Umbau der Notaufnahme

Kliniken investieren in Optimierungen für Patienten, Angehörige und Mitarbeiter im Kreiskrankenhaus Lörrach.

Die Zentrale Notaufnahme (ZNA) im Kreiskrankenhaus Lörrach wird derzeit umgebaut. So wurde bereits die administrative Anmeldung in der Eingangshalle neu gestaltet. Zudem werden der Triagebereich, also der Bereich für die Ersteinschätzung der Behandlungsdringlichkeit, und der Wartebereich umgestaltet. Zweck der Umbaumaßnahmen, für die die Kliniken des Landkreises Lörrach 75.000 Euro investieren, ist eine Verbesserung der Patientenflüsse in der Notaufnahme.

Mehr Privatsphäre für Patienten

„Durch die stetig angestiegenen Patientenzahlen in den letzten Jahren war das bisherige Konzept nicht mehr funktional“, berichten Dr. Stephanie Schöneberg-Opalka und Dr. Samuel Hemmerling, beide Oberärzte in der ZNA. „Patienten mussten aufgrund der knappen räumlichen Kapazitäten teilweise lange Wartezeiten auf Tragen im Flurbereich verbringen. Das gehört mit dem Umbau der Vergangenheit an“, freuen sich die beiden Ärzte. Auch dem häufig geäußerten Wunsch nach mehr Privatsphäre der einzelnen Patienten könne man nun besser nachkommen. Immer wieder hatten Patienten rückgemeldet, dass sie sich durch den Besucherverkehr in der Notaufnahme gestört fühlten.

Verbesserung der Kommunikation

Eine weitere Verbesserung wird im Bereich der Kommunikation zwischen Wartenden, Angehörigen und den Mitarbeitern der Notaufnahme umgesetzt. So sind eine neue Software und Bildschirme im Wartebereich geplant, welche über das aktuelle Patientenaufkommen und daraus möglicherweise resultierende Verzögerungen im Behandlungsablauf informieren.

Notfallversorgung läuft ungestört weiter

Schließlich sollen die Arbeitsprozesse durch den Umbau derart optimiert werden, dass für die Mitarbeiter der Notaufnahme ein störungsfreieres und effizienteres Arbeiten möglich wird. Alle baulichen Maßnahmen sind so geplant, dass der laufende Betrieb möglichst wenig gestört wird. Sämtliche Notfallbehandlungen werden einschränkungsfrei weiter durchgeführt.

 

Infobox

Die Notaufnahmen der Kreiskrankenhäuser in Lörrach, Rheinfelden und Schopfheim haben 2018 gut 47000 Patienten behandelt; allein 28500 davon suchten die Zentrale Notaufnahme im Kreiskrankenhaus Lörrach auf.

Die Behandlung der Patienten erfolgt gemäß allgemeingültigem Standard nicht in der Reihenfolge des Eintreffens, sondern nach der Dringlichkeit. Dies kann je nach Patientenaufkommen für weniger schwer Erkrankte, die eigentlich durch einen Haus- oder Facharzt versorgt werden könnten, zu längeren Wartezeiten führen.

Grundsätzlich gilt: Das Aufsuchen einer Notaufnahme ist für Patienten notwendig, die auch einer stationären Behandlung im Krankenhaus bedürfen. Für die ambulante Versorgung außerhalb der Öffnungszeiten von Arztpraxen steht die Hausärztliche Notfallpraxis der Kassenärztlichen Vereinigung im Kreiskrankenhaus Lörrach zur Verfügung.

 

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Ihre Kliniken informieren – Coronavirus

Die stark steigenden Zahlen der Neuinfektionen schlagen sich auch in unseren Kliniken nieder. Wir tun unser Bestes, um den größten gemeinsamen Nenner zwischen der Versorgung unserer "normalen" Patienten und  unserer Covid-Patienten zu finden, doch leider müssen auch wir wieder planbare Operationen verschieben. Selbstverständlich stehen die strikte Trennung der Bereiche und die Sicherheit unserer Patienten an oberster Stelle.

Auch wir sehen auf unseren Covid-Stationen eine überwiegende Zahl ungeimpfter, teils jüngerer Patientinnen und Patienten, aber auch älterer, deren Impfung länger zurückliegt und die einer Auffrischimpfung bedurft hätten. Wir möchten Ihnen ans Herz legen:

BITTE LASSEN SIE SICH IMPFEN!

BITTE SCHÜTZEN SIE SICH UND ANDERE MIT MASKEN UND HYGIENEREGELN!

 

Besuchsregelung (gültig ab 02.12.21)

Um die Besuche möglichst sicher zu gestalten, gelten die folgenden Regelungen:

  • 2G+
  • Ein negatives Antigen-Schnelltestergebnis von einer zertifizierten, externen Stelle (< 24 Stunden) muss mitgebracht werden
  • Besuchszeiten 13 – 19 Uhr
  • 1 Besucher pro Patient und Tag
  • Das Besuchsverbot auf den Isolier- und Intensivstationen bleibt bestehen
  • Für alle Besucher gilt FFP2-Masken-Pflicht (Sie können gerne eine eigene Maske mitbringen oder für einen geringen Betrag eine Maske am Empfang erwerben)
  • Patienten dürfen die Kliniken während des stationären oder ambulanten Aufenthalts nicht verlassen (Ausnahmen Psychiatrie und Psychosomatik)

In wenigen definierten Fällen, etwa für die Begleitung von Demenzpatienten oder Sterbenden, sind nach schriftlicher Genehmigung durch den zuständigen Chef- oder Oberarzt Ausnahmen möglich; bitte bringen Sie in einem solchen Fall ein Testergebnis von zertifizierter Stelle mit; ggf. kann der Test auch im Klinikum erfolgen (ohne schriftliches Zertifikat).

Gerne können Sie das Formular zur Besucherregistrierung bereits ausgefüllt mitbringen, Sie finden es hier.

Testregelung für Patienten

  • Alle Patienten, die zu einem geplanten ambulanten Eingriff oder zu einem geplanten stationären Aufenthalt ins Krankenhaus kommen ("Elektivpatienten"), müssen einen PCR-Test mitbringen, der nicht älter als 48 Stunden sein darf.
  • Nicht geimpfte oder genesene Patienten mit einem geplanten ambulanten Sprechstunden- oder vorstationären Termin müssen einen negativen PCR-Test (max. 48 stunden alt) oder einen negativen Antigen-Schnelltest (max. 24 Stunden alt) mitbringen. Für Geimpfte und Genesene entfällt diese Testpflicht.
  • Alle Elektiv-und Notfall-Patienten erhalten bei ihrer Aufnahme einen PCR-Test sowie einen Antigen-Schnelltest, der im Rahmen eines stationären Aufenthaltes wiederholt wird.
  • Bei jeglichem Anhaltspunkt für eine Covid-Infektion wird immer eine PCR-Testung durchgeführt.

Die Infektionsprävention zum Schutz unserer Patientinnen und Patienten und unserer Mitarbeitenden waren und bleiben unser oberstes Ziel.

Ihre
Kliniken des Landkreises Lörrach und das St. Elisabethen-Krankenhaus

 

 

Weitere Informationen

  • Telefonhotline des Landkreises Lörrach: T 07621/410-8971 oder per Mail an covid19@loerrach-landkreis.de.
  • Telefonhotline des Landesgesundheitsamtes: T 0711/904-39555.
  • Bei grippeähnlichen Symptomen melden Sie sich bitte zuerst telefonisch bei Ihrem Hausarzt, dem hausärztlichen Notdienst (T 116 117) oder Ihrem Gesundheitsamt T 07621/410-2101. So tragen Sie zum Funktionieren der Meldekette bei!
  • Achten Sie bei Symptomen, wie stets in der Grippezeit, besonders auf Händehygiene und Husten-Nies-Etikette. Weitere Tipps: www.infektionsschutz.de
  • Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie unter www.rki.de, www.loerrach-landkreis.de/infektionsschutz.

 

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