Patientenlenkung im Zentralklinikum

Das Zentralklinikum bringt neue Behandlungsstrukturen für Notfall- und geplant einbestellte, ambulante Patienten. Die räumliche und organisatorische Trennung der Versorgung dieser Patientengruppen erleichtert die Abläufe und führt zu kürzeren Warte- und Behandlungszeiten.

In und um ein Krankenhaus findet sehr viel Bewegung statt. Die durchdachte Lenkung von Verkehrsströmen und kreuzungsfreie Wege sind daher von elementarer Bedeutung für das gute Funktionieren der Abläufe. Hier spielen unter anderem der PKW- und LKW-Verkehr, die Distribution von Waren innerhalb des Hauses oder die Wege der Patienten, Besucher und Mitarbeiter hinein.

Zur Sicherstellung der reibungslosen Abläufe sieht der Entwurf für das Lörracher Zentralklinikum, das 2025 bezogen wird, eine weitestgehende Trennung der verschiedenen Verkehre vor. Ein besonderes Augenmerk hat das Planungsteam dabei auf die Lenkung der Patienten gerichtet und hierfür folgende Kriterien angewandt: Ist der Patient ein Notfall oder kommt er zu einem geplanten Termin? Steht ein operativer Eingriff an oder eine rein konservative Behandlung? Wird der Patient ambulant behandelt oder bleibt er stationär?

Erdgeschoss = ambulant

Bereits am Empfang in der Eingangshalle entscheidet sich, welchen Weg der Patient nimmt: für geplante Termine einer ambulanten Untersuchung geht es in’s Elektivzentrum, Notfälle werden zum Notfallzentrum und dort je nach Schweregrad in die Kassenärztliche Notfallpraxis oder in die Zentrale Notaufnahme des Klinikums geleitet. Die Behandlung von Kindern findet, geplant und bei den meisten Notfällen, im Pädiatrischen Zentrum statt. Auch dort sind der Elektiv- und der Notfallbereich voneinander getrennt. Liegendkranke kommen mit dem Rettungsdienst über eine eigene Anfahrt auf der Nordseite in die Zentrale Notaufnahme. Diese verfügt über zwei Schockräume, einer mit direkter Anbindung an einen Computertomographen, zwei Eingriffsräume, zwei Isolierräume sowie 18 multifunktionale Untersuchungs- und Behandlungsräume. Das Zentrum für Radiologie, also bildgebende Diagnostik, und der Bereich für weiterführende Spezialdiagnostik sind unmittelbar neben dem Elektiv-, dem Notfall- und dem Pädiatrischen Zentrum angesiedelt.

Mit der Trennung der Patientengruppen und deren Behandlungsabläufen werden kürzere Warte- und Behandlungszeiten für Notfälle und eine hohe Termintreue und Effizienz für Elektivpatienten sichergestellt. Die Organisation des Betriebes im Erdgeschoss des neuen Klinikums richtet sich außerdem nach dem Prinzip, dass Ärzte und Medizintechnik, sofern möglich, zum Patienten kommen, der in ein und demselben Behandlungsraum verbleibt. Bis dato ist es der Patient, der verschiedene Behandlungsstationen durchläuft. So profitieren die Patienten bei der neuen Organisationsstruktur von kurzen Wegen. Die Mitarbeiter sind entweder dem Elektiv- oder dem Notfallbereich zugeteilt und können sich hier voll auf ihre Aufgaben konzentrieren, ohne, wie heute, zwischen den Bereichen hin- und herwechseln zu müssen.

Jegliche ambulante und nicht-operative, beziehungsweise nicht-invasive Behandlung spielt sich im Erdgeschoss des Klinikums ab. In der Notaufnahme verbleibt der Patient nur so lange, bis das weitere Prozedere, also eine operative oder invasive diagnostische Maßnahme, bzw. eine stationäre Behandlungsbedürftigkeit, geklärt ist. Damit stehen in der Notaufnahme immer genügend Aufnahmekapazitäten zur Verfügung.

Obergeschosse = OP, stationär

Erst im Fall eines Eingriffes oder einer stationären Aufnahme führt der Weg des Patienten nach oben: Bei einer Operation oder invasiven diagnostischen Maßnahme – hierzu zählen zum Beispiel eine Herzkatheteruntersuchung oder eine Darmspiegelung – in das erste Obergeschoss, beim Verbleib auf Station in das vierte bis sechste OG. Im ersten OG liegen die spezialisierten Räume für stationäre und ambulante Operationen, das Herzkatheterlabor sowie die Eingriffsräume für die Endoskopie und die Urologie. Diesen Bereichen sind die Überwachungseinheiten für Frischoperierte oder frisch interventionell behandelte Patienten nebst den Intensivstationen für Erwachsene und Kinder zugeordnet. Auch die Kreißsäle und das Mutter-Kind-Zentrum finden sich hier.

Fazit

Die strikte Trennung des Notfall- und des Elektivbetriebes ermöglicht im Zentralklinikum wesentlich geregeltere Abläufe in beiden Bereichen, als dies bei den heutigen baulichen Gegebenheiten möglich ist. Die Patienten profitieren von kürzeren Warte- und Behandlungszeiten und einer hohen Termintreue. Für die Mitarbeiter bringt die moderne Organisationsstruktur eine klare Zuordnung und Konzentration auf ein Aufgabengebiet, was die Attraktivität der Arbeitsplätze steigert.

 

Bürgerinformationsgespräch 
Thema: aktueller Planungsstand, Detaillierung des Entwurfes
Montag, 20.05., 19 Uhr, Landratsamt Lörrach

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Besuchsregelung

Wir freuen uns sehr, dass unsere Patienten wieder Besuch bekommen dürfen! Um dies möglichst sicher zu gestalten, gelten hierfür die folgenden Regelungen:

  • Die Gesamtzahl der Besucher ist gemäß CoronaVO nicht mehr beschränkt. Jedoch dürfen max. 2 Besucher gleichzeitig bei einem Patienten anwesend sein. Bitte haben Sie Verständnis, dass das Besuchsverbot in Isolierbereichen bestehen bleibt.
  • Die Besuchszeiten sind von 13 - 19 Uhr.
  • Besucher müssen durchgehend einen Mund-Nasen-Schutz tragen. In einigen Bereichen mit besonders vulnerablen Patienten gilt FFP2-Maskenpflicht.
  • Es gilt die 3G-Regel.
    Gemäß CoronaVO sind wir als Kliniken für die Sicherstellung der durchgehenden Einhaltung der 3G-Regel verantwortlich. Daher führen wir das nachfolgende Vorgehen ein:
    • Geimpfte und Genesene erhalten gegen Vorlage ihres Nachweises am Empfang ein farbiges Armband.
    • Testpflichtige Besucher (nicht geimpft oder genesen) bringen bitte ein Testergebnis von zertifizierter Stelle mit und erhalten dann ebenfalls ein farbiges Armband. Andernfalls müssen sie sich auf direktem Wege zum Stützpunkt der Zielstation begeben, um sich dort testen und im Anschluss ebenfalls ein Armband geben zu lassen.

Gerne können Sie das Formular zur Besucherregistrierung bereits ausgefüllt mitbringen, Sie finden es hier.

Testregelung für Patienten

  • Alle Patienten, die zu einem geplanten ambulanten Eingriff oder zu einem geplanten stationären Aufenthalt ins Krankenhaus kommen ("Elektivpatienten"), müssen einen PCR-Test mitbringen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf.
  • Nicht geimpfte oder genesene Patienten mit einem geplanten ambulanten Sprechstunden- oder vorstationären Termin müssen einen negativen PCR-Test (max. 48 stunden alt) oder einen negativen Antigen-Schnelltest (max. 24 Stunden alt) mitbringen. Für Geimpfte und Genesene entfällt diese Testpflicht.
  • Alle Elektiv-und Notfall-Patienten erhalten bei ihrer Aufnahme einen PCR-Test sowie einen Antigen-Schnelltest, der regelmäßig wiederholt wird.
  • Bei jeglichem Anhaltspunkt für eine Covid-Infektion wird immer eine PCR-Testung durchgeführt.

Die Infektionsprävention zum Schutz unserer Patientinnen und Patienten und unserer Mitarbeitenden waren und bleiben unser oberstes Ziel.

Ihre
Kliniken des Landkreises Lörrach und das St. Elisabethen-Krankenhaus

 

 

Weitere Informationen

  • Telefonhotline des Landkreises Lörrach: T 07621/410-8971 oder per Mail an covid19@loerrach-landkreis.de.
  • Telefonhotline des Landesgesundheitsamtes: T 0711/904-39555.
  • Bei grippeähnlichen Symptomen melden Sie sich bitte zuerst telefonisch bei Ihrem Hausarzt, dem hausärztlichen Notdienst (T 116 117) oder Ihrem Gesundheitsamt T 07621/410-2101. So tragen Sie zum Funktionieren der Meldekette bei!
  • Achten Sie bei Symptomen, wie stets in der Grippezeit, besonders auf Händehygiene und Husten-Nies-Etikette. Weitere Tipps: www.infektionsschutz.de
  • Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie unter www.rki.de, www.loerrach-landkreis.de/infektionsschutz.

 

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