" des Erkrankten und häufig auch der Angehörigen. So soll bei der Veranstaltung am 20. Mai auch Raum für die Diskussion grundsätzlicher Fragen zu Ethik oder Glauben bestehen. Als Gastredner hierfür konnten die Organisatoren des OSP den ehemaligen Erzbischof Dr. Robert Zollitsch gewinnen.

Programm:
Vorträge, Gesprächsrunden, Infostände, Darmmodell

Im Foyer des Burghofes stellen sich Exzellenz-Zentren wie das Lörracher Darmkrebszentrum und das Brustkrebszentrum unter dem Dach der Landesinitiative „Onkologischer Schwerpunkt Lörrach-Rheinfelden (OSP)“ vor, aber auch Selbsthilfegruppen, Kunsttherapie, alternative Medizin sowie Beratung für Vorsorgemöglichkeiten freuen sich auf einen persönlichen Kontakt mit den Besuchern. In zwei Räumen besteht bei 20 Vorträgen und interaktiven Gesprächsrunden mit Experten die Möglichkeit, Fragen „rund um Tumore“ zu diskutieren. Infostände, Ausstellungen von Selbsthilfegruppen und Hospizgruppen, Apotheke und Zweithaarspezialist, der Kunsttherapie, Sanitätshäuser und Reha-Einrichtungen sowie ein begehbares Darmmodell mit dem Angebot ärztlicher Führungen runden das Programm ab.

 

Der zweite Lörracher Krebstag ist eine Veranstaltung des Onkologischen Schwerpunktes Lörrach-Rheinfelden (OSP) und findet am Samstag, dem 20. Mai von 9 bis 16.30 Uhr im Burghof Lörrach statt. Der Eintritt ist frei.

 

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Leiterin Marketing & PR

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