Zentrum für Anästhesie

Schmerztherapie

Bei der Behandlung von Schmerzen wird zwischen akuten und chronischen Schmerzen unterschieden.

Akute Schmerzen

Akute Schmerzen treten als Reaktion auf eine Verletzung oder Entzündung auf. Sie sind zeitlich begrenzt und haben in der Regel eine Warnfunktion. Die Therapie akuter Schmerzen ruht auf zwei Säulen: Beseitigung oder Behandlung der Ursache und Gabe von Schmerzmitteln.

Für die Behandlung von Schmerzen nach Operationen wurden zusammen mit den operativen Fachabteilungen Schmerzstandards erstellt. Diese festen Regimes zur Medikamentengabe kommen regelmässig zur Anwendung und werden für jeden Patienten individuell angepasst. Für viele größere oder schmerzhafte Eingriffe besteht die Möglichkeit zur Schmerzausschaltung mit Katheterverfahren (link 05 Regionalanästhesie). Über diese Katheter kann mittels Schmerzpumpen kontinuierlich örtliches Betäubungsmittel zugeführt werden. Ergänzend besteht die Möglichkeit zur patientengesteuerten Gabe von Schmerzmitteln in die Venen (PCA).

Chronische Schmerzen

Chronische Schmerzen sind ein eigenständiges Krankheitsbild. Es sind Schmerzen, die länger als drei Monate andauern und nicht mehr eine Warnfunktion haben, sondern sich verselbständigt haben. Diese Schmerzkrankheit ist neben den organischen auch durch die daraus folgenden psychosozialen Veränderungen definiert. Dies erfordert in der Therapie einen integrativen Behandlungsansatz. Mit der alleinigen Gabe von Schmerzmitteln wird man dem chronischen Schmerzpatienten nicht gerecht. Ein interdisziplinärer Ansatz mit Psychotherapie, Physiotherapie und medizinischer Versorgung durch einen Arzt mit Zusatzweiterbildung in der speziellen Schmerztherapie ist hier zielführend.

BITTE BEACHTEN SIE: Die Schmerzambulanz ist zur Zeit nicht besetzt. Wir informieren Sie auf dieser Seite, wenn wieder Anmeldungen entgegen genommen werden können.

Allgemeine Informationen zur Schmerztherapie

Viele Menschen haben vor einer Operation Angst vor Schmerzen. Dank moderner Behandlungsmöglichkeiten müssen starke oder gar unerträgliche Schmerzen nicht sein. Unser Team aus ärztlichem und pflegerischem Personal ist bemüht, Schmerzen auf ein erträgliches Maß zu reduzieren. Dazu sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen. Sie sollten Schmerzen nicht aushalten, sondern sich frühzeitig bei uns melden! Schmerzen können den Genesungsprozess behindern, indem zum Beispiel keine tiefe Atmung möglich ist. Auch eine frühe Mobilisation und somit Rehabilitation ist nur bei ausreichender Schmerztherapie möglich.

Um Ihre Schmerzen besser beurteilen zu können, verwenden wir eine Zahlenskala. Wir werden Sie mehrfach am Tag nach Ihren Schmerzen in Ruhe und in Bewegung fragen und Sie bitten, der Schmerzintensität einen Wert zwischen 0 und 10 zu zuordnen. Dabei gilt folgende Einteilung:

  • 0: kein Schmerz
  • 1-3: geringer Schmerz
  • 4-6: mittelstarker Schmerz
  • 7-8: starker Schmerz
  • 9-10: übermäßiger Schmerz 

Dieser Wert wird dokumentiert und dient im Verlauf dazu, Ihre Schmerztherapie optimal anzupassen.

Manchmal wird es nicht möglich sein, Schmerzen vollständig zu verhindern. Unser Ziel ist es jedoch, starke und stärkste Schmerzen zu vermeiden und die Schmerzen möglichst im leichten Bereich zu halten. Dies kann einfacher erreicht werden, wenn Sie uns schon frühzeitig informieren, dass Ihre Schmerzen zunehmen und nicht warten, bis die Schmerzen im starken Bereich sind.

Es ist uns ein großes Anliegen, Ihren Krankenhausaufenthalt so schmerzfrei wie möglich zu gestalten.

Kontakt

Kliniken des Landkreises Lörrach

Zentrum für Anästhesie
Chefarzt Dr. Andreas Rutherford

Sekretariat
Bettina Hobler, Anna Schmidt

Telefon 07621/416-8209
Telefax 07621/416-8134
loe-anaesthesie-sekretariat@klinloe.de

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Besuchsregelung (gültig ab 26.09.22)

Um die Besuche möglichst sicher zu gestalten, gelten die folgenden Regelungen:

  • Besuchszeiten 13 – 19 Uhr
  • Desinfizieren Sie sich beim Betreten der Klinik die Hände
  • Besucher müssen ein negatives Antigen-Schnelltestergebnis (<24 h) oder ein negatives PCR-Ergebnis (neu seit 26.09.: <24 h) von einer zertifizierten, externen Stelle mitführen
  • PatientInnen auf den Isolier- und Intensivstationen können leider weiterhin keinen Besuch empfangen
  • Für alle Besucher gilt FFP2-Masken-Pflicht
  • Es dürfen sich maximal zwei Besucher gleichzeitig in einem Patientenzimmer aufhalten
  • Der Mindestabstand von 1,5 m muss eingehalten werden
  • Besucher mit corona-typischen Symptomen dürfen die Klinik nicht betreten

Testregelung für Patienten

  • Alle Patienten, die zu einem geplanten ambulanten Eingriff oder zu einem geplanten stationären Aufenthalt ins Krankenhaus kommen ("Elektivpatienten"), müssen einen PCR-Test mitbringen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf.
  • Nicht geimpfte oder genesene Patienten mit einem geplanten ambulanten Sprechstunden- oder vorstationären Termin müssen einen negativen PCR-Test (max. 48 stunden alt) oder einen negativen Antigen-Schnelltest (max. 24 Stunden alt) mitbringen. Für Geimpfte und Genesene entfällt diese Testpflicht.
  • Alle Elektiv-und Notfall-Patienten erhalten bei ihrer Aufnahme einen PCR-Test sowie einen Antigen-Schnelltest, der im Rahmen eines stationären Aufenthaltes wiederholt wird.
  • Bei jeglichem Anhaltspunkt für eine Covid-Infektion wird immer eine PCR-Testung durchgeführt.

Die Infektionsprävention zum Schutz unserer Patientinnen und Patienten und unserer Mitarbeitenden war und bleibt unser oberstes Ziel.

Ihre
Kliniken des Landkreises Lörrach und das St. Elisabethen-Krankenhaus

 

 

Weitere Informationen

  • Telefonhotline des Landkreises Lörrach: T 07621/410-8971 oder per Mail an covid19@loerrach-landkreis.de.
  • Telefonhotline des Landesgesundheitsamtes: T 0711/904-39555.
  • Bei grippeähnlichen Symptomen melden Sie sich bitte zuerst telefonisch bei Ihrem Hausarzt, dem hausärztlichen Notdienst (T 116 117) oder Ihrem Gesundheitsamt T 07621/410-2101. So tragen Sie zum Funktionieren der Meldekette bei!
  • Achten Sie bei Symptomen, wie stets in der Grippezeit, besonders auf Händehygiene und Husten-Nies-Etikette. Weitere Tipps: www.infektionsschutz.de
  • Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie unter www.rki.de, www.loerrach-landkreis.de/infektionsschutz.

 

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